Dollar unter Druck, da US‑Iran‑Gespräche an Schwung verlieren
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Die Straße von Hormuz ist faktisch geschlossen, ohne formelle Vereinbarung, sodass das Risiko von Lieferunterbrechungen hoch bleibt. Dadurch bleibt der Risikoaufschlag aufgrund des Energieschocks bestehen, selbst wenn Waffenstillstands‑Schlagzeilen kurz aufflackern. Kaufen Sie Brent-Rohöl-Futures (oder einen Brent-Öl-ETF) und/oder WTI, um vom anhaltenden Risikoaufschlag zu profitieren.
Kernrisiko: Ein bestätigtes Abkommen, das die Straße von Hormuz vollständig wieder öffnet und die Lieferungen normalisiert, wodurch die Prämie für Lieferunterbrechungen zusammenbrechen würde.
Der Dollar steht unter Druck, weil die US‑Iran‑Gespräche ins Stocken geraten und das Risiko rund um die Straße von Hormuz die Ölpreise nach oben treibt, statt das US‑Wachstum. Diese Kombination schwächt die Nachfrage nach dem USD als sicherem Hafen, während das Inflationsrisiko weltweit erhöht bleibt. Verkaufen Sie den US Dollar Index (DXY) über Short-Positionen in DXY-Futures oder entsprechenden ETFs.
Kernrisiko: Ein glaubwürdiges, kurzfristiges Abkommen, das die Straße von Hormuz wieder öffnet und das Ölpreisrisiko deutlich reduziert, wodurch die Nachfrage nach dem Dollar als sicherem Hafen wiederhergestellt würde.
- Dollar schwächt sich, da die Unsicherheit durch den Krieg im Nahen Osten Anleger verunsichert.
- Öl steigt, da die Störung in der Straße von Hormuz Versorgungsängste schürt.
- Zentralbanken werden die Zinsen voraussichtlich halten und Inflationsrisiken beobachten.
Der US-Dollar schwankte am Montag, da die Unsicherheit rund um den Konflikt im Nahen Osten Anleger vorsichtig bleiben ließ.
Die Hoffnungen auf eine mögliche Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schwankten, sodass die Märkte vor einer geschäftigen Woche mit Zentralbank-Sitzungen ohne klare Richtung blieben.
US-Präsident Donald Trump sagte am Wochenende einen geplanten Besuch seiner Gesandten in Islamabad ab.
Er sagte, Iran könne Gespräche einleiten, wenn es das Ende des seit zwei Monaten andauernden Konflikts verhandeln wolle.
Die Entwicklung führte dazu, dass die strategisch wichtige Straße von Hormuz de facto geschlossen war, was die Sorgen um den globalen Warenverkehr verstärkte.
Gemischte Signale aus diplomatischen Bemühungen
Das Sentiment verbesserte sich leicht, nachdem Axios berichtete, dass Iran über pakistanische Vermittler einen neuen Vorschlag an die USA vorgelegt habe.
Dem Bericht zufolge sieht der Vorschlag die Wiederöffnung der Straße von Hormuz und die Beendigung des Konflikts vor, während nukleare Verhandlungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben würden.
Die Währungsmärkte spiegelten diese Unsicherheit wider.
Der Euro erholte sich von frühen Verlusten und notierte unverändert bei $1,1726, während das britische Pfund leicht auf $1,3544 nachgab.
Der Dollar-Index, der die US-Währung gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, fiel um 0,18 % auf 98,465.
Der Dollar hatte im März zuvor aufgrund der Nachfrage nach sicheren Häfen zugelegt, als der Konflikt eskalierte.
Seitdem hat er jedoch den Großteil dieser Zugewinne wieder abgegeben, angesichts zeitweiliger Hoffnungen auf eine mögliche Friedensvereinbarung.
Die Währung hat sich in den letzten Sitzungen stabilisiert, nachdem die Gespräche zwischen den USA und Iran ins Stocken geraten waren.
Ölpreise steigen, da Versorgungsängste zunehmen
Trotz eines Waffenstillstands, der die Kampfhandlungen auf breiter Front vorübergehend stoppte, wurde keine formelle Vereinbarung zur Beendigung des Krieges getroffen.
Dadurch liegt der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz weiterhin still, was ein zentrales Anliegen für die globalen Märkte darstellt.
Der Konflikt, der am 28. Februar mit US‑israelischen Schlägen gegen Iran begann, hat die Ölpreise nach oben getrieben, angetrieben von Befürchtungen über Lieferunterbrechungen.
Die Straße von Hormuz befördert typischerweise etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen, wodurch ihre Sperrung ein erhebliches Risiko darstellt.
Brent-Futures stiegen um 1 % auf $107,20 je Barrel, während US West Texas Intermediate (WTI) am Montag um 1,5 % auf $95,80 je Barrel kletterte.
Zentralbanken rücken in den Fokus
Die Anleger richten ihren Blick nun auf eine Reihe von Zentralbank-Sitzungen, die für diese Woche angesetzt sind.
Von den Entscheidungsträgern wird erwartet, dass sie beurteilen, wie der Konflikt Inflation und Wirtschaftswachstum beeinflusst.
Für die Bank of Japan wird allgemein erwartet, dass sie die Zinsen am Dienstag unverändert belässt.
Sie könnte jedoch signalisieren, bereit zu sein, die Zinserhöhungen bereits im Juni wieder aufzunehmen.
Anders als im Vorjahr, als höhere US-Zölle eine Pause im Straffungsprozess erzwangen, wird von der Bank of Japan erwartet, dass sie ihre Entschlossenheit zur Zinserhöhung betont.
Der anhaltende Energieschock wird als potenzieller Treiber eines allgemeineren Inflationsdrucks gesehen.
Yen stabilisiert sich, Interventionserwartungen bleiben bestehen
Der japanische Yen blieb bei 159,26 pro Dollar stabil und pendelte nahe dem kritischen Niveau von 160, das Händler als auslösenden Punkt für Interventionen der Behörden in Tokio ansehen.
Die Währung bewegt sich seit Anfang März im Bereich um 159.
Anleger prüfen weiterhin, wie steigende Energiekosten Japan, das stark von Energieimporten abhängig ist, beeinträchtigen könnten und wie sich dies auf den geldpolitischen Kurs der Bank of Japan auswirken wird.
Unterdessen werden Fed, Europäische Zentralbank und Bank of England diese Woche voraussichtlich die Zinsen stabil halten.
Die Märkte werden ihre Stellungnahmen genau beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, wie der Konflikt den wirtschaftlichen Ausblick und künftige geldpolitische Entscheidungen beeinflusst.
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