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US-Dollar schwächt sich trotz eskalierender Nahost-Spannungen – Märkte warten auf US-Daten

US-Dollar schwächt sich trotz eskalierender Nahost-Spannungen – Märkte warten auf US-Daten
Rivanshi Rakhrai
09. Juli 2026, 10:31 AM

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Long auf EUR/USD

EUR/USD kaufen. Der Beitrag zeigt Dollar-Schwäche (DXY unter 101) trotz zunehmenden Nahost-Risikos, und EUR/USD bewegt sich in Richtung 1,1450. Das ist ein klares Signal dafür, dass der Markt nicht bereit ist, eine Prämie für den Dollar als sicheren Hafen zu zahlen, sodass der Euro Raum hat, die Gewinne auszubauen, während Händler auf US-Daten warten.

Kernrisiko: US-Daten oder Fed-/Zentralbank-Äußerungen fallen deutlich straffer aus und lösen eine scharfe Dollar-Rallye aus, die die aktuelle Dollar-Schwäche umkehrt.

Short auf USD/JPY

USD/JPY verkaufen. Der Yen gewinnt an Stärke, da USD/JPY nach unten gedreht ist und unter 162,50 notiert, während der regionale Bericht der Bank of Japan konstruktiv bleibt (moderate Erholung). Bei einem schwachen Dollar spricht vieles für eine Fortsetzung der Yen-Stärke gegenüber dem Dollar.

Kernrisiko: Eine plötzliche Risk-off-Bewegung oder eine Hinwendung der Bank of Japan zu einer expansiveren, zinslockernden Haltung könnte Yen-Verkäufe auslösen und USD/JPY wieder über die jüngsten Niveaus anheben.

  • US-Dollar schwächt sich trotz neuer Eskalation der US‑Iran‑Spannungen.
  • Euro, Pfund und Gold legen zu, während Anleger auf US-Wirtschaftsdaten warten.
  • Märkte beobachten die Entwicklungen im Nahen Osten parallel zu Kommentaren der Zentralbanken.

Der US-Dollar (USD) konnte sich am frühen Donnerstag trotz einer neuen Eskalation der Spannungen im Nahen Osten kaum Käufer sichern.

Investoren richteten ihren Fokus auf bevorstehende US-Wirtschaftsdaten und Äußerungen von Zentralbankvertretern, während sie die Entwicklungen in der Region beobachteten.

Marktteilnehmer werden zudem voraussichtlich Äußerungen von Entscheidungsträgern genau verfolgen, um neue Signale für den Konjunkturausblick und die Geldpolitik zu erhalten.

Nahost-Spannungen bleiben im Fokus

Die geopolitischen Spannungen verschärften sich, nachdem das US-Militär am späten Mittwoch mitteilte, entlang der iranischen Küste 90 Ziele getroffen zu haben.

Berichten zufolge hat die Iranische Revolutionsgarde als Reaktion US-Militärstützpunkte in Kuwait und Bahrain ins Visier genommen.

Trotz der erneuten Feindseligkeiten gaben die Rohölpreise während der europäischen Handelssitzung am Donnerstag leicht nach.

Gleichzeitig blieb der US-Dollar-Index unter Druck und notierte unter der Marke von 101,00.

Das Risikoappetit schien relativ robust, da die US-Aktienindex-Futures zwischen 0,2 % und 0,7 % zulegten, was darauf hindeutet, dass Anleger nicht massiv in traditionelle Safe-Haven-Anlagen umschichteten.

Euro und Pfund setzen Gewinne gegenüber dem Dollar fort

Der Euro gewann gegenüber dem US-Dollar an Stärke, da die erneute Schwäche des US-Dollars den Euro stützte.

Nachdem die Sitzung am Mittwoch weitgehend unverändert beendet wurde, kletterte das EUR/USD-Paar während der europäischen Sitzung am Donnerstag in Richtung der Marke von 1,1450.

Das britische Pfund setzte ebenfalls seinen Aufwärtstrend fort.

GBP/USD baute die Gewinne aus, nachdem es den Mittwoch positiv beendet hatte, und notierte über der Marke von 1,3400, womit es den höchsten Stand seit drei Wochen erreichte.

Der EUR/USD blieb insgesamt jedoch nahe der Marke von 1,1400, wobei weiteres Aufwärtspotenzial begrenzt war, da die eskalierenden US‑Iran‑Spannungen in der Straße von Hormus die Auswirkungen des leicht schwächeren US-Dollars ausglichen.

Yen stärkt sich, da die Bank of Japan ihre regionale Einschätzung beibehält

Der japanische Yen gewann gegenüber dem US-Dollar, nachdem USD/JPY am Donnerstag eine Kehrtwende nach unten vollzogen hatte.

Das Währungspaar notierte unter 162,50, nachdem es in der vorherigen Sitzung rund 0,3 % zugelegt hatte.

Unterdessen zeigte der jüngste vierteljährliche Regionalbericht der Bank of Japan keine Änderungen der Gesamteinschätzung für alle neun Regionen des Landes.

Der Bericht wies darauf hin, dass sich die meisten regionalen Volkswirtschaften weiterhin moderat erholen.

Indische Rupie eröffnet fester

Die indische Rupie eröffnete am Donnerstag gegenüber dem US-Dollar fester, gestützt durch die breit angelegte Schwäche der US-Währung.

Das USD/INR-Paar fiel auf rund 95,40, als der Dollar nachgab.

Die Aussichten für das Paar blieben jedoch bullisch, da die erneuten Feindseligkeiten im Nahen Osten die Ölpreise weiter stützen – ein Faktor, der die Rupie künftig beeinflussen könnte.

Vorerst balancieren die Währungsmärkte geopolitische Unsicherheit mit einströmenden Wirtschaftsdaten aus, während Bewegungen bei Ölpreisen, Gold und dem globalen Risikosentiment weiterhin die Haupttreiber des Handels bleiben.