Trump erhöht EU-Autozölle auf 25% – Handelskonflikt flammt wieder auf

Trump erhöht EU-Autozölle auf 25% – Handelskonflikt flammt wieder auf
Utkarsh Roshan
01. Mai 2026, 18:27 PM

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Kauf: US-Autoteilehersteller und Nutznießer inländischer Montage

Kaufen Sie BorgWarner (BWA) und Aptiv (APTV). Zölle verlagern Produktion und Beschaffung stärker in US-basierte Lieferketten und auf in den USA montierte Fahrzeuge, was die Nachfrage nach Komponenten erhöht, die im US-Ökosystem verbleiben. Sekundäreffekte: Automobilhersteller reagieren, indem sie Lieferwege neu gestalten und US-Lieferantenverträge beschleunigen – das kommt Teileherstellern zugute, selbst wenn die Nachfrage nach Endfahrzeugen stagniert.

Kernrisiko: Zölle lösen eine breitere Rezession aus, die den Fahrzeugabsatz so stark einbrechen lässt, dass mögliche Marktanteilsgewinne durch US-Beschaffung überkompensiert werden.

Verkauf: EU-Autoexporteure

Verkaufen Sie Volkswagen (VOW3), Mercedes-Benz (MBG) und BMW (BMW). Ein 25%-Zoll auf EU-Autos/-Lastwagen trifft deren zentrale US-Umsätze und zwingt zu Preiserhöhungen oder Margenkürzungen. Die US‑Äußerung „kein Zoll, wenn in US-Werken gebaut“ hilft nur teilweise, weil viele Modelle weiterhin Komponenten aus der EU beziehen und kostenintensive Umrüstungen Zeit benötigen. Erwarten Sie kurzfristige Herabstufungen der Gewinnprognosen und eine Multiple-Kompression, da sich die Nachfrage verlagert und Incentives steigen.

Kernrisiko: Eine ausgehandelte Ausnahme oder ein rascher Deal, der Umfang und Zeitpunkt der Zölle einschränkt und die US-Preissetzungsmacht wiederherstellt.

  • Trump erhöht EU-Autozölle auf 25% wegen Compliance-Bedenken.
  • Der Schritt bedeutet eine Abkehr von der früheren transatlantischen Vereinbarung.
  • Handelsspannungen gefährden die transatlantische wirtschaftliche Stabilität.

US-Präsident Donald Trump sagte, er werde die Zölle auf aus der Europäischen Union importierte PKW und Lastwagen auf 25% erhöhen und damit die Handelsspannungen verschärfen, während Washington dem Block vorwirft, sich nicht an ein zuvor vereinbartes Handelsabkommen zu halten.

„Ich freue mich, bekannt zu geben, dass ich, basierend auf der Tatsache, dass die Europäische Union unserem vollständig vereinbarten Handelsabkommen nicht nachkommt, nächste Woche die auf die Europäische Union für in die Vereinigten Staaten kommenden Autos und Lastwagen erhobenen Zölle erhöhen werde“, schrieb Trump in einem Beitrag in sozialen Medien.

„Der Zoll wird auf 25% erhöht.“

Zollerhöhung trifft EU-Autoimporte

Die vorgeschlagenen Zölle würden speziell für Fahrzeuge gelten, die aus der EU importiert werden, während Fahrzeuge, die in den Vereinigten Staaten hergestellt werden, ausgenommen wären.

„Es ist vollständig verstanden und vereinbart, dass, wenn sie Autos und Lastwagen in US-Werken produzieren, KEIN ZOLL erhoben wird“, sagte Trump.

Mehrere große europäische Automobilhersteller, darunter Volkswagen AG, Mercedes-Benz Group AG und BMW AG, betreiben Montagewerke in den USA.

Der Schritt markiert eine Abkehr von der früheren transatlantischen Vereinbarung, wonach die Europäische Union zugestimmt hatte, Zölle auf US-Industriedgüter abzuschaffen, im Austausch gegen eine Zollobergrenze von 15% für die meisten EU-Exporte.

Diese Regelung sieht sich seit ihrem Bestehen fortlaufenden Herausforderungen ausgesetzt.

Handelsspannungen beeinflussen bereits den Warenverkehr

Die Eskalation der Zölle erfolgt, während neue Daten die Auswirkungen früherer US-Handelsmaßnahmen auf den transatlantischen Handel verdeutlichen.

Laut dem Office for National Statistics sanken die Warenexporte aus dem Vereinigten Königreich in die Vereinigten Staaten nach Einführung der Zölle deutlich.

Die Exporte in die USA, ohne Edelmetalle, gingen nach Einführung der von Trump als „Liberation Day“-Zölle bezeichneten Maßnahmen um £1.5 billion bzw. 24.7% zurück.

Die Daten zeigten außerdem, dass die britischen Autoexporte in die USA gesunken sind und in den 12 Monaten seit April 2025 unter dem Niveau vor den Zöllen bleiben.

Weiterreichende Folgen für den transatlantischen Handel

Die jüngste Zollerklärung signalisiert erneute Reibungen in den transatlantischen Handelsbeziehungen zu einer Zeit, in der globale Lieferketten bereits durch geopolitische Spannungen und veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen unter Druck stehen.

Die Fokussierung auf Autoimporte unterstreicht die strategische Bedeutung des Sektors, der in US-amerikanischen und europäischen Lieferketten eng verflochten ist.

Die Eskalation wirft Fragen zur Tragfähigkeit des bestehenden Handelsrahmens zwischen den USA und der EU auf, insbesondere da beide Seiten mit Compliance-Problemen und breiteren wirtschaftlichen Belastungen umgehen müssen.

Da die Zölle in den kommenden Wochen steigen sollen, wird die Aufmerksamkeit wahrscheinlich darauf gerichtet sein, ob Verhandlungen die Beziehungen stabilisieren können oder ob weitere Vergeltungsmaßnahmen folgen könnten, die den Warenverkehr zusätzlich stören könnten.