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Pfund steigt, da BoE-Zinserwartungen wegen Inflationssorgen zunehmen

Pfund steigt, da BoE-Zinserwartungen wegen Inflationssorgen zunehmen
Rivanshi Rakhrai
14. Juli 2026, 09:05 AM

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Long auf GBP/USD

Kaufen Sie GBP/USD. Die BoE-Rhetorik wird restriktiver (Huw Pill: Zinsen werden voraussichtlich steigen) und Futures richten ihren Fokus auf Zinsschritte im September und November, was das Pfund gegenüber dem US-Dollar stärken sollte. Der Haupthinhalbeffekt – das Risiko im Nahen Osten – lässt sich durch Timing rund um den US-CPI steuern; fällt der CPI nicht stark aus, schwächt sich die USD-Unterstützung ab und das Pfund holt auf.

Kernrisiko: Der US-CPI fällt heißer als erwartet aus, zwingt die Fed zu einem aggressiven Kurs und stärkt den USD trotz der restriktiven Haltung der BoE.

Short auf den US-Dollar als sicherer Hafen (gegen GBP)

Verkaufen Sie USD/GBP (oder kaufen Sie GBP/USD) gezielt als Wette darauf, dass der Safe‑Haven‑Zugewinn vorübergehend ist. Der Artikel weist auf eskalierende Spannungen im Nahen Osten hin, die den USD stützen, doch der Markt wartet auch auf den US-CPI und die Fed-Aussagen – bestätigen diese keine weiteren US-Zinserhöhungen, sollte die Safe‑Haven‑Prämie zurückgehen und das Pfund sich besser entwickeln.

Kernrisiko: Eine Verschärfung der geopolitischen Eskalation (neue Angriffe/Energieschock) könnte eine neue, anhaltende Safe‑Haven‑Rally des USD auslösen, die jegliche CPI-/Fed-Schwäche überlagert.

  • Pfund stärkt sich, da Händler ihre Wetten auf Zinserhöhungen der Bank of England erhöhen.
  • Spannungen im Nahen Osten erhöhen die Safe‑Haven‑Nachfrage und begrenzen das Aufwärtspotenzial von GBP/USD.
  • Märkte erwarten US-Inflationsdaten und Fed-Aussagen auf neue Hinweise zur Geldpolitik.

Das GBP/USD-Paar stieg während der frühen europäischen Handelssitzung am Dienstag auf rund 1,3355, wobei das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar zulegte, da Anleger ihre Erwartungen verstärkten, dass die Bank of England die Zinsen später in diesem Jahr anheben könnte, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.

Die Marktstimmung gegenüber dem Pfund verbesserte sich, nachdem politische Entscheidungsträger signalisierten, dass die Inflationsrisiken erhöht bleiben, was Händler veranlasste, den Ausblick für die britische Geldpolitik neu zu bewerten.

Allerdings unterstützten die eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiterhin die Nachfrage nach dem US-Dollar als traditionellen sicheren Hafen und begrenzten damit die Gewinne des Währungspaars.

Erwartungen an BoE-Zinserhöhungen stärken das Pfund

Das britische Pfund fand Unterstützung, als Händler ihre Wetten darauf erhöhten, dass die Bank of England noch vor Jahresende gezwungen sein könnte, die Geldpolitik zu straffen, um den Inflationsdruck einzudämmen.

Die Verschiebung der Erwartungen folgte auf erneute Spannungen im Nahen Osten, die Ölpreise nach dem Rückgang auf das Niveau vor dem Konflikt im vergangenen Monat wieder ansteigen ließen.

Höhere Energiepreise haben die Sorge erneuert, dass die Inflation auf einem erhöhten Niveau verbleiben könnte.

BoE-Chefvolkswirt Huw Pill signalisierte, dass die Zinssätze voraussichtlich noch in diesem Jahr steigen werden, um zu verhindern, dass sich die Inflation verfestigt.

Nach diesen Bemerkungen richteten die Futures-Märkte ihren Fokus auf die geldpolitischen Sitzungen im September und November als die wahrscheinlichsten Gelegenheiten für die britische Zentralbank, die Kreditkosten anzuheben.

Laut Morningstar preisen die Märkte zunehmend die Möglichkeit einer Zinserhöhung ein, die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schritts liegt jedoch weiterhin unter 50 %.

Nahost-Konflikt stützt Nachfrage nach dem US-Dollar

Trotz der Kursgewinne des Pfunds bot die erneute geopolitische Unsicherheit weiterhin Unterstützung für den US-Dollar.

Zuvor sagte US-Präsident Donald Trump, die Vereinigten Staaten würden sicherstellen, dass die Straße von Hormus offen bleibt und eine Gebühr von 20 % erheben.

Am Dienstag führten die Vereinigten Staaten weitere Angriffe gegen Iran durch.

Iranische Medien berichteten von Explosionen auf den Inseln Kish und Qeshm sowie in Bushehr und Bandar Abbas.

Das iranische Militär erklärte, es habe US-Militäranlagen in Kuwait, Bahrain und Jordanien angegriffen sowie zwei Supertanker in der Straße von Hormus.

Der eskalierende Konflikt hat die Anlegernachfrage nach sicheren Häfen erhöht, was den US-Dollar stärken und als Gegenwind für das GBP/USD-Paar wirken könnte.

Fokus verlagert sich auf US-Inflationsdaten und Fed-Aussagen

Investoren warten nun auf die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Juni später am Dienstag, der neue Hinweise auf den Ausblick der US-Geldpolitik geben könnte.

Ein schwächer als erwarteter Inflationswert könnte die Erwartungen an weitere US-Zinserhöhungen abschwächen, den US-Dollar unter Druck setzen und dem GBP/USD-Paar zusätzlichen Rückenwind geben.

Marktteilnehmer werden außerdem die Kongressanhörung des Federal-Reserve-Vertreters Kevin Warsh genau verfolgen, um weitere Signale zum geldpolitischen Ausblick der US-Zentralbank zu erhalten.