Brent-Rohölpreis-Analyse: Umstrittener Waffenstillstand USA–Iran hält an
KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
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Kaufen Sie UKOIL (Brent‑Futures/ETN), solange die US‑Iran‑Gespräche blockiert bleiben und die Kriegsrisikoprämie weiter steigt. Der Artikel weist auf eine bullische technische Umkehr (Morning‑Star), einen Preis über wichtigen gleitenden Durchschnitten und bedeutender Unterstützung sowie auf Aufwärtsziele bei $110 und dann $115 hin. Inventarberichte und Entscheidungen von Fed/EZB/BoE/BoJ können Volatilität hinzufügen, doch der Haupttreiber ist das Angebotsrisiko durch die Verwundbarkeit der Infrastruktur im Nahen Osten.
Kernrisiko: Ein glaubwürdiger Durchbruch in den US‑Iran‑Gesprächen, der die Kriegsprämie auflöst und Brent wieder unter $110 drückt.
Kaufen Sie USOIL (WTI‑Futures/ETN), um von derselben Risikoprämie zu profitieren, die eine stärkere Bindung an US‑Schlagzeilen aufweist. Das Überschreiten von $100 bei WTI signalisiert Momentum; der Artikel stellt fest, dass die Bestände fielen, während die Exporte stark anstiegen – unterstützend für eine kurzfristige Verknappung. Wird die Versorgung im Nahen Osten bedroht, profitiert WTI typischerweise von globaler Substitution von Rohöl und schnellerer Neubewertung US‑gebundener Barrel.
Kernrisiko: Ein starker Anstieg der US‑Produktion/Exporte oder ein Nachfrageschock, der das geopolitische Angebotsrisiko überlagert und WTI wieder unter $100 drückt.
- Brent‑Rohöl stieg am Montag dieser Woche auf $107.
- Trump sagte, sein Team werde nicht nach Pakistan reisen, um zu verhandeln.
- Es ist wahrscheinlich, dass der fragiler Waffenstillstand andauern wird.
Der Rohölpreis setzte am Montag seinen Anstieg fort, da Investoren auf die neuen Entwicklungen im US‑Iran‑Konflikt reagierten. Brent, der globale Referenzwert, schnellte bis auf $107 nach oben, deutlich über dem Jahrestief von $55. Auch der West Texas Intermediate (WTI) stieg weiter und durchbrach die Marke von $100.
Waffenstillstand zwischen USA und Iran setzt sich fort, Kriegsrisiken steigen
Der Brent‑Rohölpreis stieg weiter, nachdem Investoren auf die neuen Entwicklungen im US‑Iran‑Konflikt reagiert hatten. Am Freitag fiel der Preis, nachdem Iran bestätigt hatte, dass der Außenminister nach Pakistan reisen werde.
Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten war Iran, wie wir letzte Woche sahen, weniger an Gesprächen interessiert. Zu diesem Zeitpunkt betonte Trump, dass sein Team nach Pakistan reisen würde, um Gespräche zu führen. An einer Stelle behauptete er sogar, dass Vizepräsident JD Vance bereits unterwegs sei.
Er teilte auch Details zu dem von ihm verhandelten Abkommen mit und behauptete, es wäre besser als das JCPOA, das Barack Obama ausgehandelt hatte. Iran hingegen ist der Ansicht, im Vorteil zu sein und nicht bereit, große Zugeständnisse zu machen.
Daher ist mit festgefahrenen Gesprächen wahrscheinlich, dass der Rohölpreis weiter steigen wird, solange der Waffenstillstand zwischen den beiden Ländern besteht. Iran erklärte, es sehe aufgrund von Trumps Blockade keinen Gesprächsbedarf.
Ein möglicher Katalysator für den Brent‑Rohölpreis wäre die Wiederaufnahme eines Krieges zwischen den USA und Iran. Ein solcher Konflikt könnte dazu führen, dass die USA wesentliche Infrastrukturziele angreifen, etwa Brücken und Kraftwerke.
Iran würde seinerseits Öl‑Infrastruktur im Nahen Osten bombardieren, einschließlich der saudischen Pipeline, die Millionen Barrel pro Tag transportiert. Möglicherweise würde auch andere Öl‑Infrastruktur in Ländern wie Bahrain und Kuwait zerstört.
Die USA würden zudem wichtige iranische Infrastruktur wie Kharg Island und dessen Ölfelder angreifen. Selbst wenn andere Länder, einschließlich der USA, ihre Produktion erhöhen würden, wäre ein Ersatz für das Rohöl aus dem Nahen Osten nicht einfach.
Der Rohölpreis dürfte diese Woche auf einige bedeutende Ereignisse reagieren. So veröffentlicht die US‑Seite am Mittwoch die aktuellsten Inventarzahlen. Diese Zahlen zeigten, dass die Bestände letzte Woche leicht sanken, während die US‑Ölexporte stark anstiegen.
Der Preis wird auch auf zentrale Notenbankentscheidungen reagieren, insbesondere die der Federal Reserve, die ihre Entscheidung am Mittwoch bekanntgeben wird. Weitere wichtige Notenbanken, die zu beachten sind, sind die EZB, die BoE und die BoJ.
Technische Analyse des Brent‑Rohölpreises
Rohöl‑Chart | Quelle: TradingView
Der Wochenchart zeigt, dass der Brent‑Rohölpreis in den vergangenen Monaten wieder angezogen hat. Er stieg von einem Tief von $58 Anfang dieses Monats auf aktuell $107. Dabei bildete sich ein ausgeprägtes Morning‑Star‑Kerzenmuster, ein typisches bullisches Umkehrsignal.
Das Öl blieb oberhalb aller gleitenden Durchschnitte, ein Zeichen dafür, dass die Bullen die Kontrolle behalten. Zudem sprang der Preis über den wichtigen Widerstands-/Unterstützungsbereich des Murrey‑Math‑Lines‑Indikators.
Daher ist es, sofern kein großes Ereignis eintritt, wahrscheinlich, dass der Preis weiter steigen wird, möglicherweise bis $110. Ein Ausbruch über dieses Niveau würde auf weitere Gewinne hindeuten, möglicherweise bis $115. Eine Umkehr wäre möglich, falls Iran den Gesprächen mit den USA zustimmt.
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