US-Aktien öffnen gemischt: Dow Jones erreicht neues Hoch, SandP 500 flach

US-Aktien öffnen gemischt: Dow Jones erreicht neues Hoch, SandP 500 flach
Utkarsh Roshan
07. Jan. 2026, 15:55 PM
  • Dow erreicht einen neuen Rekord, während Anleger Öl- und Arbeitsmarktdaten verarbeiten.
  • ADP zeigt eine moderate Einstellungssteigerung, angeführt von kleinen Unternehmen.
  • Ölabfälle auf Venezuelas Liefernachrichten; Raffinerien sammeln sich.

Die US-Aktien zeigten am Mittwoch eine gemischte Entwicklung, wobei der Dow Jones Industrial Average auf einen neuen Rekord stieg, während Anleger weiterhin geopolitische Entwicklungen, sich verändernde Energiemärkte und neue Arbeitsmarktdaten navigierten.

Der Dow mit 30 Aktien legte um 120 Punkte bzw. 0,2 % zu, verlängerte seinen starken Start ins Jahr 2026 und erreichte ein neues Allzeithoch.

Der SandP 500 schwebte die meiste Zeit der Flatline herum, schaffte es aber dennoch, einen Rekordschluss zu erzielen.

Im Gegensatz dazu fiel der technologielastige Nasdaq Composite um 0,1 %, was eine gewisse Divergenz unter der Oberfläche des breiteren Marktes widerspiegelt.

Die US-Aktien nähern sich bemerkenswerten psychologischen Meilensteinen.

Der SandP 500 nähert sich dem 7.000er-Niveau, während der Dow sich nach drei aufeinanderfolgenden Jahren zweistelliger Jahreszuwächse der 50.000-Marke nähert.

Die meisten Marktprognostiker erwarten, dass die Rallye auch 2026 anhält, doch der Optimismus wird durch eine lange Liste von Risiken gemildert, darunter Handelsspannungen, geopolitische Unsicherheit und Anzeichen einer sich verlangsamenden US-Wirtschaft.

Händler blieben vorsichtig gegenüber weiteren US-Wirtschaftsdaten, die später in der Woche erscheinen und die Erwartungen an Wachstum und Geldpolitik Anfang 2026 weiter beeinflussen könnten.

Die Umzugshelfer am Mittwoch

Die Energiemärkte standen am Mittwoch im Mittelpunkt, nachdem die Rohölpreise nach Äußerungen von Präsident Donald Trump stark gefallen waren.

Der Präsident sagte, die provisorischen Behörden in Venezuela würden bis zu 50 Millionen Barrel Öl an die Vereinigten Staaten übergeben, was die Befürchtungen über eine mögliche Zunahme der globalen Ölversorgung schürt.

Während sinkende Rohölpreise Teile des Energiesektors belasteten, bewegten sich die Raffinerien in die entgegengesetzte Richtung. Die Aktien von Valero Energy stiegen um etwa 4 %, während Marathon Petroleum rund 2 % zulegte.

Der Vormarsch folgte auf Medienberichte, die darauf hindeuteten, dass die Ölverkäufe Venezuelas unbegrenzt fortgesetzt werden könnten und die US-Sanktionen gelockert würden – ein Hintergrund, der den Raffineriemargen zugutekommen könnte.

Insgesamt verlängerten die Aktien die Gewinne aus der Sitzung am Dienstag, als die Anleger die Bedenken bezüglich des US-Angriffs auf Venezuela am Wochenende offenbar beiseitewischten.

Bergbauaktien gehörten zu den schwächsten Akteuren der Sitzung, da die Gold- und Silberpreise zusammen mit den breiteren Märkten zurückgingen.

Die privaten Gehaltsabrechnungen erholen sich, verfehlen aber die Erwartungen

Auf wirtschaftlicher Ebene deuten neue Daten auf eine moderate Erholung der Einstellungen im Privatsektor Ende 2025 hin.

Die Lohnabwicklungsfirma ADP berichtete am Mittwoch, dass Unternehmen im Dezember 41.000 Arbeitsplätze geschaffen haben, womit ein Verlust von 29.000 im November umgekehrt wurde.

Während die Wende ein positives Zeichen für einen Arbeitsmarkt markierte, der gegen Jahresende Schwierigkeiten hatte, lag die Zahl unter der Dow-Jones-Konsensschätzung von 48.000.

Die privaten Gehaltsabstände waren in drei der vier Monate vor Dezember zurückgegangen, was die ungleichmäßige Natur der Einstellungsbedingungen unterstreicht.

Das Beschäftigungswachstum konzentrierte sich ausschließlich auf die Dienstleistungsbranche. Bildungs- und Gesundheitsdienste schufen 39.000 Stellen, während Freizeit- und Gastgewerbe 24.000 beisteuerten.

Handel, Transport und Versorgungsunternehmen verzeichneten Zuwächse von 11.000, und Finanzdienstleistungen schufen 6.000 Arbeitsplätze.

Diese Zuwächse wurden teilweise durch Verluste an anderen Orten ausgeglichen.

Berufliche und geschäftliche Dienstleistungen verloren 29.000 Arbeitsplätze, Informationsdienste gingen um 12.000 zurück, und die Warenproduktion verlor 3.000 Stellen, was hauptsächlich durch einen Rückgang um 5.000 Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe verursacht wurde.

Fast alle Beschäftigungszuwächse im Dezember kamen von kleineren Arbeitgebern. Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern stellten den Großteil der Einstellungen aus, während größere Unternehmen nur 2.000 Stellen hinzufügten.

"Kleine Unternehmen erholten sich von Arbeitsplatzverlusten im November mit positiver Einstellung zum Jahresende, obwohl große Arbeitgeber sich zurückgezogen haben", sagte ADP-Chefökonomin Nela Richardson.

ADP revidierte außerdem die Lohnabrechnungszahl für November auf einen Verlust von 29.000 gegenüber einem ursprünglich gemeldeten Rückgang von 32.000.