Berkshires neuer CEO benennt seine vier ‚Forever‘-Aktien

Berkshires neuer CEO benennt seine vier ‚Forever‘-Aktien
Devesh Kumar
02. März 2026, 21:40 PM

Berkshire Hathaways neuer CEO Greg Abel nutzte seinen ersten Brief an die Aktionäre, um eine kleinere Auswahl langfristiger Aktienbeteiligungen hervorzuheben und Disziplin hinsichtlich Liquidität und Unternehmenskultur zu betonen, während das Unternehmen über die Warren‑Buffett‑Ära hinausgeht.

In seinem Schreiben hob er vier „Forever“-Positionen hervor, ließ jedoch Bank of America und Chevron außen vor – eine Entscheidung, die mit jüngsten Portfoliobewegungen übereinstimmt und laut Benzinga auf einen strengeren, fokussierteren Ansatz hinweist.

Abel nennt Kernbeteiligungen, lässt Bank of America und Chevron aus

In seinem ersten CEO-Brief betonte Abel einen „konzentrierten Ansatz“ in Bezug auf Unternehmen, die Berkshire über Jahrzehnte halten will.

Apple, American Express, Coca‑Cola und Moody’s wurden laut Benzinga als „Forever“-Aktien bezeichnet.

Bank of America und Chevron waren nicht in dieser Kernliste enthalten, obwohl beide in der 13F‑Meldung für das vierte Quartal nach Marktwert zu den fünf größten Positionen von Berkshire gehörten, berichtete Benzinga.

Portfolio-Bewegungen Ende 2025 stützen das Signal

Die Auslassungen decken sich mit den Aktivitäten im vierten Quartal 2025: Berkshire verringerte seine Beteiligung an Bank of America um 9 Prozent, während es seine Position in Chevron um 7 Prozent aufstockte, so Benzinga.

Die Aufteilung signalisiert Selektivität statt eines pauschalen Ausstiegs und gibt einen Hinweis darauf, wie Abel mit nicht zum Kern gehörenden Beteiligungen im Laufe der Zeit umgehen könnte.

Bargeldpolster, Kultur und Vergütung in der Post‑Buffett-Ära

Abel bekräftigte eine Kultur der „Verantwortung“ und der dezentralen Autonomie.

Er hob außerdem die „festungsähnliche“ finanzielle Stärke hervor, wobei die Barmittelbestände nun über $370 billion liegen, berichtete Benzinga.

Der Führungswechsel geht mit einer Neuausrichtung der Vergütung einher. Abels Grundgehalt beträgt $25 million, verglichen mit Buffetts langjährigem $100,000, berichtete Benzinga.

Bewertungskontext und Risiko im Versorgungsbereich innerhalb von Berkshire

Bei der Bewertung liegt Berkshires Marktkapitalisierung von $1,090B nahe der Mitte einer Summe‑der‑Teile‑Bewertungsspanne von $1,077B, was laut einer Analyse von Seeking Alpha eine Halteposition für langfristige Anleger stützt.

Innerhalb des Portfolios operativer Unternehmen sieht sich Berkshire Hathaway Energy einem Druck durch Haftungen aus Waldbränden und Asset‑Verkäufe ausgesetzt.

Die Aufschlüsselung von Seeking Alpha schätzt, dass sich der Wert von BHE von über $49B auf etwa $45B verschoben hat.

Underperformer und worauf Anleger als Nächstes achten sollten

Abel war unverblümt in Bezug auf schwächere Positionen.

Die Investition in Kraft Heinz wurde als „enttäuschend“ bezeichnet, mit Renditen, die laut Benzinga „deutlich unzureichend“ ausfielen.

Mit Blick nach vorn sollten Anleger Abels Entscheidungen zur Kapitalallokation beobachten, da Berkshires Performance laut Seeking Alpha von disziplinierter Mittelverwendung über Buffetts Amtszeit hinaus abhängt.

Unter Abel verknüpft Berkshires Botschaft Kontinuität mit Fokus: ein kleinerer Kreis Kernaktien, ein sehr großes Barpolster und offene Bewertungen der Nachzügler.

Die kurzfristige Prüfung wird sein, wie sich dieses Vorgehen in stetigem, langfristigem Zinseszinseffekt über die Versicherungs-, Energie‑ und Aktienportfolios hinweg niederschlägt.