Ausländische US-Staatsanleihenbestände sinken, Japan und China kürzen Engagement

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Kernrisiko: Eine plötzliche Wiederaufnahme von Käufen durch Japan/China (oder ein breiter Risk-off‑Rush in Treasuries), die die Renditen wieder nach unten drückt.
- Japan und China reduzierten ihre Bestände an US-Staatsanleihen im März deutlich.
- Die ausländische Eigentümerschaft an Treasuries sank von den Rekordständen im Februar.
- US-Unternehmensanleihen zogen trotz geringerer Nachfrage nach Treasuries stärkere Zuflüsse an.
Die ausländischen Bestände an US-Staatsanleihen gingen im März zurück, laut vom US-Finanzministerium veröffentlichten Daten vom Montag, wobei Japan und China die Reduzierung ihrer Positionen anführten.
Die insgesamt ausländisch gehaltenen US-Treasuries fielen im März um 1,5% auf $9.348 trillion von einem Rekordhoch von $9.487 trillion im Februar.
Trotz des monatlichen Rückgangs lagen die ausländischen Bestände damit noch 3,3% über dem Stand des Vorjahreszeitraums.
Japan bleibt größter ausländischer Halter trotz Rückgang
Japan blieb der größte Nicht‑US‑Halter von Treasuries, obwohl seine Bestände im Monatsverlauf deutlich zurückgingen.
Die japanischen Treasury-Bestände sanken im März um fast 4% auf $1.192 trillion von $1.239 trillion im Februar.
Die Daten zeigten außerdem, dass Japans Bestände weiterhin unter dem Spitzenwert von $1.325 trillion lagen, der im November 2021 verzeichnet wurde.
Der Rückgang spiegelte eine breitere Reduktion ausländischer Treasury-Bestände im Monatsverlauf wider.
Chinas Bestände auf niedrigstem Stand seit 2008
Auch China verringerte im März sein Engagement in US-Staatsanleihen.
Die Treasury-Bestände des Landes fielen um 6% auf $652.3 billion von $693.3 billion im Februar.
Der Wert für März markierte den niedrigsten Stand der chinesischen Treasury-Bestände seit September 2008, als die Bestände $618.2 billion betrugen.
Trotz des Rückgangs blieb China der drittgrößte Nicht‑US‑Inhaber von Treasuries.
Die von China gehaltenen Treasury-Bestände sind seit Beginn des Jahres 2025 nun um mehr als 14% gefallen.
Britische Bestände steigen im Monatsverlauf
Im Gegensatz zu Japan und China erhöhte das Vereinigte Königreich seine Treasury-Bestände im März.
Britische Bestände stiegen um 3.3% auf $926.9 billion von $897.3 billion im Februar, womit das Land zum zweitgrößten ausländischen Halter von US-Treasuries wurde.
Das Vereinigte Königreich gilt weithin als wichtiges Verwahrungszentrum für globale Investoren.
Durch das Land fließende Transaktionen werden von Marktteilnehmern häufig als Indikator für die Positionierung von Hedgefonds und die breitere internationale Investmentaktivität interpretiert.
Zuflüsse in Treasuries verbessern sich im März
Die Daten des Finanzministeriums zeigten zudem stärkere Zuflüsse in US-Staatsanleihen im Monatsverlauf.
Auf Transaktionsbasis stiegen die Zuflüsse in Treasuries im März auf $13.5 billion von $2.6 billion im Februar.
Auch US-Unternehmensanleihen verzeichneten höhere Zuflüsse.
Die Zuflüsse in Unternehmensanleihen stiegen im März auf $76.8 billion gegenüber $53.9 billion im Vormonat.
Unterdessen verzeichneten US-Aktien weiterhin Zuflüsse, wenn auch in langsamerem Tempo.
Die Zuflüsse in Aktien beliefen sich im März auf $10.5 billion, nach $23.8 billion im Februar.
Insgesamt schwächen sich Kapitalzuflüsse ab
Die Netto-Kapitalzuflüsse in die Vereinigten Staaten verringerten sich im März gegenüber dem Vormonat.
Die Daten zeigten Gesamt-Netto-Kapitalzuflüsse von $150.7 billion im März, nach $182.7 billion im Februar.
Die Zahlen unterstrichen einen gemischten Trend bei ausländischen Investitionsströmen, wobei die schwächere Nachfrage nach Treasuries und Aktien teilweise durch das stärkere Interesse an US-Unternehmensanleihen ausgeglichen wurde.

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