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Was steht als Nächstes für die Exxon-Aktie an, wenn die USA einen Angriff auf Venezuela starten?

Was steht als Nächstes für die Exxon-Aktie an, wenn die USA einen Angriff auf Venezuela starten?
Wajeeh Khan
05. Jan. 2026, 17:18 PM
  • Die USA haben einen Militärschlag auf Venezuela gestartet und dessen Präsidenten festgenommen.
  • Hier ist, was diese geopolitischen Entwicklungen für die XOM-Aktien bedeuten.
  • Die Exxon-Aktie hat einen wichtigen Widerstand am 120-Dollar-Niveau überschritten.

Exxon Mobil (NYSE: XOM) steht heute weiterhin im Fokus, nachdem die USA einen Militärschlag gegen Venezuela gestartet und den Präsidenten des Landes (Nicolás Maduro) und seine Frau (Cilia Flores) festgenommen haben.

Die geopolitische Eskalation hat die Energiemärkte erschüttert, da Venezuela derzeit etwa 18 % der weltweit nachgewiesenen Rohölreserven hält.

Im frühen Handel verzeichnen XOM-Aktien am 5. Januar eine erhöhte Volatilität, da Anleger bewerten, was der US-Venezuela-Konflikt für die globalen Ölaktien im Jahr 2026 bedeuten würde.

Warum der Konflikt zwischen den USA und Venezuela den Aktienkurs von Exxon anheben könnte

Für Exxon könnte die Aussicht auf ein erneutes US-Engagement in Venezuelas Ölindustrie Türen zu riesigen ungenutzten Reserven öffnen.

Wenn amerikanischen Unternehmen Zugang zu Produktions- und Exportinfrastruktur gewährt werden, könnte XOM seine Ressourcenbasis deutlich erweitern, gerade wenn globale Lieferketten weiterhin fragil sind.

Investoren könnten von beschleunigtem Umsatzwachstum und starken Cashflows profitieren, da das Weiße Haus US-Unternehmen beim Wiederaufbau des venezuelanischen Energiesektors priorisiert.

Unterdessen könnte eine Störung der Exporte des Landes auch das globale Angebot straffen – was die Rohölpreise steigen und die Margen für integrierte Konzerne wie Exxon erhöhen würde.

Kurz gesagt, diese geopolitische Entwicklung könnte sich in Chancen übersetzen und die XOM-Aktien als Hauptnutznießer veränderter Energieverhältnisse positionieren.

Warum der US-Venezuela-Konflikt die XOM-Aktien unter Druck setzen könnte

Andererseits erhöht die plötzliche militärische Intervention das Risiko von Überversorgung und Volatilität.

Wenn US-Unternehmen den Markt mit venezolanischem Rohöl überschwemmen würden, würden die globalen Bestände anschwellen – was die Ölpreise 2026 noch weiter senken würde.

Obwohl Exxon-Aktien bisher Widerstandsfähigkeit gegenüber schwächenden Preisen gezeigt haben, bleiben sie empfindlich gegenüber Rohstoffzyklen, und eine weitere Schwächung der Öl-Benchmarks wird die Gewinne des Unternehmens in diesem Jahr wahrscheinlich beeinträchtigen.

Darüber hinaus erschwert politische Instabilität auch die Abläufe – Sanktionen, umstrittene Eigentumsrechte und lokale Unruhen könnten Projekte verzögern oder die Rentabilität verringern.

Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela könnte auch für XOM eine Belastung darstellen, da er eine breitere Risiko-Off-Stimmung auslösen und die Nachfrage nach zyklischen Aktien weiter einschränken könnte.

Jay Woods erklärt, wie man 2026 Exxon-Aktien spielt

Der leitende Markttechniker Jay Woods glaubt, dass sich das Aufwärtspotenzial in der XOM-Aktie dieses Jahr deutlich eher zeigen wird.

Seiner Aussage nach hat das multinationale Unternehmen trotz eines Ölhandels um die 60-Dollar-Marke neue Höchststände erreicht – nach einer mehrjährigen Konsolidierung zwischen 102 und 118 US-Dollar.

In seinem neuesten Bericht argumentierte Woods, dass ein Druck über 126 Dollar den Weg freimachen werde, damit Exxon in den nächsten 12 Monaten in die 140-Dollar-Marke steigen kann.

Wall-Street-Unternehmen erwarten außerdem, dass der US-Ölkonzern 2026 weiter aufsteigen wird.

Laut dem Wall Street Journal liegt die Konsensbewertung für XOM derzeit bei "übergewichtet" – mit Kurszielen von bis zu 158 US-Dollar, was auf ein mögliches Aufwärtspotenzial von weiteren 30 % hindeutet.

Eine gesunde Dividendenrendite von 3,33 % macht Exxon auf dem aktuellen Niveau umso attraktiver.