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Diese $700-Aktie 'verlor' über Nacht 75% – warum die Wall Street ruhig bleibt

Diese $700-Aktie 'verlor' über Nacht 75% – warum die Wall Street ruhig bleibt
Devesh Kumar
02. Juli 2026, 12:39 PM

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CRWD

Kauf von CrowdStrike (NASDAQ: CRWD). Die „-75%“-Bewegung ist ein Recheneffekt des 4‑für‑1‑Splits und kein fundamentaler Bruch. Die Analystenseite sieht weiterhin starke Ausgaben von Unternehmen für Sicherheitsplattformen, und der Konsens bleibt eine Kaufempfehlung ohne Verkaufsempfehlungen. Es handelt sich um ein Bewertungs‑Reset ohne Verschlechterung des Geschäfts – daher besteht Aufwärtspotenzial, falls das Wachstum anhält und der Markt aufhört, über die Schlagzeile zu überreagieren.

Kernrisiko: Das ARR‑Wachstum fällt deutlich ab (unter ~25%) und der Markt wertet die Aktie aufgrund der Bewertung ab.

CRWD vs. Bewertungsrisiko

Verkaufen Sie CrowdStrike (NASDAQ: CRWD) nur, wenn Sie ein anhaltendes ARR‑Wachstum von >25% nicht einpreisen können. Der Artikel weist auf ein etwa ~137x Forward‑Earnings‑Verhältnis hin und auf eine vorsichtige Gruppe (Bernstein: Market Perform). Wenn das Wachstum sich verlangsamt, spielt der Split keine Rolle – eine Multiple‑Kompression wird die Renditen bestimmen.

Kernrisiko: Die Gewinnerwartungen für die Zukunft fallen so schnell, dass das hohe Multiple der Aktie nicht mehr haltbar ist.

  • CrowdStrike begann nach seinem 4‑für‑1‑Split auf split‑bereinigter Basis zu handeln.
  • Der scheinbare 75%‑Rückgang von CRWD ist Folge der Split‑Rechnung, nicht eines Aktienmarkt‑Ausverkaufs.
  • Aktionäre besitzen nun vier Aktien für jede einzelne Aktie, die sie vor dem Split hielten.

Die CrowdStrike-Aktie NASDAQ:CRWD sah am Donnerstag aus, als wäre sie von einer Klippe gefallen: Der Kurs wechselte von etwa $773 beim Schluss am Mittwoch auf rund $193 auf split‑bereinigten Kursanzeigen.

Der beängstigend wirkende Rückgang war kein Ausverkauf, sondern die Umsetzung eines geplanten 4‑für‑1‑Aktiensplits des Unternehmens.

Investoren, die eine Aktie hielten, besitzen jetzt vier, die jeweils etwa ein Viertel des früheren Preises kosten.

Das bedeutet, dass sich der Gesamtwert der Position nicht verändert.

CrowdStrike-Aktiensplit: Was tatsächlich passiert ist

Der 4‑für‑1‑Split von CrowdStrike trat am July 2 in Kraft, nachdem das Unternehmen nach dem Schluss am July 1 zusätzliche Aktien ausgegeben hatte.

Aktionäre, die zum Stichtag June 25 im Register standen, erhielten drei zusätzliche Aktien für jede einzelne Aktie, die sie bereits besaßen, teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Quartalszahlen mit.

Der Handel sollte am July 2 auf split‑bereinigter Basis beginnen.

Die Rechnung ist simpel: Ein Aktionär mit einer CrowdStrike‑Aktie im Wert von etwa $773 am Mittwoch würde nun vier Aktien im Wert von jeweils rund $193 halten, vor jeglichen normalen Marktbewegungen.

Ein Bestand im Wert von $7,730 über 10 Aktien wird damit zu einem Bestand mit etwa demselben Wert über 40 Aktien.

Deshalb wirkt die Schlagzeile dramatisch, aber die wirtschaftlichen Verhältnisse ändern sich nicht. Ein Aktiensplit verändert nicht die Marktkapitalisierung, den Anteilseigneranteil, Umsatz, Gewinn oder Cashflow.

Er senkt lediglich den Preis pro Aktie und erhöht die Aktienzahl im gleichen Verhältnis.

Unternehmen splitten Aktien häufig nach einer starken Kursentwicklung, um die Aktie für Privatanleger und Mitarbeiter zugänglicher erscheinen zu lassen.

MarketWatch berichtete, die Aktie habe am July 1 bei $772.74 geschlossen, den fünften Gewinn in Folge, und liege nur 1.64% unter ihrem 52‑Wochen‑Hoch von $785.66, das am June 1 erreicht wurde.

Warum die Wall Street unbeeindruckt bleibt

Analysten werten den scheinbaren 75%‑Rückgang nicht als fundamentales Ereignis, weil er keiner ist. Wichtiger ist die Frage, ob CrowdStrike das Wachstum in dem Tempo fortsetzen kann, das eine hohe Bewertung rechtfertigt.

Der Bull‑Case bleibt stark: Michael Turrin von Wells Fargo hat sein Kursziel für CrowdStrike von $500 auf $900 angehoben und die Kaufempfehlung beibehalten.

Der Analyst nannte Prüfungen, die zeigten, dass Unternehmenskunden weiterhin Ausgaben für plattformbasierte Sicherheit priorisieren.

Das allgemeine Analystenumfeld ist ebenfalls konstruktiv.

Laut FactSet‑Daten setzen Schätzungen von 47 Analysten das durchschnittliche 12‑Monats‑Kursziel von CrowdStrike vor der Split‑Bereinigung auf $720.93, mit Prognosen zwischen $413 und $825.

Die Daten zeigen außerdem einen Konsens für Kaufempfehlungen von 53 abdeckenden Analysten, mit 41 Kaufempfehlungen, 12 Haltebewertungen und keiner Verkaufsempfehlung.

Es gibt weiterhin eine vorsichtige Fraktion: Peter Weed von Bernstein behielt eine Market‑Perform‑Einstufung und hob sein Kursziel von $368 auf $413 an.

Die Sorge gilt der Bewertung, nicht dem Split, wie TradingKey ebenfalls anmerkte: Man befürchtet, dass das Wachstum der jährlichen wiederkehrenden Erlöse (ARR) unter 25% fallen könnte, und stellte fest, dass die Aktie mit etwa dem 137‑fachen der erwarteten Gewinne gehandelt wurde.