US-Aktien öffnen flach, während SandP 500 und der Nasdaq die Woche volatil niedriger enden dürften

US-Aktien öffnen flach, während SandP 500 und der Nasdaq die Woche volatil niedriger enden dürften
Utkarsh Roshan
23. Jan. 2026, 15:52 PM
  • Nvidia profitierte von China-Genehmigungssignalen, während Intel bei der Prognose sank.
  • Die Aktien kühlten nach einer zweitägigen Rallye, die mit einer Entspannung geopolitischer Spannungen zusammenhängt, ab.
  • Investoren richten den Fokus auf die Entscheidung der Fed und wichtige Wirtschaftsdaten.

Die US-Aktien waren am Freitag gemischt, da die Anleger zwei Tage mit Gewinnen, die durch nachlassende geopolitische Spannungen angetrieben wurden, verarbeiteten und ihre Aufmerksamkeit auf Unternehmensergebnisse sowie die Entscheidung der US-Notenbank in der nächsten Woche richteten.

Der SandP 500 und der Nasdaq Composite bewegten sich um die Flatline, während der Dow Jones Industrial Average um 247 Punkte oder 0,5 % fiel, was durch einen Rückgang der Goldman-Sachs-Aktien um 2 % zurückging.

Die zurückhaltende Sitzung markierte eine Pause nach einer Erholungsrallye Anfang der Woche.

Nvidia und AMD springen auf China-Optimismus

Chipaktien gehörten zu den Lichtblicken des Tages. Die Aktien von Nvidia stiegen um mehr als 2 %, während Advanced Micro Devices über 3 % stiegen.

Die Gewinne folgten auf Berichte, dass Nvidia-Geschäftsführer Jensen Huang plant, in den kommenden Tagen China zu besuchen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen von CNBC zitiert werden.

Unabhängig davon berichtete Bloomberg, dass chinesische Regulierungsbehörden großen Technologieunternehmen, darunter Alibaba, Tencent Holdings und ByteDance, grundsätzlich die Genehmigung gegeben haben, in die nächste Phase der Vorbereitungen für mögliche Käufe von Nvidias H200-KI-Chips überzugehen.

Obwohl die Genehmigungen noch keine endgültige Genehmigung darstellen, wurde die Entwicklung von Investoren als bedeutender Schritt zur Wiederaufnahme der Verkäufe auf dem chinesischen Markt angesehen.

Die Aussicht auf einen erneuten Zugang zu China, das im vergangenen Jahr eine große Unsicherheitsquelle für Nvidia war, trug dazu bei, die Stimmung rund um die Aktie zu heben, obwohl die breiteren Marktgewinne nachließen.

Nicht alle Halbleiternamen waren Teil der Rallye. Die Intel-Aktien fielen um etwa 14 %, nachdem das Unternehmen einen enttäuschenden Ausblick für das erste Quartal veröffentlicht hatte.

Der Chiphersteller warnte vor Herausforderungen in der Fertigung und weicheren Bedingungen in der Zukunft, was das Vertrauen in die kurzfristige Erholung schwächt.

Der starke Rückgang von Intel war einer der größten Einheitsrückgänge bei den wichtigsten Durchschnittswerten.

Die Geopolitik entspannt sich, aber die Unsicherheit bleibt bestehen

Die gemischte Sitzung fand statt, während Investoren weiterhin die Beständigkeit der jüngsten Erholung bewerteten.

Die Aktien begannen am Mittwoch zu steigen, nachdem Präsident Donald Trump von seiner Drohung, Zölle auf Importe aus acht europäischen Ländern zu verhängen, zurückgezogen war, die ursprünglich am 1. Februar in Kraft treten sollten.

Trumps Entscheidung folgte auf seine Ankündigung, dass er und NATO-Generalsekretär Mark Rutte das erreicht hätten, was er als einen "Rahmen für ein zukünftiges Abkommen in Bezug auf Grönland" bezeichnete.

Die Äußerungen halfen, die Märkte nach einem starken Ausverkauf Anfang der Woche zu beruhigen, der mit Ängsten vor eskalierendem Handel und geopolitischen Konflikten zusammenhing.

Dennoch bleibt die Unsicherheit bestehen. Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen sagte am Donnerstag, dass ihm die Details des von Trump genannten Rahmens nicht bekannt seien und betonte, dass jede Vereinbarung Grönlands Souveränität und territoriale Integrität respektieren müsse.

Trotz der Deeskalation beendet die Wall Street die Woche auf einer vorsichtigen Note.

Der SandP 500 ist auf Kurs für seinen ersten aufeinanderfolgenden wöchentlichen Rückgang seit Juni, was auf anhaltende Nervosität nach einer volatilen Phase hinweist.

Da die geopolitischen Spannungen vorübergehend nachlassen, konzentrieren sich Investoren wieder auf makroökonomische Signale und Geldpolitik.

Händler beobachten die kommenden Daten zu Fertigung, Dienstleistungen und Verbrauchervertrauen genau im Vorfeld der Geldpolitikentscheidung der Federal Reserve nächste Woche.