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FOMC-Protokoll: Fed-Beamte befürchteten eine 'festgenagelte' Inflation – hier ist der Grund, warum 3 sich weigerte, zu kürzen

FOMC-Protokoll: Fed-Beamte befürchteten eine 'festgenagelte' Inflation – hier ist der Grund, warum 3 sich weigerte, zu kürzen
Devesh Kumar
30. Dez. 2025, 20:34 PM
  • Die Fed senkte die Zinsen um 25 Basispunkte, aber die Protokolle zeigen einen stark gespaltenen Ausschuss.
  • Der Widerspruch konzentrierte sich auf die Befürchtung, dass die Inflation über dem Ziel von 2 % stagniert.
  • Zölle und anhaltende Inputkosten schaffen Unsicherheit und halten die Politik vorsichtig.

Die Federal Reserve senkte am 10. Dezember die Zinsen um einen Viertelprozentpunkt, doch unter der Oberfläche zeigen die offiziellen Sitzungsprotokolle ein stark gespaltenes Komitee.

Das FOMC ringt mit einer beunruhigenden Sorge: Die Inflation könnte dauerhaft über dem 2%-Ziel der Fed feststecken.

Die 9:3-Abstimmung offenbart die eigentliche Quelle der Spannungen innerhalb der Zentralbank, nicht Arbeitsplätze oder Wachstum, sondern die hartnäckige Weigerung, die Preise zu senken.

Drei Beamte stimmten gegen die Zinssenkung, zwei wollten die Zinsen vollständig stabil halten.

Ihre Botschaft war unverblümt: Eine Zinssenkung jetzt, während die Inflation hoch bleibt, könnte gefährlich ein Signal sein, dass die Fed ihr Engagement zur Preiskontrolle lockert.

Die Zerlegung des Dissenses: Was jede Gruppe befürchtet hat

Die Stimmenspaltung erzählt eine aufschlussreiche Geschichte über den internen Streit der Fed um Prioritäten.

Zwei Beamte, Austan Goolsbee und Jeffrey Schmid, wollten die Zinssenkungen pausieren und die Politik unverändert lassen.

Sie befürchteten, dass die Inflation "schon seit einiger Zeit über dem Ziel" lag und im gesamten vergangenen Jahr keine Anzeichen zeigte, sich dem Ziel von 2 % näherzubringen.

Für sie fühlte sich eine Zinssenkung bei hohen Preisen umgekehrt an, als würde man den Kampf gegen die Inflation im ungünstigsten Moment aufgeben.

Ein dritter Widersprecher, Stephen Miran, drängte tatsächlich in die entgegengesetzte Richtung.

Er wollte einen größeren Anteil von einem halben Prozentpunkt, da schnellere Fortschritte bei den Jobs Priorität hatten.

Doch selbst seine stärkere Haltung spiegelte eine tiefere Sorge über die Fragilität der Wirtschaft wider.

Hier ist der entscheidende Punkt, der für die Märkte zählt: Die beiden Beamten, die sich gegen jede Senkung stellten, waren in erster Linie von Inflationssorgen motiviert, nicht von Bedenken wegen des Arbeitsmarktes.

Das ist bemerkenswert, weil die öffentliche Botschaft der Fed Arbeitsplätze betonte.

Das Protokoll zeigt, dass "der Fortschritt in Richtung des 2%-Inflationsziels im Jahr 2025 ins Stocken geraten war".

Wenn die größte Zentralbank der Welt zugibt, dass ihre Bemühungen zur Bekämpfung der Inflation auf dem Tisch stehen, ist das ein Warnsignal.

Beamte wiesen darauf hin, dass eine längere Inflation, die über dem Ziel bleibt, tatsächlich "ein Anstieg der langfristigen Inflationserwartungen riskieren könnte", was bedeutet, dass Amerikaner und Unternehmen möglicherweise aufhören könnten, daran zu glauben, dass die Fed die Preise jemals wieder senken wird.

Der Ausdruck, der die Diskussion verfolgte, war "verwurzelte Inflation".

Mehrere Ausschussmitglieder warnten direkt, dass "höhere Inflation, die sich festsetzt", eine echte Bedrohung darstelle.

Verankert bedeutet, dass sie sich in Verhalten festlegt, Arbeitnehmer höhere Löhne fordern, Unternehmen die Preise präventiv erhöhen und die gesamte Wirtschaft in einen höheren Inflationsmodus wechselt, der viel schwerer zu durchbrechen ist.

Zölle und anhaltende Zwänge

Der Dissens ergibt mehr Sinn, wenn man betrachtet, was tatsächlich die Inflation antreibt.

Das Protokoll zeigt, dass Beamte "Unsicherheit darüber äußerten, wann diese Auswirkungen abnehmen" und "inwieweit Zölle letztlich auf die Endgüterpreise übertragen würden".

Die Preise für Kerngüter sind bereits deutlich gestiegen, und das Fed-Personal führte einen Großteil davon direkt auf Zölle zurück.

Doch hier ist es, was die Beamten nervös machte: Einige Teilnehmer berichteten, dass ihre Geschäftskontakte von "anhaltenden Inputkosten-Drucken, die nichts mit Zöllen zu tun haben" erwähnt hätten.

Auch ohne Handelspolitische Gegenwinde kämpfen Unternehmen weiterhin mit steigenden Kosten. Das ist ein separates, strukturelles Problem, das die Fed mit Zinsbewegungen nicht leicht beheben kann.

Die Unsicherheit wirkt sich in beide Richtungen.

Einige Beamte glaubten, dass die Auswirkungen der Tarife abklingen und das Inflationsrisiko verringern würden. Aber andere waren nicht überzeugt.

Die ehrliche Wahrheit, die in diesen Minuten verborgen liegt, ist, dass die Fed keinen klaren Überblick darüber hat, wann die Inflation tatsächlich auf das Ziel zurückkehren wird.

Diese Unsicherheit erklärt, warum die Behörden vorsichtig vorgehen.

Das Komitee hat signalisiert, dass es "nicht auf einem vorgegebenen Kurs" ist, was bedeutet, dass sie die Preise nicht automatisch jeden Monat senken.

Jede Entscheidung wird von neuen Daten abhängen, ob die Inflation tatsächlich auf 2 % zusteuert.