Dow-Futures fallen um 167 Punkte – 5 Fakten vor Handelsstart

Dow-Futures fallen um 167 Punkte – 5 Fakten vor Handelsstart
Devesh Kumar
21. Mai 2026, 13:28 PM

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WMT: Kaufen

Kaufen Sie Walmart (WMT). Der Markt rechnet mit schwacher Verbrauchernachfrage, aber Walmart ist als Einzelhändler am besten positioniert, Marktanteile zu halten, wenn Verbraucher auf günstigere Optionen umsteigen. Zeigen Walmarts Zahlen stabile Margen und robuste Kundenfrequenz, dürfte die Aktie als „Boden“ für den Konsumsektor neu bewertet werden, während höher gehebelte Retail‑Titel volatil bleiben.

Kernrisiko: Walmart meldet deutliche Nachfrageschwäche (sinkende Kundenfrequenz und Prognosesenkung), was beweisen würde, dass Verbraucher insgesamt tatsächlich zurückziehen.

INTU: Verkaufen

Verkaufen Sie Intuit (INTU). Die Prognosesenkung plus der Abbau von 17% der Belegschaft signalisiert eine schwächere Nachfrage nach TurboTax und/oder erhöhten Kostendruck. Das trifft die Erwartungen an die Konsumenten‑Tech‑Ausgaben direkt, und die Aktie kann unter Druck bleiben, selbst wenn der Gesamtmarkt sich erholt.

Kernrisiko: Risiko: Das Management korrigiert den Kurs mit positiven Aussagen oder es kommt zu einer schnellen Erholung der Nachfrage nach TurboTax/QuickBooks, die die Prognosesenkung ausgleicht.

  • US‑Futures verhalten trotz Nvidias Ankündigung eines $80 billion Aktienrückkaufs.
  • Walmart‑Zahlen werden auf Hinweise zur US‑Verbrauchernachfrage beobachtet.
  • Öl fällt, während die Märkte die Inflationsrisiken im Nahen Osten genau beobachten.

Die Futures auf US-Aktienindizes lagen am Donnerstag im Minus, da Nvidias jüngstes Update keine breitere Rally auslöste und die Anleger sich auf Einzelhandelszahlen und später am Tag erwartete Wirtschaftsdaten konzentrierten.

Nvidia stieg im vorbörslichen Handel leicht, nachdem das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über $80 billion angekündigt hatte, doch die Maßnahme änderte die Stimmung an den Aktienmärkten kaum, während Händler Spannungen im Nahen Osten, steigende Renditen bei US-Staatsanleihen und Fragen zur Nachhaltigkeit des KI-Booms abwägten.

Von Walmart werden Zahlen erwartet, die einen neuen Einblick in das Konsumverhalten geben sollen, während Intuit nach einer Prognosesenkung und der Ankündigung eines Abbaus von 17% der Belegschaft stark nachgab.

5 Dinge, die Sie vor Handelsstart wissen sollten

1. US-Futures kaum verändert

S&P 500-Futures gaben 0,4 % nach, während Kontrakte auf den Nasdaq 100 um 0,6 % fielen. Futures auf den Dow Jones Industrial Average lagen 167 Punkte bzw. 0,3 % im Minus.

Die verhaltenen Kursbewegungen deuteten darauf hin, dass Anleger Gewinne nicht nachlaufen wollten, während die Aufmerksamkeit auf Einzelhandelszahlen und später erwartete Wirtschaftsdaten fiel.

2. Nvidias Update hebt den Gesamtmarkt nicht

Nvidia-Aktien stiegen im vorbörslichen Handel um 0,3 %, nachdem das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über $80 billion angekündigt hatte.

Die Aktie hat in diesem Jahr fast 20 % zugelegt, doch das jüngste Update löste keine breitere Rally aus.

Anleger prüfen nun, wie lange der Chiphersteller seinen Schwung halten kann, da der Wettbewerb bei KI-Chips intensiver wird.

3. Öl fällt, Inflationsrisiken bleiben im Fokus

Brent-Öl fiel um 0,7 % auf $104.21 je Barrel, während Pakistan die Bemühungen verstärkte, die US‑Iran‑Gespräche wieder auf Kurs zu bringen.

Die Rendite der US‑10‑jährigen Staatsanleihe stieg auf 4,582 %, da Sorgen über die Straße von Hormus und breitere Spannungen im Nahen Osten die Inflationssorgen weiter schürten.

Die Märkte rechnen laut dem FedWatch‑Tool der CME mit etwa 40 % Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen bis zum Jahresende um mindestens 25 Basispunkte anheben wird.

4. Walmart‑Zahlen als Probe für die Verbrauchernachfrage

Walmart wird seine Zahlen vor Marktöffnung vorlegen und gibt Anlegern damit einen neuen Einblick in die Lage der US‑Verbraucher.

Die Zahlen werden auf Hinweise darauf beobachtet, wie die Inflation die Haushaltsbudgets belastet und ob Verbraucher bei nicht lebensnotwendigen Käufen zurückstecken.

Als größter Einzelhändler der Welt gilt Walmarts Performance oft als nützlicher Indikator für die allgemeine Einzelhandelsnachfrage.

5. Intuit rutscht nach Prognosesenkung ab

Intuit‑Aktien fielen im vorbörslichen Handel um 12,6 %, nachdem das Unternehmen seine Jahresumsatzprognose für TurboTax gesenkt und einen Abbau von 17% der Vollzeitbelegschaft angekündigt hatte.

Das Update verstärkte die Sorgen um die Aussichten von verbrauchernahen Technologieunternehmen.