Hat der Gewinnlauf des US-Dollars sein größtes Hindernis seit Monaten erreicht?
KI-Sentiment: 35/100 Bärisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
Der Euro gewinnt Boden zurück und nähert sich einem Zwei-Wochen-Hoch (rund $1,1442), da die Zinserwartungen für die Fed abkühlen. Dies ist die deutlichste Ausdrucksform von „USD stürmt nicht mehr“, während der Artikel zugleich betont, dass der Renditevorteil des Dollars nicht verschwunden ist – daher ist ein Anstieg wahrscheinlich graduell und kein abruptes Crash-und-Umkehr-Szenario.
Kernrisiko: Daten aus der Eurozone enttäuschen oder die EZB wird restriktiver als erwartet, wodurch die relative Zinsunterstützung gegenüber den USA wegfällt.
Das Dollar-Momentum bricht: Händler reduzieren überfüllte USD-Long-Positionen, da die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Anhebung im September sinkt und die zweijährigen Treasury-Renditen zurückgehen. Kaufen Sie EUR/USD und GBP/USD, da der Dollar-Index auf den stärksten Wochenrückgang seit etwa drei Monaten zusteuert; erwägen Sie außerdem Short-Positionen in USD/JPY nur, wenn er es nicht schafft, über der genannten Yen-Erleichterungszone zu halten.
Kernrisiko: US-Inflation oder der Arbeitsmarkt beschleunigt sich wieder, wodurch die Märkte gezwungen werden, weitere Fed-Straffungen einzupreisen, die USD-Renditen wieder steigen lassen und die Abschwächung umkehren.
- Dollar steuert auf Wochenverlust zu, da Wetten auf Fed-Zinserhöhungen in Asien an Schwung verlieren.
- Euro, Pfund und rohstoffgebundene Währungen gewinnen, während die Rally des Greenbacks abkühlt.
- Yen stabilisiert sich bei rund 161, während Tokio das Interventionsrisiko fest im Blick behält.
Die Rally des Dollars stößt auf Widerstand, da Händler einige der aggressiveren Zinserhöhungserwartungen der Federal Reserve zurückfahren, die den Greenback zuvor gestützt hatten.
Ein schwächeres US-Arbeitsmarktsignal hat die Wende ausgelöst, doch die Bewegung ist mittlerweile breiter als ein einzelner Datenpunkt.
Euro und Pfund gewinnen Terrain, rohstoffgebundene Währungen erholen sich, und der Yen hat nach dem Abrutschen auf Niveaus, die Tokio in Interventionssichtweite hielten, endlich Erleichterung gefunden.
Der Dollar hat seinen Renditevorteil nicht verloren, doch der Markt behandelt weitere Fed-Straffungen nicht mehr als Einbahnstraße.
Hauptwährungen holen Boden zurück
Der US-Dollar-Index fiel im asiatischen Handel um 0,2% auf 100,77 und steuert damit auf den stärksten Wochenverlust seit fast drei Monaten zu.
Der Euro notierte nahe einem Zwei-Wochen-Hoch bei $1,1442, während das Pfund um $1,3361 hielt und auf seinen stärksten Wochengewinn seit April zusteuerte.
Risikobezogene Währungen verbesserten sich ebenfalls. Der Australische Dollar notierte nahe $0,6935 und liegt damit auf Kurs, eine vierwöchige Verlustserie zu beenden.
Der neuseeländische Kiwi lag bei rund $0,5702 und damit mehr als 1% im Wochenplus.
Die Bewegung deutet darauf hin, dass Händler überfüllte Dollar-Positionen reduzieren, anstatt die Währung vollständig aufzugeben.
Der Greenback wird weiterhin von relativen Renditedifferenzen gestützt, doch die Dynamik, die ihn im Juni nach oben getragen hat, hat nachgelassen.
Fed-Neupreisung lindert Druck auf den Dollar
Zinsmärkte haben sich schnell bewegt. Händler sehen nun eine geringere Wahrscheinlichkeit für eine Fed-Anhebung im September als zu Wochenbeginn, wodurch einer der stärksten Rückenwinde des Dollars wegfällt.
Zwei-jährige Treasury-Renditen, die eng mit den Zinserwartungen verbunden sind, zogen sich nach drei Gewinnsitzungen in Folge ebenfalls zurück.
FX-Strategen werten die Verschiebung als leicht zinsdämpfend, da sie den Druck auf die Fed vermindert, entschlossener zu handeln.
Dennoch bleibt der breitere Ausblick für den Dollar konstruktiv, solange die Märkte weiterhin zumindest eine Chance auf weitere Straffungen einpreisen.
Damit befinden sich die Währungsmärkte in einer empfindlichen Zwischenlage. Der Dollar stürmt nicht mehr nach oben, befindet sich aber noch nicht in einem klaren Abwärtstrend.
Der nächste Bewegungsschritt hängt davon ab, ob die kommenden Inflations- und Aktivitätsdaten bestätigen, dass der geldpolitische Druck nachlässt.
Yen-Erleichterung geht mit Interventionsrisiko einher
Der Yen notierte bei rund 161,01 pro Dollar, nachdem er sich in der vorangegangenen Sitzung um fast 1% erholt hatte (Erholung um fast 1% in der vorherigen Sitzung).
Die Bewegung verschaffte Japans Währung nach dem Rutsch auf Jahrzehntetiefs etwas Luft, doch Händler bleiben gegenüber offiziellen Maßnahmen aus Tokio wachsam.
Japanische Behörden haben einen gezielteren Ansatz zur Stabilisierung der Währung signalisiert, der darauf abzielt, spekulative Wetten gegen den Yen teurer zu machen.
Politische Berater haben außerdem dafür plädiert, dass die japanische Notenbank die Zinsen schrittweise weiter anheben sollte, um den Druck auf den Wechselkurs zu verringern.
Vorläufig sehen Analysten die Marke um 162,83 als kurzfristiges Top für USD/JPY.
Ob das ein dauerhafter Gipfel wird, hängt von den US-Renditen, den japanischen Anleihemärkten und davon ab, wie entschieden Tokio Gegenmaßnahmen ergreift.
USD/JPY-Prognose: Anleger rechnen mit Intervention des japanischen Yen
USD/ZAR: Rand-Ausblick nach Andeutungen der SARB zu Zinserhöhungen
Globale Währungen unter Druck, Dollar stärkt sich, Yen schwächt
USD/JPY-Signal: Prognose, nachdem der japanische Yen auf 162 gefallen ist
Devisenmärkte bleiben vorsichtig, da geopolitische Risiken die Stimmung dominieren
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.