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Amazon-Cloudausfall beeinträchtigt Krypto- und Derivatehandel

Amazon-Cloudausfall beeinträchtigt Krypto- und Derivatehandel
Rivanshi Rakhrai
08. Mai 2026, 12:37 PM

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Kaufen CME Group (CME)

CME ist ein zentrales Derivatezentrum; Ausfälle erzeugen einen 'Flight-to-reliability'-Effekt. Selbst mit den gemeldeten Problemen bei CME Direct unterstützt die Fähigkeit von CME, notwendige Wartungsarbeiten durchzuführen und die Anmeldung wieder zu ermöglichen, die Resilienz. CME kaufen in der Erwartung, dass Marktteilnehmer nach cloudbedingten Störungen im Krypto-Bereich Volumen zu regulierten, diversifizierten Handelsinfrastrukturen verlagern.

Kernrisiko: Die Störung von CME Direct könnte sich zu einem längeren Ausfall oder einem umfassenderen Plattformversagen ausweiten, das die Zuverlässigkeit des Handelsplatzes untergräbt und eine Volumenabwanderung von CME auslöst.

Verkaufen Coinbase (COIN)

Der AWS-Ausfall traf bereits die Börsenaktivitäten von COIN und zwang zu einer Wiederherstellung später am Tag. Dies stellt ein wiederholbares operationelles Risiko dar: Krypto-Handel ist von der Verfügbarkeit hyperskaliger Clouds abhängig, und AWS zeigt Fragilität bei Kühlung/Verfügbarkeitszonen. COIN verkaufen, da Anleger eine Multiple‑Kompression einpreisen, wenn sie mit häufigeren Latenz-/Ausfallereignissen und höheren Kosten für Zuverlässigkeit (Redundanz, Engineering, Compliance) rechnen.

Kernrisiko: AWS stabilisiert sich schnell und COIN weist nach, dass Ausfälle selten bzw. nicht wiederkehrend sind, wodurch das Vertrauen in Verfügbarkeit und Handelskontinuität wiederhergestellt wird.

  • AWS-Ausfall in Virginia verursachte Störungen bei großen Handelsplattformen.
  • Coinbase setzte seine Handelsprobleme direkt mit der AWS-Störung in Zusammenhang.
  • CME stellte den Zugang nach technischen Problemen und Latenzstörungen am Donnerstag wieder her.

Die Cloud-Computing-Sparte von Amazon erlitt am Donnerstag einen Ausfall in einer ihrer Rechenzonen in Nord-Virginia, wodurch Dienste mehrerer großer Plattformen gestört wurden, darunter die Krypto-Börse Coinbase und der Derivatemarktplatz CME Group.

Ob die Probleme bei AWS und CME unmittelbar miteinander verbunden waren, war zunächst nicht klar; Coinbase bestätigte jedoch, dass die Störungen an seiner Börse durch die AWS-Ausfälle verursacht wurden.

AWS führt Kühlungsproblem als Ursache des Ausfalls an

Amazon Web Services erklärte, die Störung sei durch erhöhte Temperaturen in einem einzelnen Rechenzentrum verursacht worden.

Das Unternehmen teilte mit, man sehe nach Inbetriebnahme zusätzlicher Kühlkapazitäten „erste Anzeichen einer Erholung“.

AWS erklärte, im Rahmen der Wiederherstellungsmaßnahmen den Datenverkehr für die meisten Dienste aus der betroffenen Verfügbarkeitszone umgeleitet zu haben.

Eine Verfügbarkeitszone bezeichnet ein oder mehrere miteinander verbundene physische Rechenzentren, die so konzipiert sind, dass sie innerhalb einer AWS-Region unabhängig voneinander betrieben werden können.

In einem späteren Update teilte AWS mit, die Maßnahmen zur Erhöhung der Kühlkapazität würden länger dauern als erwartet.

Das Unternehmen ergänzte, dass es weiterhin keinen Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung habe.

AWS und CME reagierten außerhalb der regulären Geschäftszeiten nicht umgehend auf Anfragen zur Stellungnahme.

Coinbase stellt Handel nach Störungen wieder her

Coinbase erklärte, alle Märkte auf seiner Börse seien nach Performance-Problemen, die mit dem AWS-Ausfall in Verbindung standen, wieder für den Handel freigeschaltet worden.

Das Unternehmen bestätigte, dass die Störung die Börsenaktivitäten beeinträchtigte, bevor die Dienste später am Tag wiederhergestellt wurden.

Der Ausfall machte die Abhängigkeit von Krypto-Plattformen von großen Cloud-Infrastruktur-Anbietern wie AWS deutlich.

CME meldet technische Probleme und Latenzprobleme

CME Group, der weltweit größte Derivatemarktplatz, meldete ebenfalls Probleme, die seine CME Direct-Handelsplattform betrafen.

In einem auf seiner Website veröffentlichten Update teilte CME mit, man habe wesentliche Wartungsarbeiten abgeschlossen und Nutzer könnten sich wieder in die Plattform einloggen.

Das Unternehmen nannte die Ursache der technischen Probleme und der Latenzprobleme, die seine Dienste betrafen, nicht.

Die Störung löste bei Marktteilnehmern Besorgnis aus, zumal CME eine zentrale Rolle im weltweiten Futures- und Derivatehandel spielt.

Frühere Ausfälle verstärkten Bedenken hinsichtlich Infrastrukturrisiken

Der jüngste Vorfall folgt auf einen größeren AWS-Ausfall im letzten Oktober, der weltweit Tausende von Websites und Anwendungen störte, darunter populäre Plattformen wie Snapchat und Reddit.

Diese Störung galt als der größte Internetausfall seit der CrowdStrike-Störung 2024, die Technologysysteme in Krankenhäusern, Banken und Flughäfen weltweit beeinträchtigte.

Der Vorfall machte die zunehmenden Bedenken bezüglich der Verwundbarkeit vernetzter digitaler Infrastruktur und der Risiken durch Ausfälle in kritischen Cloud-Computing-Systemen deutlich.

Der Handel mit Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Währungen wurde für mehrere Stunden ausgesetzt.

Damals machte CME einen Kühlungsfehler in von CyrusOne betriebenen Rechenzentren für den Ausfall verantwortlich.

Das Unternehmen hatte angegeben, seine Anlage im Raum Chicago habe Dienste für Kunden, darunter CME, beeinträchtigt.