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Vier KI‑Chip‑Aktien, die Citi jetzt zum Kauf empfiehlt

Vier KI‑Chip‑Aktien, die Citi jetzt zum Kauf empfiehlt
Devesh Kumar
10. März 2026, 14:39 PM
  • Citi hebt vier Halbleiterwerte mit starkem Aufwärtspotenzial durch den KI‑Boom hervor.
  • Anbieter von Leistungs‑ und Analogchips profitieren, da die Nachfrage nach KI‑Rechenzentren steigt.
  • Die Ausgaben für KI‑Infrastruktur steigen weiter, da Hyperscaler im Wettlauf um den Ausbau sind.

Der Aufbau der KI‑Infrastruktur verlangsamt sich nicht, und Wall Street weiß das.

Citi‑Analysten haben die Halbleiterlandschaft nach dem jüngsten Gewinnzyklus durchgesehen und vier Namen identifiziert, von denen sie glauben, dass sie noch Spielraum nach oben haben.

Die Picks sind nicht zufällig, sie spiegeln die klare Einschätzung wider, dass die Nachfrage nach KI‑tauglichen Chips stark bleibt, auch wenn Anleger bei Bewertungen wählerischer werden.

Wenn Sie versuchen, den Lärm zu durchschauen, verdient diese Liste Ihre Aufmerksamkeit.

Nvidia (NVDA)

Naheliegend — hier beginnt für alle die Diskussion.

Nvidia erzielte im Q4 einen Umsatz von $68,1 Milliarden, ein Anstieg von 73 % gegenüber dem Vorjahr, und die Umsätze im Rechenzentrum beliefen sich allein auf $62,3 Milliarden, ein Plus von 75 %.

Dieses Segment trägt inzwischen fast 92 Cent an jedem von Nvidia verdienten Dollar.

Die Perspektive ist ebenso überzeugend: Das Unternehmen hat für Q1 einen Umsatz von rund $78 Milliarden angeleitet und damit die Erwartungen von Wall Street deutlich übertroffen.

Die Ausgaben der Hyperscaler für KI‑Rechenzentren dürften 2026 die Marke von $630 Milliarden übersteigen, und Nvidia bleibt die erste Wahl für alle, die in großem Maßstab bauen.

Broadcom (AVGO)

Broadcom erhält nicht die Schlagzeilen wie Nvidia, wird aber ebenso unverzichtbar.

Der Unterschied liegt im Ansatz: Während Nvidia allgemeine GPUs an jeden verkauft, der sie haben will, entwickelt Broadcom kundenspezifische KI‑Chips, sogenannte XPUs, die speziell auf einzelne Hyperscaler zugeschnitten sind.

Google, Meta, OpenAI, Anthropic — diese Unternehmen wollen Silizium, das um ihre eigenen Modelle herum gebaut ist, nicht nach einer fremden Blaupause.

Das Q1 des Geschäftsjahres 2026 bestätigte die These deutlich, mit einem Umsatz von $19,31 Milliarden, ein Anstieg von 29 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Ergebnis je Aktie übertraf den Konsens. Und hier das größere Bild: KI‑Inference — das fortlaufende Ausführen von KI‑Modellen in echten Produkten, nicht nur ihr Training — soll bis 2027 bis zu 70 % aller KI‑Rechenleistungen ausmachen.

Broadcoms Strategie mit kundenspezifischen Chips ist genau für diese Welt ausgelegt.

Texas Instruments (TXN)

Texas Instruments sorgt in Finanzkreisen nicht für Hype, doch dass Citi das Unternehmen aufführt, sendet ein Signal: Die Erholung bei Analogchips ist real.

Analogchips sind nicht glamourös — sie regeln Leistung, Wärme und Signale in Industrieanlagen und Fahrzeugsystemen — aber sie sind allgegenwärtig und wichtig.

TI meldete im Q4 einen Umsatz von $4,42 Milliarden, ein Anstieg von 10 % gegenüber dem Vorjahr, und leitete für Q1 eine Spanne von $4,32 Milliarden bis $4,68 Milliarden an und übertraf damit die Prognosen.

Industrie und Automotive machen jetzt etwa 75 % des Umsatzes aus, verglichen mit nur 43 % im Jahr 2013.

Die Investitionsausgaben werden 2026 nach Jahren hoher Investitionen auf $2–3 Milliarden reduziert, was den freien Cashflow voraussichtlich deutlich verbessern wird.

Monolithic Power Systems (MPWR)

Dieses Unternehmen läuft bei den meisten Privatanlegern unter dem Radar, doch die Abkehr hin zur KI‑Infrastruktur ist real und die Zahlen belegen das.

MPS meldete im Q4 einen Umsatz von $751,2 Millionen, ein Anstieg von fast 21 % gegenüber dem Vorjahr und über den Schätzungen. Das Ergebnis je Aktie von $4,79 übertraf die Hürde.

Die Schlüsselfrage ist die Verschiebung im Mix. Enterprise Data, Storage und Computing — das Segment, das mit KI‑Servern und Hochleistungsrechnen verbunden ist — macht nun über 25 % des Gesamtumsatzes aus, ein starker Sprung gegenüber vor zwei Jahren.

Das Management leitete für Q1 eine Spanne von $770 Millionen bis $790 Millionen an und signalisiert damit anhaltenden Schwung.

MPS fertigt Power‑Management‑Chips, im Wesentlichen die Systeme, die KI‑Server in großem Maßstab effizient am Laufen halten.

Mit weiterem Wachstum der Rechenzentren wird das zunehmend von einer Nische zu kritischer Infrastruktur.