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FTSE 100 leicht schwächer wegen Ölpreisschwäche und Wahlen

FTSE 100 leicht schwächer wegen Ölpreisschwäche und Wahlen
Rivanshi Rakhrai
07. Mai 2026, 14:51 PM

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Kauf von InterContinental Hotels (IHG)

InterContinental Hotels kaufen. Das Unternehmen übertraf Erwartungen (+2.7%) durch ein besseres Zimmerumsatz-Ergebnis und eine Erholung des US-Geschäfts – was die im Beitrag erwähnten Sorgen um die Verbrauchernachfrage direkt entkräftet. Ein stärkeres Pfund hilft britischen Multis, aber die US-Erholung von IHG verschafft dem Konzern einen klareren Gewinnpfad als Öl- oder Rüstungswerte.

Kernrisiko: Risiko: Die US-Nachfrage enttäuscht im nächsten Update, wodurch die Erholungsstory zunichtegemacht wird und das Übertreffen nur ein Einmaleffekt bleibt.

Short auf Shell (SHEL)

Shell verkaufen. Der Artikel weist auf Ölpreise unter $100 hin und auf die unmittelbare Schwäche bei Shell (-2%) trotz starker Gewinne und einer Dividendenerhöhung – ein klassisches Zeichen dafür, dass der Markt die Rohstoffentwicklung über die Fundamentaldaten stellt. Bleibt Rohöl schwach, würden Shells Gewinnerwartungen und das Multiple weiter gedrückt, was den FTSE 100 belastet.

Kernrisiko: Risiko: Öl erholt sich deutlich zurück über $100 und bleibt dort, was Anleger zwingt, Shell anhand von Cashflow und Dividenden neu zu bewerten.

  • FTSE 100 sinkt, da ein stärkeres Pfund multinationale Unternehmen belastet.
  • Shell- und BP-Aktien fallen trotz starker Quartalsgewinnmeldungen.
  • FTSE 250 steigt, da Helios Towers und Autotrader kräftig zulegen.

Der Leitindex FTSE 100 Großbritanniens gab am Donnerstag leicht nach, da ein stärkeres Pfund multinationale Unternehmen belastete, während Verluste bei den Ölkonzernen Shell Plc und BP Plc zusätzlichen Druck auf den Markt ausübten.

Investoren beobachteten zudem Kommunal- und Regionalwahlen in Großbritannien.

Der Blue-Chip-Index FTSE 100 fiel 0.6% auf 10,380 Punkte bis 1112 GMT, während der Mid-cap FTSE 250 Index 0.5% zulegte.

Wahlen erhöhen politische Unsicherheit

Die Briten gingen zu den Urnen bei Kommunal- und Regionalwahlen, die Premierminister Keir Starmer und der Labour Party einen schweren Rückschlag versetzen könnten.

Die Wahlen könnten die Skepsis an Starmers Regierungsfähigkeit erneuern und könnten zudem das Ende des traditionellen britischen Zwei-Parteien-Systems einläuten.

Politische Entwicklungen standen für Investoren weiterhin im Fokus, neben anhaltenden Sorgen um die Inflation und die gesamtwirtschaftliche Perspektive.

Eine aktuelle Umfrage zeigte, dass britische Bauunternehmen im April einen der größten monatlichen Anstiege der Kosteninflation verzeichneten, was auf anhaltenden Preisdruck in der Wirtschaft hinweist.

Stärkeres Pfund belastet Auslandserlöse

Das Pfund stärkte sich gegenüber dem US-Dollar am Donnerstag, da Anleger Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran einschätzten und zugleich die britischen Kommunalwahlen genau beobachteten, die Druck auf Premierminister Keir Starmer ausüben könnten.

Das Pfund notierte zuletzt 0.2% höher bei $1.3621 und setzte damit Gewinne fort, nachdem es in der vorangegangenen Sitzung um 0.4% gestiegen war.

Die Marktstimmung verbesserte sich, nachdem Berichte darauf hindeuteten, dass die Vereinigten Staaten und Iran sich einer begrenzten, vorübergehenden Vereinbarung zur Deeskalation des Konflikts annähern.

Die stärkere Währung belastete multinationale Unternehmen, die einen erheblichen Teil ihrer Umsätze im Ausland erzielen.

Die Märkte beobachteten auch die laufende Berichtssaison genau, um Trends in der Verbrauchernachfrage zu beurteilen.

Ölkonzerne ziehen den FTSE 100 nach unten

Die Aktien von Shell Plc gaben 2% nach, obwohl das Unternehmen den höchsten Quartalsgewinn seit zwei Jahren meldete und eine Dividendenerhöhung ankündigte.

Unterdessen fiel der Rivale BP Plc um 1.4%, da sinkende Ölpreise das Anlegervertrauen belasteten.

Die Ölpreise fielen unter $100, was zusätzlichen Druck auf Energiewerte ausübte.

Das Rüstungsunternehmen BAE Systems plc gehörte ebenfalls zu den größten Belastungsfaktoren für den FTSE 100.

Dessen Aktien gaben 3% nach, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose bestätigt hatte.

Hotel- und Telekom-Aktien übertreffen

Positiv hervorgehoben: Die Aktien der InterContinental Hotels Group stiegen um 2.7%, nachdem das Unternehmen die Schätzungen für die Quartalsumsätze pro Zimmer übertroffen hatte.

Das US-Geschäft des Unternehmens erholte sich im Quartal.

Autotrader Group Plc legte 4% zu, nachdem eine Quelle Reuters mitgeteilt hatte, dass der aktivistische Investor Palliser Capital eine Beteiligung von bis zu 2% an dem Unternehmen aufgebaut habe.

Unter den Midcap-Aktien sprang Helios Towers Plc um 16% und verhalf dem FTSE 250 damit zu einem deutlichen Schub.

Der Betreiber mobiler Sendemasten hob seine Jahresgewinnprognose an und befeuerte damit den Anlegeroptimismus.