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Citi sagt, dass die Einführung von KI, nicht der Hype, künftig im Mittelpunkt stehen wird

Citi sagt, dass die Einführung von KI, nicht der Hype, künftig im Mittelpunkt stehen wird
Diya Poddar
15. Dez. 2025, 15:42 PM
  • Der Broker hat für den Index ein Jahresendziel von 7.700 für 2026 festgelegt.
  • Citi prognostiziert einen Indexgewinn pro Aktie von 320 US-Dollar, was über den aktuellen Konsensschätzungen liegt.
  • Volatilitätsrisiken bestehen, während der Bullenmarkt in sein viertes Jahr geht.

Da künstliche Intelligenz weiterhin die Marktnarrative dominiert, verändert Citigroup, wie Anleger über ihre Auswirkungen auf US-Aktien nachdenken sollten.

Anstatt sich auf die erste Welle der KI-Infrastruktur und hypegetriebene Rallyes zu konzentrieren, argumentiert das Brokerage, dass die nächste Phase des SandP 500 davon geprägt wird, wie effektiv Unternehmen die Technologie in ihre Abläufe integrieren.

Laut einem Reuters-Bericht legte Citi seine Erwartungen für den Index bis 2026 fest und verwies auf Gewinnwachstum, sich entwickelnde KI-Dynamiken und einen Markt, der volatil bleiben könnte, auch wenn die zugrunde liegenden Fundamentaldaten unterstützend bleiben.

Citi setzt SandP 500-Ziel

Citi hat für den SandP 500 Index für 2026 ein Jahresendziel von 7.700 festgelegt.

Die Prognose deutet auf einen Anstieg von etwa 12,7 % gegenüber dem letzten Schlusskurs der Leitlinie von 6.827,41 Punkten hin.

Citis Sichtweise basiert laut Reuters auf der Erwartung eines weiteren Gewinnwachstums und nicht auf einer starken Neubewertung der Bewertungen.

Die Maklerfirma schätzt, dass der Gewinn pro Aktie des Index bis Ende nächsten Jahres 320 US-Dollar erreichen könnte.

Diese Prognose liegt über den aktuellen Konsensvoraussetzungen von etwa 310 US-Dollar und legt nahe, dass Citi erwartet, dass die Unternehmensrentabilität in verschiedenen Sektoren robust bleibt.

KI-Fokus verlagert sich auf die Einführung

Künstliche Intelligenz bleibt zentral im Marktrahmen von Citi, aber das Unternehmen erwartet, dass sich das Thema weiterentwickelt.

Während der Ausbau von KI-Infrastruktur 2026 weiterhin als wichtiger Treiber gilt, glaubt Citi, dass sich die Aufmerksamkeit der Investoren zunehmend auf Unternehmen verlagern wird, die KI einsetzen, statt solchen, die sie einfach ermöglichen.

Laut dem Broker wird dieser Übergang voraussichtlich eine klarere Gewinner-gegen-Verlierer-Dynamik im Markt schaffen.

Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, um Effizienz, Produktivität oder Umsatz zu steigern, könnten herausstechen, während andere Schwierigkeiten haben, Bewertungen zu rechtfertigen, die hauptsächlich an KI-Exposition gebunden sind.

Marktgewinne und Bewertungsdruck

Der SandP 500 hat in diesem Jahr bisher etwa 16 % zugelegt. Diese Entwicklung wurde durch Optimismus in Bezug auf KI, starke Unternehmensgewinne und die Erwartung gestützt, dass die Zinsen sinken werden.

Diese Faktoren haben dazu beigetragen, Bedenken hinsichtlich einer möglichen Marktblase und erhöhter Technologiebewertungen auszugleichen.

Citi erkennt an, dass der Markt von einer hohen Bewertungsbasis ausgeht, was den Druck auf die Fundamentaldaten erhöht, um weitere Gewinne zu stützen, so Reuters.

Das Unternehmen sieht dies jedoch nicht als unüberwindbare Hürde, vorausgesetzt, die Gewinne liefern weiterhin den Erwartungen.

Volatilität und alternative Szenarien

Da der aktuelle Bullenmarkt in sein viertes Jahr eintritt, erwartet Citi, dass Phasen der Volatilität anhalten werden.

Die Maklerfirma stellt fest, dass die Schwankungen angesichts der bereits eingepreisten Wachstumserwartungen stärker werden könnten.

Über die Basisprognose hinaus skizzierte Citi eine Reihe möglicher Ergebnisse für den SandP 500.

In einem optimistischeren Szenario könnte der Index 8.300 erreichen.

Im negativen Fall könnte sie auf 5.700 fallen, was stärkeren Druck auf Wachstum oder Gewinne widerspiegelt.

Die Prognose von Citi stellt es in eine Reihe von mehreren großen Wall-Street-Pendants. Oppenheimer Asset Management hat eine Street-High-Prognose von 8.100 veröffentlicht.

UBS Global Wealth Management prognostizierte ebenfalls ein Jahresendniveau von 7.700 für den Index im November.