AMD-Aktien steigen: Wells Fargo hebt Kursziel wegen KI-getriebener CPU-Nachfrage an
KI-Sentiment: 82/100 Bullisch
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buy AMD. Wells Fargo hat die Umsatzprognosen für Server‑CPUs deutlich angehoben (auf $25,0 Milliarden bis 2028) und geht davon aus, dass die KI‑getriebene Nachfrage nach Server‑CPUs stark bleibt. Der Anlauf der 2nm‑EPYC Venice von AMD beginnt jetzt und wird von mehr Kundenvalidierungen begleitet als frühere Generationen – sodass sich das Kurs‑Gewinn‑Verhältnis von „AI‑Hype“ zu „AI‑Revenue“ ausweiten kann.
Kernrisiko: Wachstum bei Server‑CPUs bleibt hinter den Erwartungen zurück, weil KI‑Serverkäufer langsamer reagieren oder der 2nm‑EPYC‑Anlauf von AMD Verzögerungen erfährt, wodurch die Prognosen zusammenbrechen.
Long‑Position in AMD und Short‑Position auf Intel (INTC). Die Meldung betrifft speziell AMDs Momentum und Marktanteilsgewinne im Server‑CPU‑Bereich, während Intels kurzfristige Server‑Roadmap nicht dieselbe Bestätigung durch KI‑getriebene Nachfrage erhält. Wenn die Nachfrage im Rechenzentrum hoch bleibt, erfasst AMD sie voraussichtlich zuerst über EPYC Venice und den nächsten 2nm‑Verano‑Zyklus.
Kernrisiko: Intel gewinnt schneller Marktanteile zurück als erwartet (oder AMD verliert Anteile), sodass das Narrativ vom „AI‑Server‑CPU‑Gewinner“ für AMD bricht.
- Wells Fargo hob AMDs Kursziel auf $615 an und bestätigte die Overweight‑Einstufung.
- Das Haus erwartet starkes, KI‑getriebenes Umsatzwachstum bei Server‑CPUs bis 2028.
- Analysten bleiben optimistisch, da AMD sein KI‑ und Data‑Center‑Geschäft ausbaut.
Wells Fargo hat das Kursziel für Advanced Micro Devices von $505 auf $615 angehoben und die Einstufung auf Overweight bestätigt. Damit spiegelt die Analyse wachsendes Vertrauen in das langfristige Server‑CPU‑Geschäft des Unternehmens und die anhaltende Nachfrage durch künstliche Intelligenz (KI) wider.
Die AMD‑Aktie gewann am Dienstag im Handel 2% hinzu, nachdem sie die vorherige Sitzung bereits 3,4% höher bei $539,49 geschlossen hatte.
Wells Fargo erhöht Umsatz‑ und Ergebnisprognosen
Wells Fargo hat seine Umsatzschätzungen für AMDs Server‑CPU‑Geschäft für die nächsten drei Jahre nach oben korrigiert.
Die Brokerfirma prognostiziert nun Server‑CPU‑Umsätze von $16,0 Milliarden für 2026, $20,5 Milliarden für 2027 und $25,0 Milliarden für 2028.
Die Schätzungen für GPU‑Umsätze im Rechenzentrumsbereich ließ das Haus dagegen unverändert bei $15,6 Milliarden für 2026, $40,6 Milliarden für 2027 und $63,0 Milliarden für 2028.
Das Brokerhaus hob zudem seine Ergebnisprognosen an und erwartet ein Ergebnis je Aktie von $7,15 für 2026, $13,40 für 2027 und $18,75 für 2028.
Wells Fargo stützte das neue Kursziel auf ein Kurs‑Gewinn‑Verhältnis von 33 auf Basis der erwarteten Gewinne für 2028.
AMD wird derzeit zu einem Kurs‑Gewinn‑Verhältnis von 179 gehandelt.
KI‑Nachfrage stützt weiterhin die Aussichten
Ein Analystenteam von Wells Fargo unter der Leitung von Aaron Rakers erklärte, das höhere Kursziel spiegele die Erwartung wider, dass die Nachfrage nach Server‑Central‑Processing‑Units angesichts des anhaltenden Momentum bei agentischer KI stark bleiben werde.
Die Firma erwartet, dass AMDs Server‑CPU‑Umsatz 2026 um 68% steigen wird.
Für 2027 und 2028 prognostiziert sie ein Umsatzwachstum bei Server‑CPUs zwischen 22% und 28%.
Basierend auf dem Schlusskurs vom Montag impliziert das revidierte Kursziel ein Aufwärtspotenzial von rund 14% für die Aktie.
AMD stellt Server‑CPU‑Roadmap heraus
AMD teilte kürzlich mit, dass die Produktion seiner sechsten Generation der 2nm‑EPYC Venice Server‑Prozessoren Ende Mai in den Anlauf gegangen sei, wobei die Serienproduktion voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 weiter hochgefahren wird.
Das Unternehmen erklärte, dass mehr Kunden die Venice‑Plattform validieren und hochfahren als bei jeder vorherigen EPYC‑Generation.
Im vorangegangenen Quartal hob AMD außerdem seine Schätzung für den adressierbaren Gesamtmarkt für Server‑CPUs bis 2030 auf $120 Milliarden an.
Das Unternehmen fügte hinzu, dass die nächste Generation der 2nm‑EPYC Verano Prozessoren voraussichtlich 2027 auf den Markt kommt und dabei auf Leistungsfähigkeit für KI je Dollar und je Watt fokussiert sei.
Jüngste KI‑fokussierte Expansion
AMD kündigte außerdem die Übernahme von MEXT an, einem Unternehmen, das sich auf KI‑gestützte Speicheroptimierungs‑Technologie spezialisiert hat.
Die Akquisition soll AMDs KI‑Portfolio stärken, die Leistung verbessern und die Total Cost of Ownership für Kunden in Cloud‑ und Enterprise‑Umgebungen senken, in denen Speicherbegrenzungen eine Herausforderung darstellen.
Separat nahm AMD an einer Series‑B‑Finanzierungsrunde für das Cloud‑Computing‑Startup TensorWave teil, die bei einer Bewertung von $1,55 Milliarden abgeschlossen wurde.
Die Beteiligung unterstützt TensorWaves Pläne, seine Infrastruktur mit AMD‑Hardware und ‑Software auszubauen, und stärkt AMDs Stellung im Rechenzentrumsumfeld weiter.
Weitere Analysten ebenfalls positiver
Mehrere Brokerhäuser haben in jüngster Zeit ihre Einschätzung zu AMD nach oben korrigiert.
Cantor Fitzgerald erhöhte sein Kursziel auf $700 und beließ die Einstufung bei Overweight, wobei das weitere Momentum im Compute‑Markt als Begründung genannt wurde.
UBS setzte das Kursziel auf $670 hoch und verwies auf Zugewinne von AMD im Server‑CPU‑Marktanteil.
Wolfe Research bekräftigte indes seine Outperform‑Einstufung mit einem Kursziel von $450 und hob AMDs Fortschritte bei künstlicher Intelligenz und Grafikprozessoren hervor.
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