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Nvidia-Aktie stürzt ab: Jim Cramer warnt vor historischen Parallelen, die Investoren kennen müssen

Nvidia-Aktie stürzt ab: Jim Cramer warnt vor historischen Parallelen, die Investoren kennen müssen
Devesh Kumar
11. Dez. 2025, 14:41 PM
  • Nvidia fällt, nachdem Oracles Gewinne und der Investitionsschock sektorweite KI-Aktienverkäufe ausgelöst haben.
  • Oracles Cloud-Verlangsamung und der Investitionsplan von 50 Milliarden Dollar werfen neue Bedenken hinsichtlich der Ausgaben für KI-Infrastruktur auf.
  • Jim Cramer fordert Investoren auf, vergangene Nvidia-Zyklen zu prüfen und panikgetriebene Ausstiege zu vermeiden.

Die Nvidia-Aktie (NASDAQ: NVDA) stürzte am Donnerstag im Vorbörsenhandel ein, nachdem Oracles enttäuschende Gewinne und die gestiegenen Investitionsaussichten einen breiteren Ausverkauf bei KI-Aktien ausgelöst hatten.

Oracles Ergebnisverpassung entfachte erneut die Sorge , dass der spektakuläre Ausgabenanstieg des Sektors nicht so schnell Gewinne bringen könnte, wie die Wall Street erhofft hatte.

Das Unternehmen erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 16,06 Milliarden US-Dollar, der die Erwartungen verfehlte, während Investitionen für das Geschäftsjahr 2026 von 50 Milliarden US-Dollar prognostiziert wurden.

Dieser Schock wirkte sich im gesamten Sektor aus, wobei Nvidia am Donnerstagmorgen im Vorbörsenhandel um etwa 1,6 % gefallen war.

Nvidias Aktienbewegung veranlasste CNBCs Jim Cramer, ein unangenehmes Stück Marktgeschichte anzuführen , das zeigt, dass Investoren vergangene Zyklen auf eigene Gefahr ignorieren.

Er signalisierte, dass Volatilität und nicht Fundamentaldaten wahrscheinlich den jüngsten Abschwung der Nvidia-Aktie vorangetrieben hat.

Warum hat der Ausverkauf die Nvidia-Aktie getroffen?

Oracles Stolpern war der unmittelbare Auslöser.

Das Unternehmen meldete ein schwaches Cloud-Umsatzwachstum und Investitionsausgaben, die die Prognosen um ein Drittel überstiegen, was Investoren beunruhigt, die befürchten, dass das Unternehmen Schulden anhäuft, um ein riesiges Rechenzentrum zu finanzieren.

Oracles Cloud-Umsatz stieg um 34 Prozent auf 8,0 Milliarden US-Dollar, enttäuschte jedoch dennoch Analysten, die auf schnellere Dynamik setzten.

Noch schlimmer ist, dass Oracle seine Investitionsprognose für das Geschäftsjahr 2026 von 35 Milliarden auf 50 Milliarden Dollar anhob, was die Führungskräfte dazu zwang, schwierige Fragen zu stellen, wie das Unternehmen eine so aggressive Expansion finanzieren soll.

Dieser Schritt signalisierte, dass die Baukosten für Rechenzentren schneller steigen als erwartet – ein besorgniserregendes Signal für die gesamte KI-Lieferkette.

Nvidia, das Chips an Oracle liefert und indirekt über eigene Infrastrukturbeziehungen konkurriert, trug den Großteil des Verkaufsdrucks.

Auch Halbleiter-Konkurrenten, darunter AMD und Broadcom, stolperten und fielen im frühen Handel etwa 1,7 bzw. 1,3 Prozent.

Der Ausverkauf spiegelt eine tiefere Unsicherheit der Investoren hinsichtlich der nachhaltigen KI-Ausgaben wider.

Hyperscaler und Cloud-Anbieter haben Hunderte Milliarden an Infrastrukturinvestitionen zugesagt, aber wenn sie unter Margendruck oder langsameren Umsatzsteigerungen stoßen, könnte der Appetit auf weitere Investitionskosten schnell abkühlen.

Was Jim Cramers Warnung für Investoren bedeutet

Cramers Eingreifen hatte Gewicht, weil er die legitimen Risiken der Blase anerkannte und gleichzeitig zu Disziplin statt Panik aufrief.

Er verwies auf Nvidias turbulente Geschichte, da Investoren, die während früherer Korrekturen verkauft hatten, letztlich miterlebten, wie die Aktie auf neue Höchststände stieg.

Für Trader ist die Lektion einfach: Schütze deine Positionsgröße und respektiere Stop-Levels, wenn ein überfülltes Mega-Cap stark zusammenbricht.

Für längerfristige Inhaber schlug Cramer vor, den Kurs beizubehalten, wenn man Nvidia besitzt, um echte KI-Exposition zu erzielen und nicht Spekulation.

Der eigentliche Test wird sein, ob Oracles enttäuschendes Quartal ein Ausreißer oder ein Vorbote langsamerer Cloud-Ausgaben ist.

Nvidias nächster Gewinnaufruf wird entscheidend sein, um Hinweise auf den Kundenorderfluss und die Investitionserwartungen seiner größten Kunden zu erhalten.