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General Motors-Aktie steigt 3%: Warum sie für diesen Analysten erste Wahl ist

General Motors-Aktie steigt 3%: Warum sie für diesen Analysten erste Wahl ist
Ananthu C U
27. Juli 2026, 20:49 PM

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GM kaufen

Jefferies‑Upgrade stützt sich auf konkrete Zahlen: höhere Gewinnerwartungen für 2026–2028 (~6%), Vertrauen in einen jährlichen freien Cashflow von >$10B ab 2027 und Bewertungsunterstützung bei ~5x erwarteten Gewinnen 2027 zuzüglich fortgesetzter Rückkäufe. GM kaufen wegen erwarteter weiterer Schätzungsanhebungen und Bewertungsstütze, da der Cashflow schwer anzuzweifeln ist.

Kernrisiko: Bricht der freie Cashflow oder das Gewinnmomentum von GM (z. B. durch schwächere Preise, starke Zunahme der Garantieaufwendungen oder erneute Steigerung von Restrukturierungs-/EV‑Kosten), wären die Aussichten gefährdet.

Stellantis verkaufen

Stellantis ist im Artikel der klare Underperformer: Piper stufte auf Sell herab und senkte das Kursziel auf $4 (vorher $14), wobei chinesischer Wettbewerb, Arbeitskräftedruck und die Disruption durch KI‑gesteuerte Robotaxis genannt wurden. Da das operative Ergebnis voraussichtlich von ~$25B (2023) auf < $4B (2026) fällt, herrscht geringe Gewinnsichtbarkeit und negatives Sentiment im Vergleich zu GM/Ford.

Kernrisiko: Wenn sich der Turnaround schneller als erwartet beschleunigt (Ergebnis stabilisiert sich und Händlerbestände bzw. Produktrange‑Erneuerung verbessern sich), könnten Analysten die Herabstufung zurücknehmen.

  • Die GM‑Aktie legte zu, nachdem Jefferies die Einstufung auf 'Buy' hochgestuft hatte.
  • Auch Ford wurde hochgestuft, während Stellantis auf 'Sell' herabgestuft wurde.
  • Jefferies erwartet, dass GM ab 2027 einen freien Cashflow von über $10 Milliarden erzielt.

Die Aktien von General Motors GM stiegen am Montag um rund 3 % nachdem Jefferies den Autohersteller von 'Hold' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von $90 auf $99 angehoben hatte. Als Begründung nannte das Institut ein wachsendes Vertrauen in die langfristigen Ertrags- und Cashflow‑Perspektiven des Unternehmens.

Das Brokerhaus erhöhte seine Gewinnerwartungen für 2026 bis 2028 um etwa 6 % nachdem die Ergebnisse von GM im zweiten Quartal die Erwartung untermauerten, dass Rentabilität und freier Cashflow sich bis 2027 weiter verbessern werden.

Jefferies erwartet, dass General Motors ab 2027 jährlich mehr als $10 Milliarden freien Cashflow generiert, gestützt durch neue Lkw‑Modelleinführungen, betriebliche Effizienzgewinne und wachsende Beiträge aus digitalen Diensten.

Das Institut verwies zudem auf eine bessere Garantieperformance, robuste Fahrzeugpreise, geringere Restrukturierungskosten für Elektrofahrzeuge und das starke nordamerikanische Truck‑Geschäft als Faktoren, die weitere Gewinnanhebungen stützen könnten.

Jefferies ergänzte, dass die Bewertung von GM mit etwa dem Fünffachen der erwarteten Gewinne 2027 attraktiv bleibe, während anhaltende Aktienrückkäufe zusätzliche Unterstützung für die Aktionäre bieten.

Die Aktie stieg während des Handels am Montag auf rund $86.10 und übertraf damit den breiteren Markt.

Auch Ford hochgestuft, während Stellantis abgestuft wurde

Jefferies stufte auch Ford Motor von 'Hold' auf 'Buy' hoch und erhöhte das Kursziel von $14.50 auf $17.50.

Die Ford‑Aktie legte am Montag um etwa 2,4 % zu, da Anleger dem Gewinnbericht des Herstellers später in der Woche entgegensehen.

Jefferies schrieb, Ford könnte seine Prognose für das Gesamtjahr anheben; das Unternehmen erwartet derzeit ein operatives Ergebnis von etwa $9.5 Milliarden für 2026 gegenüber $6.8 Milliarden im Jahr 2025.

Das Brokerhaus erklärte, sowohl General Motors als auch Ford seien gut positioniert, um in Nordamerikas relativ geschütztem Automobilmarkt konsistente Gewinne zu erzielen.

Der positive Ausblick für die beiden Hersteller aus Detroit stand in scharfem Kontrast zu Stellantis.

Piper Sandler stufte Stellantis von 'Hold' auf 'Sell' herab und senkte das Kursziel von $14 auf $4. Die Aktie der Chrysler‑Mutter fiel während des Handels am Montag um etwa 0,5 % auf $5.66.

Das Brokerhaus nannte den zunehmenden Wettbewerb durch chinesische Autohersteller, Arbeitskräftedruck und die wachsende Bedeutung von KI‑gesteuerten Robotaxis als Herausforderungen für das Unternehmen.

Stellantis durchläuft zudem einen Turnaround unter CEO Antonio Filosa, der 2025 die Nachfolge von Carlos Tavares angetreten hat.

Nachdem der Konzern 2023 rund $25 Milliarden operativen Gewinn erzielt hatte, wird für 2026 ein operatives Ergebnis von unter $4 Milliarden erwartet, während er daran arbeitet, die Bestände bei US‑Händlern zu verringern und sein Produktportfolio zu erneuern.

Wall Street bleibt gegenüber General Motors am optimistischsten

Unter den 'Detroit Three' genießt General Motors weiterhin die stärkste Unterstützung seitens der Wall‑Street‑Analysten.

Fast 80 % der Analysten, die GM abdecken, bewerten die Aktie mit 'Buy', das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa $101.

Zum Vergleich empfehlen rund 30 % der Analysten den Kauf der Ford‑Aktie; deren durchschnittliches Kursziel liegt bei rund $15.

Bei Stellantis ist die Stimmung am schwächsten: Nur rund 29 % der Analysten sprechen eine Buy‑Einstufung aus.

Das durchschnittliche Analystenkursziel für die Aktie liegt bei etwa $7.40.

Die drei Autobauer verzeichneten im vergangenen Jahr zudem sehr unterschiedliche Börsenentwicklungen.

Vor der Handelssitzung am Montag hatten GM‑Aktien in den vorangegangenen zwölf Monaten um 55 % zugelegt und damit Ford, das 27 % gewann, deutlich übertroffen.

Stellantis bewegte sich in die entgegengesetzte Richtung: Die Aktie verlor im gleichen Zeitraum 39 %.