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Pfund behauptet sich angesichts geopolitischer Risiken und Unsicherheit vor britischen Wahlen

Pfund behauptet sich angesichts geopolitischer Risiken und Unsicherheit vor britischen Wahlen
Rivanshi Rakhrai
05. Mai 2026, 12:49 PM

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Long auf GBP/USD

GBP/USD kaufen. Der Artikel sagt, das Pfund halte sich, weil die Geldmärkte zu Preisen übergegangen sind, die mindestens zwei BoE‑Zinserhöhungen um jeweils 25 Basispunkte (und eine mögliche dritte) einpreisen. Diese Zinsstütze bildet selbst angesichts des Hormus‑Risikos und der Unsicherheit wegen der UK‑Wahlen die klarste kurzfristige Untergrenze für das Pfund. Handeln Sie auf Stärke in Richtung $1.36, wenn sich das Risikoempfinden stabilisiert.

Kernrisiko: Umkehr der BoE‑Zinserwartungen – die Märkte beginnen, Senkungen statt Erhöhungen einzupreisen und zerstören damit die Hauptstütze des Pfunds.

Long auf GBP/EUR

GBP/EUR kaufen. Das Pfund legt gegenüber dem Euro (86.31 pence) leicht zu, während die BoE‑Erhöhungsnarrative in dem Beitrag stärker erscheinen als der von der EZB erwartete Ausblick. Falls die Schlagzeilen zu den Lokalwahlen im UK keinen Führungs‑Schock auslösen, sollte der relative Zinsvorteil das Pfund gegenüber dem Euro stützen.

Kernrisiko: Ein politischer Schock im UK (Rücktritt von Starmer/erhebliche Verluste der Labour‑Partei) löst eine heftige Risikoaversion aus, die die Zinsstützengeschichte überwältigt.

  • Pfund stabil, Händler verfolgen Wahlen und geopolitische Spannungen.
  • Erwartungen an BoE‑Zinserhöhungen stützen das Pfund trotz wirtschaftlicher Sorgen.
  • Politische Unsicherheit um Starmer gilt als Abwärtsrisiko für das Pfund.

Das britische Pfund blieb am Dienstag weitgehend stabil, während sich Händler auf die bevorstehenden Lokalwahlen im Vereinigten Königreich und die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran in der Straße von Hormus konzentrierten.

Das Pfund bewegte sich wenig und lag bei $1.3539; gegenüber dem Euro legte es leicht zu und notierte bei 86.31 pence.

Marktteilnehmer wirkten vorsichtig und wägten inländische politische Entwicklungen gegen anhaltende geopolitische Unsicherheit ab.

Investoren beobachten aufmerksam die Lokalwahlen am Donnerstag, die den Druck auf Premierminister Keir Starmer erhöhen und die Marktstimmung gegenüber der Währung beeinflussen könnten.

Geopolitische Spannungen belasten das Sentiment

Der fragile Waffenstillstand im Nahen Osten zeigte Risse, als die USA und Iran sich in der Golfregion Gefechte lieferten und um die Kontrolle der Straße von Hormus konkurrierten.

Die Lage hat die Unsicherheit an den globalen Märkten verstärkt, wobei Währungen auf das veränderte Risikoempfinden reagieren.

Trotz dieser Spannungen hat sich das Pfund im Vergleich zu seinen Peer-Währungen relativ gut gehalten. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass anhaltende Instabilität in der Region weiterhin Risiken für die Währung darstellen könnte.

BoE-Zinserwartungen stützen das Pfund

Die Widerstandsfähigkeit des Pfunds wurde teilweise durch veränderte Zinserwartungen in Bezug auf die Bank of England gestützt.

„Die größte Geschichte für das Pfund seit Beginn dieses Krieges war die Veränderung der Geldmarktpreisbildung in Bezug auf Zinserhöhungen der Bank of England“, sagte Jane Foley, Leiterin der FX-Strategie bei Rabobank, laut Reuters.

„Vor dem Krieg rechnete der Markt mit Senkungen, dann wechselte er sehr schnell zu Erwartungen von Erhöhungen, und infolgedessen gehört das Pfund seit Beginn dieses Krieges zu den besseren Performern der G10“, fügte sie laut Reuters hinzu.

Die Geldmärkte preisen derzeit mindestens zwei Zinserhöhungen der Bank of England um jeweils 25 Basispunkte in diesem Jahr ein, mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine dritte.

Die Zentralbank behielt kürzlich ihre Geldpolitik unverändert, deutete jedoch an, dass weitere Zinserhöhungen weiterhin möglich sind.

Wirtschaftliche Schwäche und Wahlen bergen Abwärtsrisiken

Trotz der Stützung durch Zinserwartungen bestehen weiterhin Sorgen um die britische Wirtschaft.

Foley merkte, wie in einem Reuters-Bericht erwähnt, an, dass wirtschaftliche Schwäche durch höhere Zinsen verschärft werden könnte, was das Pfund letztlich belasten dürfte.

Gleichzeitig fügen inländische politische Risiken eine weitere Unsicherheitsebene hinzu.

Die Lokalwahlen am 7. Mai werden als möglicher Wendepunkt gesehen, wobei Umfragen darauf hindeuten, dass die Labour-Partei unter Starmer erhebliche Verluste erleiden könnte.

„Sollte die Wahrscheinlichkeit eines Rücktritts von Starmer steigen, würde dies das Pfund belasten“, schrieb Michael Pfister, FX-Analyst bei der Commerzbank, in einer Mitteilung.

Die Märkte sind auch hinsichtlich der Folgen eines Führungswechsels vorsichtig.

Investoren befürchten, dass ein linksgerichteterer Nachfolger Druck auf die öffentlichen Finanzen ausüben und das Vertrauen in das Pfund weiter dämpfen könnte.

Insgesamt hat das Pfund zwar Widerstandskraft gezeigt, doch eine Kombination aus geopolitischen Spannungen, Unsicherheit in der Geldpolitik und inländischen politischen Risiken prägt weiterhin den kurzfristigen Ausblick.