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Warum die Tesla-Aktie am Montag um etwa 2 % steigt

Warum die Tesla-Aktie am Montag um etwa 2 % steigt
Utkarsh Roshan
22. Dez. 2025, 17:38 PM
  • Tesla-Aktien steigen, nachdem ein Gericht Musks lange umstrittenes Gehaltspaket von 2018 wieder eingeführt hat.
  • Delaware-Urteil beendet jahrelangen Rechtsstreit um die Vergütung des CEOs
  • Der Stromausfall in San Francisco hebt Unterschiede in Tesla- und Waymo-Robotaxi-Ansätzen hervor

Die Tesla-Aktien stiegen am Montag, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs von Delaware Elon Musks Vergütungsplan für den Geschäftsführer von 2018 wiederhergestellt hatte und damit ein Ende eines seit Jahren beobachteten Rechtsstreits im Unternehmen bedeutete.

Zusätzlicher Schwung schien durch den erneuten Fokus der Investoren auf Teslas Robotaxi-Ambitionen nach einem Vorfall am Wochenende mit einem wichtigen Konkurrenten in San Francisco zu kommen.

Die Tesla-Aktien legten am Mittag 2,6 % auf 493,80 US-Dollar zu und übertroffen damit den breiteren Markt.

Der SandP 500 und der Dow Jones Industrial Average legten jeweils 0,4 % bzw. 0,2 % zu.

Der Oberste Gerichtshof von Delaware stellt Musks Gehalt wieder her

Der Oberste Gerichtshof von Delaware entschied, dass ein unteres Gericht zu weit gegangen sei, als es die Aufhebung von Musks Gehaltspaket von 2018 angeordnet hatte, und bezeichnete die Abhilfe als übertrieben.

Die Richter hoben die Annullierung auf und sprachen 1 Dollar an symbolischem Schadensersatz zu, wodurch der Entschädigungsplan wieder eingeführt wurde, der zum Zeitpunkt der Aufhebung etwa 56 Milliarden Dollar bewertet wurde.

Die Entscheidung löst eine Klage des Tesla-Anteilseigners Richard J. Tornetta, der Musk und den Vorstand beschuldigt hatte, bei der Genehmigung des rekordverdächtigen Preises gegen ihre treuhänderischen Pflichten verstoßen zu haben.

Obwohl der Oberste Gerichtshof das Gehaltspaket wiederherstellte, blieben weitere Feststellungen des Delaware Court of Chancery erhalten, darunter Schlussfolgerungen über Musks Einfluss auf Tesla und Mängel im Genehmigungsprozess des Gremiums.

Nach der ursprünglichen Entscheidung gegen den Vergütungsplan verlagerte Tesla seine Gründung aus Delaware und versuchte, Musks Vergütung durch eine zweite Aktionärsabstimmung zu bestätigen.

Investoren genehmigten später im November 2025 ein noch größeres Gehaltspaket, das an aggressive Leistungsziele für das nächste Jahrzehnt gebunden war.

Robotaxi-Rivalität wieder im Fokus

Über die rechtliche Entwicklung hinaus zog Tesla auch durch eine ungewöhnliche Episode in seiner anhaltenden Robotaxi-Rivalität mit Waymo, einer Einheit von Alphabet, Aufmerksamkeit.

Ein Stromausfall in San Francisco am Sonntag ließ etwa 130.000 Haushalte und Unternehmen ohne Strom zurück und störte Ampeln in Teilen der Stadt.

Waymo setzte seinen autonomen Taxiservice vorübergehend aus, nachdem seine Fahrzeuge, die darauf ausgelegt sind, nicht funktionierende Ampeln als Vier-Wege-Stopps zu behandeln, in zunehmende Staus verwickelt waren.

Waymo sagte, die meisten aktiven Fahrten seien sicher abgeschlossen worden, bevor Fahrzeuge zu den Depots zurückgebracht oder aus dem Dienst genommen wurden.

Dennoch erregte die Pause online Aufmerksamkeit, insbesondere nachdem Musk auf seiner Social-Media-Plattform X kommentierte, dass Teslas Robotaxis von der Ausfälle nicht betroffen sei.

Tesla testet derzeit Robotaxis in San Francisco mit Sicherheitsfahrern auf dem vorderen Fahrersitz.

Im Juni startete das Unternehmen außerdem einen Robotaxi-Service in Austin, Texas, bei dem Fahrzeuge mit Sicherheitsmonitoren auf dem Beifahrersitz eingesetzt werden.

Waymo hingegen betreibt vollständig fahrerlose Dienste in fünf Städten und absolviert mehr als 450.000 autonome Fahrten pro Woche ohne Sicherheitsfahrer oder Überwachungspersonen.

Der Vorfall unterstrich die unterschiedlichen technologischen Wege der beiden Unternehmen. Waymo begann als speziell entwickelter Robotaxi-Service, der stark auf detaillierte Kartierung und eine Reihe von Sensoren, einschließlich Lidar, setzte.

Teslas System basiert auf der Full Self-Driving Fahrerassistenz-Technologie, die hauptsächlich auf optischen Kameras basiert und so konzipiert ist, dass sie auch dann funktioniert, indem sie ihre Umgebung interpretiert, wenn Infrastruktur wie Ampeln ausfallen.

Beide Ansätze haben Fortschritte gezeigt, aber der Stromausfall in San Francisco zeigte, wie Randfälle – wie weitreichende Stromausfälle – autonome Systeme weiterhin herausfordern können.

Für Investoren fügte die Episode einen weiteren Datenpunkt zu einer bereits hitzigen Debatte darüber hinzu, welche Strategie letztlich effektiver skalieren wird.