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Dollar-Index leicht schwächer, Marktteilnehmer warten auf US-Arbeitsmarktsignale

Dollar-Index leicht schwächer, Marktteilnehmer warten auf US-Arbeitsmarktsignale
Invezz Team
02. Juni 2026, 09:06 AM

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DXY-Long-Position

Kaufen Sie den US-Dollar über eine Long-Position im US-Dollar-Index (DXY) oder über ein USD-ETF (z. B. UUP). Für die JOLTS-Daten wird nur ein leicht schwächeres Ergebnis erwartet, und der Artikel macht deutlich, dass die Fed die Politik nicht ändern wird, sofern es keine große Überraschung gibt. Da der DXY oberhalb des 20-Tage-EMA (~98,94) notiert und der RSI knapp über neutral liegt, spricht das Setup für einen allmählichen Anstieg bis zum stärkeren Katalysator (Freitag, NFP).

Kernrisiko: Ein starker NFP-Bericht, der die Erwartungen an Zinssenkungen reduziert und eine breite Risk-on-Bewegung auslöst, die den USD deutlich stärkt — oder ein klarer Bruch unter den 20-Tage-EMA (~98,94), der das Momentum kippt.

Geopolitisches Risiko Iran–USA

Verkaufen Sie risikosensitive FX-/Kreditpositionen: Short auf die türkische Lira (TRY) via FX-Position oder ETF-Proxy, oder short ein breites EM-Risiko-Proxy (z. B. EEM). Der Artikel hebt die eingestellten Nachrichtenübermittlungen zwischen USA und Iran hervor, was die geopolitische Unsicherheit erhöht und typischerweise Schwellenländer zuerst über Risk-off und Finanzierungsstress trifft. Dies ist ein „Geopolitik vor Daten“-Trade, während die Märkte auf die NFP warten.

Kernrisiko: Ein schneller diplomatischer Neustart, der die Unsicherheitspremium eliminiert und eine Risk-on-Rally auslöst, die die Underperformance der Schwellenländer umkehrt.

  • Dollar-Index gibt vor der Veröffentlichung der April-JOLTS leicht nach.
  • Fed-Vertreter konzentrieren sich weiterhin stärker auf die Inflation als auf den Arbeitsmarkt.
  • Märkte warten auf den für Freitag entscheidenden US-Nonfarm-Payrolls-Bericht.

Der US-Dollar notierte am Dienstag während der europäischen Handelssitzung leicht schwächer, während Investoren auf die Veröffentlichung der US-Job Openings and Labour Turnover Survey (JOLTS)-Daten für April warteten, die für 14:00 GMT geplant sind.

Zum Redaktionsschluss lag der US-Dollar-Index, der den Greenback gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen misst, 0,1% niedriger bei rund 99,07.

Märkte warten auf neue Arbeitsmarktdaten

Marktteilnehmer beobachten den JOLTS-Report für April genau, um weitere Einblicke in die Lage am US-Arbeitsmarkt zu erhalten.

Ökonomen erwarten, dass Arbeitgeber im Monatsverlauf 6,82 Millionen offene Stellen gemeldet haben, etwas weniger als die 6,866 Millionen im März.

Es wird jedoch nicht erwartet, dass die Daten die Erwartungen an die Geldpolitik der Federal Reserve wesentlich verändern, sofern die Zahlen nicht deutlich von den Prognosen abweichen.

Nonfarm Payrolls gelten als Schlüsselereignis

Während die Aufmerksamkeit aktuell auf dem JOLTS-Bericht liegt, richten Investoren den Blick vor allem auf die US-Nonfarm-Payrolls (NFP) für Mai, die am Freitag veröffentlicht werden sollen.

Der Beschäftigungsbericht dürfte der wichtigste Katalysator der Woche für den US-Dollar sein und könnte breitere Hinweise auf die Gesundheit des Arbeitsmarkts sowie die mögliche Richtung der Geldpolitik liefern.

Da die Federal Reserve weiterhin Inflation und wirtschaftliche Aktivität bewertet, werden Händler voraussichtlich vor der Veröffentlichung der Payrolls vorsichtig agieren.

Geopolitische Sorgen verstärken Markunsicherheit

Auf geopolitischer Ebene sind Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Verhandlungen zwischen den USA und Iran aufgekommen.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim haben Mitglieder des Verhandlungsteams Teherans die Nachrichtenübermittlung mit den USA über Vermittler eingestellt.

Der berichtete Schritt wurde als Protest gegen Angriffe auf den Libanon dargestellt.

Die Unterbrechung der Kommunikation hat Bedenken hinsichtlich der Aussicht auf einen kurzfristigen Abschluss eines Friedensabkommens geweckt und fügt den Finanzmärkten ein weiteres Element der Unsicherheit hinzu.

Dollar-Index hält sich über wichtigem technischen Support

Technisch betrachtet blieb der Dollar-Index leicht schwächer, hielt sich jedoch weiterhin oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone.

Der kurzfristige Ausblick wird als leicht positiv eingeschätzt, da der Index über seinem 20-Tage-Exponentiell gleitenden Durchschnitt (EMA) handelt, der derzeit bei 98,94 liegt.

Die Fähigkeit, über diesem Niveau zu bleiben, deutet auf eine zugrundeliegende Nachfrage nach der jüngsten Erholung von Niveaus unter 99 hin.

Der Index bewegt sich seit mehr als zwei Wochen in einer relativ engen Spanne zwischen 98,75 und 99,45, was auf eine Konsolidierungsphase hindeutet.

Momentum-Indikatoren deuten ebenfalls auf einen ausgeglichenen Markt hin.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) lag bei 52,94, geringfügig über der neutralen Marke von 50, was auf positives Momentum hinweist, ohne in überkaufte Bereiche vorzustoßen.

Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung beim 20-Tage-EMA in der Nähe von 98,94 gesehen.

Ein Bruch unter dieses Niveau könnte den Index weiteren Rückgängen in Richtung 98,50 aussetzen.

Auf der Oberseite ist das nächste wichtige Widerstandsniveau das Hoch vom 28. Mai bei 99,54.

Eine Bewegung über diese Marke könnte den Weg für einen Anstieg in Richtung der psychologisch bedeutsamen Marke von 100,00 ebnen.