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Warum die AMD-Aktie um über 2 % zulegt

Warum die AMD-Aktie um über 2 % zulegt
Utkarsh Roshan
09. März 2026, 19:09 PM
  • Die AMD-Aktien erholten sich im Zuge von Gewinnen im Halbleitersektor.
  • Das Unternehmen erweiterte die Ryzen AI Embedded P100-Prozessorreihe.
  • AMD schloss zudem eine Lizenzvereinbarung mit Adeia.

Die Aktien von Advanced Micro Devices erholten sich am Montag, nachdem Halbleiteraktien den Markt aus früheren Tiefständen stützten.

Die AMD-Aktien stiegen während der Sitzung um etwa 2 %, parallel zu Kursgewinnen bei anderen Chipherstellern.

Broadcom legte um mehr als 3 % zu, während Micron Technology ebenfalls etwa 2 % gewann. Nvidia kletterte fast 1 %.

Die Erholung bei Chiptiteln folgte auf einen schwierigen Jahresbeginn für den Sektor.

Halbleiterunternehmen stehen unter Druck aufgrund von Anlegerbedenken über eine mögliche Blase im Bereich künstlicher Intelligenz und Zweifel an der Nachhaltigkeit hoher Investitionen in KI-Infrastruktur.

Gesamtmarkt bleibt unter Druck

Trotz der Gewinne bei Halbleiterwerten zeigte sich der Gesamtmarkt weiterhin schwächer.

Der Dow Jones Industrial Average fiel zu Wochenbeginn um 469 Punkte bzw. etwa 1 % und kommt nach seinem stärksten Wochenverlust seit fast einem Jahr.

Der S&P 500 fiel um 0,6 %, während der Nasdaq Composite um 0,3 % nachgab.

Das Marktklima wird von Sorgen belastet, dass die US-Wirtschaft in ein stagflationäres Umfeld mit steigender Inflation und verlangsamtem Wachstum geraten könnte.

Ölpreise spielten in dieser Diskussion eine Rolle, wobei US-Rohöl während der Sitzung am Montag unter $100 pro Barrel fiel.

AMD erweitert Portfolio an Embedded-AI-Prozessoren

Unabhängig davon kündigte AMD die Ausweitung seiner Embedded-Prozessorpalette an, die industrielle Anwendungen und Edge-KI-Anwendungen unterstützen soll.

Das Unternehmen stellte zusätzliche Prozessoren in seinem Portfolio der AMD Ryzen AI Embedded P100 Series vor, die Anwendungsfälle wie Fabrikautomation, mobile Robotik und andere Edge-KI-Systeme adressieren, die Echtzeitverarbeitung und Langzeitzuverlässigkeit benötigen.

AMD zufolge verfügen die neuen Prozessoren über bis zu doppelt so viele CPU-Kerne und bis zu achtmal höhere GPU-Rechenleistung im Vergleich zu früheren Angeboten.

Das Unternehmen erklärte außerdem, die Prozessoren würden eine geschätzte Steigerung der System-Teraoperationen um 36 % liefern.

Die Chips enthalten acht bis zwölf Zen 5-Kerne und unterstützen bis zu 80 System-Teraoperationen pro Sekunde für physische KI-Beschleunigung.

Sie integrieren AMD RDNA 3.5-Grafik für Echtzeitvisualisierung sowie eine neuronale Verarbeitungseinheit auf Basis der XDNA 2-Architektur des Unternehmens, die für latenzarme und energieeffiziente KI-Inferenz ausgelegt ist.

AMD erklärte, die Prozessoren seien für Anwendungen von intelligenten Fabriksystemen über autonome Roboter bis hin zu medizinischen Bildgebungsgeräten vorgesehen und spiegelten die wachsende Nachfrage nach KI-Fähigkeiten am Edge wider.

Lizenzvereinbarung mit Adeia

In einer separaten Entwicklung gab Adeia bekannt, eine mehrjährige Lizenzvereinbarung mit AMD unterzeichnet zu haben, die Zugriff auf Adeias geistiges Eigentum im Halbleiterbereich gewährt.

Laut Unternehmensangaben verschafft die Vereinbarung AMD Zugang zu Technologien für Hybridbonding, Halbleiterverpackung und Halbleiterfertigung.

Die Vereinbarung löst zudem alle anhängigen Rechtsstreitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen.

„Wir freuen uns, diese Vereinbarung mit AMD getroffen zu haben, einem globalen Marktführer im Bereich Hochleistungsrechnen und fortschrittlicher Halbleiterlösungen“, sagte Paul E. Davis, Chief Executive Officer von Adeia.

„Die Beilegung unserer Streitigkeiten ermögliche es beiden Unternehmen, voranzukommen, und schaffe die Chance, künftige Kooperationen im Bereich fortschrittlicher Halbleitertechnologien zu prüfen.“