Standard Chartereds Kendrick hält 100.000-$-Bitcoin-Prognose trotz Kryptoturbulenzen
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Kaufe Long-Exposure auf BTC über einen 12–18-monatigen Call (z. B. BTC, Strike $100,000, Laufzeit bis Ende 2026). Kendricks $100k-Ansicht sowie die Vorstellung, dass spekulative Hebelwirkung bereits bereinigt wird, stützen einen Erholungspfad ab etwa $60k. Strategys erster Verkauf seit 2022 ist kurzfristig beunruhigend, signalisiert jedoch auch, dass sie Cash-Bedürfnisse managen und nicht die These aufgeben—was häufig von erneuten Käufen gefolgt wird.
Kernrisiko: Bitcoin fällt und bleibt unter $60,000, was weitere Zwangsverkäufe auslöst und $100k-Calls wertlos erscheinen lässt.
Verkauf der MicroStrategy/Strategy-Group-Aktie (MSTR) und/oder Kauf von Puts, um eine Abwärtsposition auszudrücken. Die Aktie ist ein gehebelter Proxy für BTC, aber die Nachrichtenlage dreht sich nun um die Finanzierung von Ausschüttungen aus BTC-Verkäufen—das kann die Stimmung belasten und MSTR während Rücksetzern dazu bringen, gegenüber BTC mit Abschlag zu handeln. Selbst wenn BTC stabilisiert, könnte MSTR hinterherhinken, weil der Markt mehr auf Verwässerungs-/Cash-Verwendungsoptik als auf reine Akkumulation blicken wird.
Kernrisiko: Bitcoin rast stark an und die Hebelwirkung von MSTR macht die Aktie trotz der BTC-Verkaufs-Narrative zum Momentum-Performer.
- Kendrick hält trotz jüngster Marktschwäche am Bitcoin-Ziel von $100,000 fest.
- Strategys Bitcoin-Verkauf trug zum Druck auf die Kryptopreise bei.
- Die langfristige Nachfrage bleibt trotz anhaltender Marktvolatilität robust.
Geoffrey Kendrick, Globaler Leiter für Digital-Assets-Forschung bei Standard Chartered und einer der deutlichsten Befürworter der Kryptowährungsbranche, hat seine Prognose bekräftigt, dass Bitcoin bis Ende nächsten Jahres 100.000 $ erreichen wird, trotz eines heftigen Marktrückgangs, den er als schwierige Phase für digitale Vermögenswerte bezeichnete.
Kendricks Äußerungen erfolgten nach einer schwierigen Woche für den Kryptomarkt, in der Bitcoin mehr als 15 % gegenüber den zu Wochenbeginn verzeichneten Niveaus verlor.
Der Rückgang folgte auf die Bekanntgabe von Michael Saylors Unternehmen Strategy, dem größten institutionellen Inhaber von Bitcoin, dass es einen Teil seiner Bestände zum ersten Mal seit 2022 verkauft habe.
Kendrick bezeichnet jüngste Marktbewegungen als „schmerzhaft“
In einer Kundenmitteilung räumte Kendrick die Schwere des jüngsten Ausverkaufs ein.
Bitcoin hat seit dem Höchststand im Oktober des letzten Jahres inzwischen mehr als die Hälfte seines Werts verloren.
Der Rückgang ereignete sich trotz Maßnahmen der Regierung von US-Präsident Donald Trump, die als unterstützend für die Kryptowährungsbranche angesehen werden.
Trotz der Schwäche betonte Kendrick, er bleibe auf die längerfristige Perspektive des Vermögenswerts fokussiert.
Risiken bleiben, falls Bitcoin weiter fällt
Kendrick warnte, dass zusätzlicher Verkaufsdruck entstehen könnte, falls Bitcoin unter die Marke von $60,000 fällt.
Er argumentierte jedoch, dass die deutliche Underperformance der Kryptowährung gegenüber Aktien in diesem Jahr die Menge spekulativer Positionen reduzieren könnte, die noch aufgelöst werden können.
Bitcoin wurde zuletzt bei rund $62,540 gehandelt.
Die Kryptowährung ist in diesem Jahr bislang um etwa 30 % gefallen.
Zum Vergleich: Der S&P 500-Index hat im selben Zeitraum 10,4 % zugelegt.
Laut Kendrick könnte die schwächere Entwicklung im Vergleich zu traditionellen Finanzmärkten letztlich zur Stabilisierung beitragen, indem die Anzahl verbleibender Long-Positionen verringert wird, die anfällig für Liquidationen sind.
Langfristiger Optimismus bleibt bestehen
Während er kurzfristige Herausforderungen anerkennt, bekräftigte Kendrick erneut seine Überzeugung von Bitcoins langfristiger Entwicklung.
„Wenn wir Ende 2026 auf Bitcoin bei $100k zurückblicken, werden wir sagen, dass dies die Kaufzone war, die wir uns alle gewünscht haben“, sagte er.
Der Stratege erwartet außerdem, dass Strategy aggressiv zum Kauf von Bitcoin zurückkehren wird.
Er bemerkte, dass das Unternehmen in der Vergangenheit nach Verkäufen seiner Bestände wieder mit dem Kauf begonnen habe.
Strategys Verkauf zieht Marktaufmerksamkeit auf sich
Strategys Bitcoin-Bestände galten lange als Ausdruck von Michael Saylors Vertrauen in den Kryptowährungssektor.
Saylor gehört zu den prominentesten Befürwortern von Bitcoin und hat Investoren wiederholt dazu ermutigt, ihre Exponierung gegenüber dem Asset beizubehalten.
Das Unternehmen gab am Montag bekannt, dass die Erlöse aus dem Bitcoin-Verkauf zur Finanzierung von Ausschüttungen auf seine Vorzugsaktien verwendet werden würden.
Der Schritt zog jedoch Kritik einiger Nutzer in den sozialen Medien auf sich.
Die Aktien von Strategy sind 2026 um rund 17 % gefallen.
Die Aktie hatte zwischen Januar und Oktober des Vorjahres fast 14 % zugelegt, bevor sie später im Zuge des breiteren Bitcoin-Rückgangs wieder nachgab.
Trotz der jüngsten Turbulenzen deuten Kendricks Kommentare darauf hin, dass er den aktuellen Abschwung weiterhin als vorübergehenden Rückschlag und nicht als Änderung der längerfristigen Aussichten von Bitcoin sieht.
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