CCI teilt einem Gericht in Delhi mit, dass Apple versucht, die Kartelluntersuchung wegen des Strafgesetzes zu verzögern.

CCI teilt einem Gericht in Delhi mit, dass Apple versucht, die Kartelluntersuchung wegen des Strafgesetzes zu verzögern.
Diya Poddar
01. Dez. 2025, 13:12 PM
  • Der Streit reicht bis ins Jahr 2021 zurück und betrifft Beschwerden von Match und indischen Start-ups.
  • Apple argumentiert, dass die Global Turnover Rule zu unverhältnismäßig hohen Geldstrafen führen könnte.
  • Die potenzielle Strafe könnte nach den aktuellen Regeln 38 Milliarden Dollar betragen.

Das Verfahren am Montag am Delhi High Court stellte Apples Anfechtung der globalen Turnover Penalty-Regel Indiens ins Zentrum eines sich ausweitenden Wettbewerbsstreits.

Das Gericht prüfte Apples Antrag, die indische Wettbewerbsaufsicht daran zu hindern, Zwangsmaßnahmen zu ergreifen, während das Unternehmen eine Regel anfechtet, die Strafen auf den weltweiten Umsatz berechnet.

Die Anhörung markierte eine Veränderung in der Geschichte und lenkte erneut die Aufmerksamkeit auf einen seit 2021 andauernden Streit.

Regulator drückt zurück

Während der Anhörung argumentierte ein Anwalt der indischen Wettbewerbskommission, Apple versuche, die Untersuchung zu verzögern.

Die Richter baten die Aufsichtsbehörde, eine detaillierte Antwort auf Apples Argumente einzureichen.

Die Anweisung des Gerichts legt nahe, dass die nächste Anhörung bestimmen wird, wie schnell die Aufsichtsbehörde vorgehen kann und wie weitreichend die geänderte Strafregeln in diesem und zukünftigen Fällen angewendet werden kann.

Die Untersuchung ist seit mehreren Jahren aktiv, nachdem Tinder-Eigentümer Match und indische Start-ups beschwert wurden, dass Apples In-App-Gebühr kleinere Entwickler im heimischen App-Markt schädigt.

Apple bestreitet jegliche Sicherheitsverletzung und behauptet, in Indien als kleinerer Akteur im Vergleich zum Android-Ökosystem zu agieren.

Eine endgültige Entscheidung, einschließlich der möglichen Geldstrafe, steht noch aus.

Strafregel im Zentrum

Im Zentrum des Streits steht eine Änderung von 2024, die es der CCI ermöglicht, Strafen basierend auf dem globalen Umsatz und nicht auf dem indischen Umsatz zu berechnen.

Apple hat argumentiert, dass eine solche Berechnung es Strafen aussetzen könnte, die im Verhältnis zum Umfang des angeblichen Verstoßes unverhältnismäßig sind.

Das Unternehmen hat erklärt, dass die Regel nach dem geänderten Rahmen zu einer Höchststrafe von rund 38 Milliarden US-Dollar führen könnte.

Die CCI hat weiterhin ihre Befugnis verteidigt, die Global Turnover Rule in Fällen mit möglichen Wettbewerbsschäden anzuwenden.

Der Regulator hat außerdem betont, dass der Rahmen eine starke Abschreckung in schnell wachsenden digitalen Märkten gewährleisten soll.

Die anhaltenden Argumente verdeutlichen, wie sich Indiens regulatorischer Ansatz weiterentwickelt, da immer mehr globale Technologieunternehmen ihre Aktivitäten im Land ausbauen.

Die Untersuchung zu Apples Praktiken

Das aktuelle Verfahren folgt auf frühere Vorwürfe, dass Apples In-App-Gebühr gegen Wettbewerbsregeln verstieß.

Match und indische Start-ups argumentierten zuvor, dass die Gebührenstruktur kleineren Entwicklern schadet und den fairen Marktzugang einschränkt.

Diese Beschwerden lösten die Untersuchung aus, die seit vier Jahren aktiv ist.

Das Ergebnis könnte beeinflussen, wie globale Technologieunternehmen im Land agieren und wie der Regulator Strafen für zukünftige Fälle verhängt.