Pfund stabilisiert sich, USD festigt sich wegen Fed-Wetten und Iran-Risiken

Pfund stabilisiert sich, USD festigt sich wegen Fed-Wetten und Iran-Risiken
Harsh Vardhan
11. Mai 2026, 07:26 AM

Unterstützt von

Invezz
Long auf GBP/USD

Long-Position auf GBP/USD. Der Artikel stellt fest, dass die US-Dollar-Stärke Erholungen begrenzt, doch das Paar hält weiterhin über dem 100-Perioden-EMA (~1.3538) und weist eine leicht konstruktive kurzfristige Tendenz auf. Der Ton der Bank of England stützt die Zinsseite nach oben, und die politische Stabilität verringert Abwärtsrisiken für das Pfund. Einstieg: Nur bei einem nachhaltigen Ausbruch über 1.3635 aufstocken; andernfalls klein bleiben, solange das Momentum uneinheitlich ist.

Kernrisiko: Ein klarer Bruch unter den 100-Perioden-EMA (~1.3538), der die leichte Tendenz in einen tieferen Ausverkauf Richtung früherer Tiefs verwandelt.

Short auf US-Dollar (DXY)

Verkaufen Sie den US-Dollar durch eine Short-Position im DXY (oder durch eine Long-Position in EUR/USD als Proxy). Der Haupttreiber ist das nachlassende Optimismus auf ein Iran-Abkommen; erneute Wetten auf eine restriktivere Fed sind derzeit das Einzige, was den USD stützt. Wenn sich Risk-off-Reaktionen in Zusammenhang mit der Straße von Hormus in Grenzen halten, kann die Erzählung einer restriktiveren Fed abkühlen und USD-Käufe könnten sich zurückbilden. Damit zielt diese Position auf das Thema des Artikels ab: Ein fester USD dämpft das Pfund, die Erholung bleibt jedoch zögerlich.

Kernrisiko: Fed-Erwartungen werden weiter zunehmend restriktiv (Renditen steigen), was den Dollar unabhängig von Iran‑Schlagzeilen nach oben zieht.

  • GBP/USD kann seinen Rückprall nicht ausbauen und bleibt unter der Marke 1.3600.
  • Erneute Spannungen in der Straße von Hormus und Wetten auf eine restriktivere Fed stützen die Dollar-Nachfrage.
  • Die technische Lage bleibt über dem 100-Perioden-EMA leicht bullisch, das Momentum ist jedoch uneinheitlich.

Das Pfund tat sich am Montag schwer, seine Gewinne gegenüber dem Dollar auszubauen, wobei GBP/USD auf einem moderaten Intraday-Erholungsversuch nicht aufbauen konnte, da frische US-Dollar-Käufe seine Erholung begrenzten.

Die Zuversicht auf ein mögliches US‑Iran-Atomabkommen verflog schnell nach erneuten Feindseligkeiten in der Straße von Hormus und zunehmenden Meinungsverschiedenheiten über Irans Atomprogramm.

Das, kombiniert mit wiederauflebenden Erwartungen an eine restriktivere Federal Reserve, belastete den Rebound des Paares von der Unterstützungszone 1.3550–1.3545.

Das Pfund erhielt etwas Unterstützung von der Bank of England, die signalisierte, dass weitere Zinserhöhungen angemessen sein könnten, falls die Inflation hartnäckig bleibt.

Nachlassende Sorgen um die politische Position von Premierminister Keir Starmer stützten ebenfalls das Pfund und begrenzten die Abwärtsrisiken.

Technischer Ausblick

Das Paar notiert über dem 100-Perioden-EMA, was auf eine leicht konstruktive kurzfristige Tendenz hindeutet.

Die Momentum-Indikatoren sind uneinheitlich: Der Relative-Stärke-Index (RSI) schwankt nahe der neutralen 50er-Marke, während der MACD knapp wieder unter null gerutscht ist.

Diese Kombination spricht eher für vorsichtigen als für impulsiven Aufwärtsdruck.

Händler werden womöglich abwarten, bis ein nachhaltiger Ausbruch über die horizontale Barriere bei 1.3635 erfolgt und die Momentum-Indikatoren deutlich nach oben drehen, bevor sie den breiteren Anstieg des Paares im vergangenen Monat als wieder aufgenommen betrachten.

Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim 100-Perioden-EMA rund um 1.3538.

Ein Bruch unter dieses Niveau würde das Paar einer tieferen Korrektur in Richtung früherer Tiefs aussetzen.

Solange GBP/USD über diesem gleitenden Durchschnitt bleibt, behalten Käufer einen kurzfristigen Vorteil.