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Brent-Ölpreis-Prognose: Kursziel 100 $ bei Eskalation des US‑Iran‑Konflikts

Brent-Ölpreis-Prognose: Kursziel 100 $ bei Eskalation des US‑Iran‑Konflikts
Crispus Nyaga
23. Juli 2026, 06:39 AM

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Brent-Rohöl (UKOIL)

Kaufen Sie UKOIL (Brent‑Futures/CFD) für einen Schub von ~96 $ in Richtung 100 $, da das Risiko im Nahen Osten die Versorgung verknappt und die Bestände bereits niedrig sind. Das Momentum ist stark (über dem 50‑Tage‑EMA, steigender RSI), und der Artikel weist auf glaubhafte Eskalationen rund um Hormus und kritische Infrastruktur hin, die die Risikoaufschläge erhöht halten.

Kernrisiko: Ein plötzlicher Waffenstillstand oder ein diplomatischer Durchbruch, der den Eskalationsaufschlag beseitigt und eine schnelle Umkehr bei Brent auslöst.

WTI (USOIL)

Kaufen Sie USOIL (WTI‑Futures/CFD) mit dem Ziel, das psychologische Niveau von 90 $ zu durchbrechen. Die Drohung in der Straße von Hormus sowie mögliche Störungen an wichtigen Schifffahrtsrouten sollten WTI zusammen mit Brent stützen; der Artikel stellt fest, dass WTI diesen Widerstand bereits anläuft.

Kernrisiko: Ein Einbruch der Ölnachfrage oder eine breit angelegte Risk‑Off‑Bewegung, die das Angebots‑Risiko‑Argument überwindet und WTI trotz der Nahost‑Schlagzeilen nach unten zieht.

  • Die Rohölpreise sind seit dem Juni-Tief um 37 % gestiegen.
  • Die Huthis griffen einen Öltanker an, der versuchte, die Meerenge von Bab al‑Mandeb zu passieren.
  • Die technische Analyse deutet kurzfristig auf einen Sprung auf 100 $ hin.

Die Rohölpreise schossen am 23. Juli nach oben und erreichten den höchsten Stand seit dem 8. Juni, da sich die Krise im Nahen Osten zuspitzte. Analysten warnen, dass die Rallye noch lange nicht vorbei sein könnte. 

Brent-Rohöl, der globale Benchmark, stieg auf 96,16 $, ein Plus von 37 % gegenüber dem Tief im Juni. Gleichzeitig kletterte West Texas Intermediate (WTI) auf das wichtige psychologische Widerstandsniveau von 90 $ pro Barrel zu.

Krise im Nahen Osten eskaliert

Die Krise im Nahen Osten eskalierte über Nacht, wobei die USA und Iran vor weiteren Angriffen in naher Zukunft warnten. Am Dienstag drohte Trump, die USA würden mehr Iraner töten, sollte ein amerikanisches Militärmitglied getötet werden.

Er drohte anschließend, die USA würden iranische Brücken und Kraftwerke treffen, wenn ein Schiff beim Versuch, die Straße von Hormus zu passieren, angegriffen wird.

Gleichzeitig hat Trump die Truppenverstärkung in der Region fortgesetzt, und einige Experten sagen voraus, dass er sich entscheiden könnte, eine der iranischen Inseln zu besetzen. 

Er hat auch damit gedroht, die Pickaxe-Berge im Iran zu bombardieren, wo das Land an seinem Atomprogramm gearbeitet haben soll. Israel warnte, Iran habe einige seiner Zentrifugen dorthin verlegt.

Iran hat gewarnt, dass Angriffe auf seine kritische Infrastruktur das Land zu ähnlichen Angriffen in der Region veranlassen würden. Letzte Woche bombardierte das Militär des Landes ein Kraftwerk und eine Entsalzungsanlage in Kuwait, nachdem die USA eine Wasserspeicheranlage in dem Land getroffen hatten. Dieser Schlag sollte die Fähigkeiten Irans demonstrieren.

Der jemenitische Huthi-Zweig Ansar Allah setzte seine Drohung fort, die Meerenge von Bab al-Mandeb zu schließen. Medienberichten zufolge eröffnete die Gruppe das Feuer auf ein Schiff, das die Meerenge passieren wollte. Andere Schiffe drehten um.

In einer kürzlichen Erklärung warnte Professor John Mearsheimer, dass diese Ereignisse wahrscheinlich zusätzlichen Druck auf den Energiemarkt ausüben werden. Er warnte außerdem, dass Iran möglicherweise auch den Hafen von Fujairah in den VAE ins Visier nehmen könnte, der wöchentlich Millionen Barrel Öl abwickelt.

China ist ein weiterer Unbekannter auf dem Ölmarkt. Das Land hat in den letzten Monaten seine Ölkäufe reduziert, und einige Analysten glauben, dass es die Käufe wieder aufnehmen könnte. 

All dies geschieht zu einer Zeit, in der die Ölbestände deutlich niedrig sind. Daher deuten die Angebots‑ und Nachfragebedingungen darauf hin, dass die Rohölpreise in absehbarer Zeit weiter steigen könnten, wobei Goldman Sachs warnt, dass sie auf 120 $ zurückkehren könnten.

Brent-Rohölpreis-Prognose

Brent-Rohöl

Brent-Ölpreis-Chart | Quelle: TradingView

Das Tageschart zeigt, dass der Brent-Preis in den vergangenen Tagen in einem starken Aufwärtstrend war. Er stieg von einem Tief von 70,55 $ am 2. Juli auf aktuell 96 $. 

Das Öl ist über den 50‑Tage‑Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) und das untere Ende der Handelsspanne der Murrey‑Math‑Linien gesprungen. Auch der Relative‑Stärke‑Index (RSI) steigt weiterhin.

Daher ist das wahrscheinlichste Szenario, dass die Ölpreise weiter steigen, wobei die Bullen das zentrale S/R‑Pivot‑Niveau bei 100 $ anvisieren. Hauptrisiko für diese Sicht ist die volatile Lage im Nahen Osten: Jegliche Anzeichen von Waffenstillstandsverhandlungen oder diplomatischen Fortschritten könnten eine scharfe Umkehrung auslösen.