Warum steigen Micron- und SK Hynix-Aktien nach Zahlen von CoreWeave und Super Micro?

KI-Sentiment: 82/100 Bullisch
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Buy MU. CoreWeave’s Aufstockung der Investitionsausgaben und Microns eigener Hinweis, dass KI die Nachfrage schneller verändert als die Branche Kapazitäten hinzufügt, bedeuten, dass Micron seine Preissetzungsmacht bis 2027 behalten kann. Der Markt verknappt sich zudem, statt sich zu entspannen, was anhaltende Stärke bei DRAM und HBM unterstützt. Wesentliches Setup: starke Signale aus der KI‑Infrastruktur + Micron erwartet, dass 2027 enger wird als 2026.
Kernrisiko: HBM/DRAM‑Kapazitätsausweitungen laufen schneller als erwartet ab und könnten die Preissetzungsmacht aufheben.
Buy SK Hynix. Derselbe Nachfragetrend aus der KI‑Infrastruktur trifft den weltweit führenden HBM‑Lieferanten, und der Artikel verweist auf anhaltende Kapazitätsengpässe sowie steigende HBM‑Prämien. Sollte Nvidias Rubin Ultra letztlich weniger Speicher pro Chip, aber insgesamt mehr Chips verwenden, könnte die gesamte HBM‑Nachfrage trotzdem steigen – wovon Hynix überproportional profitieren würde.
Kernrisiko: Eine Designänderung bei Nvidias Chips reduziert die insgesamt ausgelieferten HBM‑Einheiten stärker, als der Markt erwartet.
- CoreWeave- und SMC-Ergebnisse beruhigten die Anleger hinsichtlich hoher KI‑Ausgaben.
- Micron erwartet, dass das Speicherangebot 2027 noch knapper ausfallen wird als 2026.
- Nvidias „De‑Spec“ der Rubin Ultra‑Plattform könnte die HBM‑Nachfrage erhöhen.
Aktien aus dem Speicher- und Storage-Segment schossen am Mittwoch nach oben, nachdem neue Ergebnisse und optimistische Prognosen von CoreWeave und Super Micro Computer die Anleger darin bestärkten, dass die Ausgaben für KI-Infrastruktur robust bleiben.
Micron Technology MU stieg in den frühen Handelszeiten um mehr als 6%, während das südkoreanische SK Hynix rund 8% zulegte.
SanDisk kletterte um mehr als 7% und Western Digital legte über 6% zu.
Die Gewinne entstanden, als Anleger stärkere als erwartete Signale von Unternehmen im Zentrum des KI-Infrastrukturausbaus auswerteten.
CoreWeave und Super Micro Computer sprang(en) kräftig an, wobei ihre Aktien um etwa 18% bzw. 13% stiegen.
Die starken Ergebnisse gaben den breiteren Märkten einen weiteren Schub; zugleich profitierten sie von einem schwächer als erwartet ausgefallenen US-Inflationsbericht.
CoreWeave und Super Micro zeigen, dass die Nachfrage nach KI‑Infrastruktur stark bleibt
CoreWeave hob seine Prognosen für den Jahresumsatz, das bereinigte Betriebsergebnis und die Investitionsausgaben an und deutete damit auf anhaltende Nachfrage nach seiner von Nvidia angetriebenen KI-Infrastruktur hin.
Das Unternehmen betreibt Rechenzentren, die mit hochwertigen Grafikprozessoren bestückt sind, die für generative KI-Workloads eingesetzt werden.
Für diese Systeme werden große Mengen an High-Bandwidth Memory (HBM) sowie hochkapazitivem DRAM benötigt, wodurch Speicherlieferanten wie Micron und SK Hynix zu wichtigen Nutznießern des KI-Ausgabenzyklus werden.
Auch Super Micro gab einen optimistischen Ausblick und prognostiziert für 2027 einen Umsatz über den Erwartungen der Wall Street.
Die Prognose unterstrich die anhaltenden Investitionen von Rechenzentrumsbetreibern, die ihre Kapazitäten zur Bewältigung zunehmend anspruchsvoller KI-Workloads ausbauen wollen.
Die Bruttomarge des Unternehmens im vierten Quartal lag bei 17,5%, über der vorläufigen Schätzung von 15–17% und deutlich über der ursprünglichen Prognose von 8,2–8,4%.
Micron erwartet einen noch engeren Markt bis 2027
Aktuelle Äußerungen von Micron haben die Zuversicht für den Speichermarkt zusätzlich gestärkt.
Auf dem KeyBanc Capital Markets Technology Leadership Forum 2026 am Montag sagte Sumit Sadana, Executive Vice President und Chief Business Officer von Micron, dass KI die Speichernachfrage schneller umforme, als die Branche Kapazitäten hinzufügen könne.
Sadana beschrieb einen Markt, der durch starke Preise, robuste Kundennachfrage und anhaltende Kapazitätsbeschränkungen gekennzeichnet ist.
Er sagte, Micron habe seit dem letzten Quartalsbericht stärkere Nachfragesignale beobachtet und erwarte, dass 2027 noch enger werde als 2026.
Die Äußerungen deuten darauf hin, dass Speicherhersteller ihre Preissetzungsmacht behalten könnten, während die Investitionen in KI-Infrastruktur zunehmen, trotz der Bemühungen der Produzenten, die Kapazitäten zu erhöhen.
Änderungen an Nvidia‑Chips könnten die HBM‑Nachfrage antreiben
Ein weiterer potenzieller Katalysator für Speicherlieferanten ist Nvidias bevorstehende Rubin Ultra‑Plattform.
UBS-Analyst Timothy Arcuri sagte am Montag, dass Nvidia offenbar Versionen des Chips mit weniger Speicher in Erwägung ziehe, eine Maßnahme, die zunächst negativ für HBM-Lieferanten erscheinen könnte.
The Information berichtete, dass Nvidia Konfigurationen mit geringerer Speicherkapazität teste, angesichts von Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von HBM.
Arcuri argumentierte jedoch, dass ein geringerer Speicher pro Chip Nvidia ermöglichen könnte, mehr Chips zu produzieren.
Infolgedessen könnte die gesamte HBM‑Nachfrage 2027 letztlich höher ausfallen als zuvor erwartet.
Arcuri sagte außerdem, Speicheranbieter würden die Prämie für HBM erhöhen.
Er erwartet nun, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise für HBM im Jahresvergleich um etwa 79% steigen, gegenüber seiner früheren Schätzung von 67%.
Auch der NAND‑Markt zeigt Anzeichen von Stärke
Der verbesserte Ausblick reicht über HBM hinaus.
Arcuri erwartet, dass die vertraglichen Preise für NAND‑Flash – relevant für Anbieter wie SanDisk – von einer stärker als erwarteten Nachfrage nach Server- und Storage‑SSDs profitieren werden.
Diese Nachfrage hilft, die Schwäche am PC‑Markt auszugleichen.
Obwohl der Analyst erwartet, dass das sequenzielle Wachstum der durchschnittlichen Verkaufspreise für NAND schwächer ausfällt als zuvor prognostiziert, bleibt das Nachfrageumfeld insgesamt konstruktiv.
Er hob seine Prognose für das Wachstum der NAND‑Bit‑Nachfrage auf 23% in diesem Jahr und 26% für 2027 an.
Zusammen deuten die Entwicklungen darauf hin, dass der Boom der KI‑Infrastruktur weiterhin einen großen Teil der Speicherbranche stützt, wobei knappe Versorgung und starke Nachfrage von Rechenzentren den Markt für Anbieter noch weit ins nächste Jahr hinein günstig halten könnten.

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