UK-Hauspreise im März unverändert, Mietwachstum zieht leicht an

UK-Hauspreise im März unverändert, Mietwachstum zieht leicht an
Rivanshi Rakhrai
20. Mai 2026, 11:58 AM

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UK-Gilts (kurze Duration)

Kaufen Sie britische Staatsanleihen über den iShares Core UK Gilts UCITS ETF (IGLT) oder einen ETF auf kurzlaufende Gilts. Hauspreise stagnieren, während der VPI auf 2,8% gesunken ist (unter den Erwartungen), was auf nachlassende Nachfrage und geringere Persistenz der Inflation hindeutet. Das stützt niedrigere Renditen und einen kurzfristig weniger restriktiven geldpolitischen Kurs der Bank of England.

Kernrisiko: Ein Energie-/geopolitischer Schock treibt die Inflation schnell wieder nach oben, zwingt die Bank of England zu einer restriktiven Haltung und drückt die Gilt-Preise.

UK-Wohnimmobilien/REITs (selektiv)

Verkaufen Sie britische, wohnungsmarktbezogene REITs und aktien von immobilienempfindlichen Unternehmen (z. B. Wohn-REITs — Empiric Student Property gilt nicht als klassischer Wohn-REIT; betrachten Sie stattdessen UK-notierte Immobilienentwickler/Vermieter mit hoher Zins-Sensitivität wie Persimmon oder Taylor Wimpey). Stagnierende Hauspreise bei gleichzeitig weiter steigenden Mieten bedeuten eine verschlechterte Erschwinglichkeit und einen festgefahrenen Markt: schwache Nachfrage, aber Kosten fallen nicht vollständig — ungünstige Ausgangslage für Gewinne und Bewertungen.

Kernrisiko: Mieten beschleunigen weiter und gleichen die Schwäche der Preise aus, verbessern die Cashflows und stützen die Immobilienbewertungen.

  • Die Hauspreise im Vereinigten Königreich verzeichneten im März keinen Jahreszuwachs.
  • Die britische Inflation verlangsamte sich im April stärker als von Ökonomen erwartet.
  • Die Bank of England steht durch steigende Energiekosten wieder unter Druck.

Die Hauspreise im Vereinigten Königreich blieben in den 12 Monaten bis März unverändert, nachdem sie im Jahr bis Februar um 1,7% gestiegen waren, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten des Office for National Statistics hervorgeht.

Die jüngste Kennzahl stellte die schwächste Jahresentwicklung seit dem Jahr bis April 2024 dar und spiegelte eine Verlangsamung des britischen Wohnungsmarktes wider.

Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen monatlichen privaten Mieten im Vereinigten Königreich im Jahresvergleich bis April um 3,5%, etwas mehr als der Anstieg von 3,4% im 12-Monatszeitraum bis März.

Die Wohnungsdaten wurden zusammen mit neuen Inflationszahlen veröffentlicht, die zeigten, dass die britische Verbraucherpreisinflation im April von 3,3% im März auf 2,8% gesunken ist.

Das Inflations­ergebnis lag unter den Markterwartungen.

Inflation fällt stärker als erwartet

Der Rückgang der Inflation wurde hauptsächlich darauf zurückgeführt, dass die im Vorjahr vorgenommenen Erhöhungen bei Versorgungsleistungen und anderen regulierten Preisen aus dem Jahresvergleich herausfielen.

Die neuesten Zahlen deuteten darauf hin, dass der Preisdruck im April stärker als erwartet nachließ.

Der umfassendere Inflationsausblick bleibt jedoch unsicher, da die politischen Entscheidungsträger weiterhin die Auswirkungen steigender Energiekosten und geopolitischer Spannungen auf die britische Wirtschaft bewerten.

Die jüngsten wirtschaftlichen Daten erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem Haushalte trotz der Abschwächung der Gesamtinflation weiterhin mit hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.

Die Kombination aus schwächerem Hauspreiswachstum und nachlassender Inflation wird von Finanzmärkten und Entscheidungsträgern in den kommenden Monaten voraussichtlich weiterhin genau beobachtet.

Konflikt mit dem Iran erschwert Inflationsausblick

Bevor der US-israelische Krieg gegen den Iran am 28. Februar begann, hatte die Bank of England signalisiert, dass die Inflation in Großbritannien im April voraussichtlich nahe ihrem 2%-Ziel bleiben würde.

Großbritannien verzeichnete in großen Teilen der vergangenen vier Jahre einige der höchsten Inflationsraten unter den G7‑Volkswirtschaften.

Der Konflikt und der daraus resultierende Anstieg der Energiepreise haben jedoch den Ausblick für Inflation und Geldpolitik verkompliziert.

Die Bank of England hat seither ihre Inflationsprognosen deutlich nach oben korrigiert.

Laut der Zentralbank könnte die Inflation im frühen nächsten Jahr in ihrem inflationsstärksten Szenario bis auf 6,2% ansteigen.

Die Warnung hat die Besorgnis über die möglichen Auswirkungen höherer Energiepreise auf Unternehmen und Verbraucher verstärkt.

Entscheidungsträger bleiben unter Druck

Die erneuten Inflationsrisiken haben den Druck auf politische Entscheidungsträger und die Regierung erhöht, da Haushalte weiterhin mit hohen Kosten für lebensnotwendige Güter und Dienstleistungen konfrontiert sind.

Die neuesten Inflationsdaten könnten kurzfristig etwas Entlastung bringen, weil sie unter den Erwartungen von Ökonomen lagen. Allerdings trübt die Unsicherheit im Zusammenhang mit den globalen Energiemärkten und geopolitischen Spannungen weiterhin den Ausblick.

Unterdessen hoben die Wohnungsmarktdaten die anhaltende Schwäche beim Anstieg der Immobilienpreise hervor, wobei die jährlichen Hauspreiszuwächse im März vollständig verschwanden.

Private Mieten stiegen jedoch weiter, was auf anhaltenden Druck im Mietmarkt trotz der allgemeinen Abschwächung der Hauspreise hindeutet.

Es wird erwartet, dass die Bank of England die Inflationsentwicklung und die Entwicklungen auf den Energiemärkten weiterhin genau beobachtet, während sie den künftigen geldpolitischen Kurs bewertet.