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Berkshire-13F: Was von den jüngsten Aktionen des Buffett‑Nachfolgers zu erwarten ist

Berkshire-13F: Was von den jüngsten Aktionen des Buffett‑Nachfolgers zu erwarten ist
Ananthu C U
14. Aug. 2026, 16:32 PM

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Alphabet kaufen (GOOGL)

Berkshire ist bereits ein bedeutender Aktionär und hat sich nach dem Zukauf von mindestens $10B, die in Googles KI‑Infrastruktur flossen, wahrscheinlich in Richtung ~100M Aktien bewegt. Das ist ein deutliches Signal dafür, dass Abel bei einem langfristigen Gewinner mit starker Cash‑Generierung und optionalen Monetarisierungsmöglichkeiten durch KI aufs Ganze geht. Kaufen Sie GOOGL (oder GOOG) vor der 13F‑Bestätigung und möglichen weiteren ausgewiesenen Zukäufen.

Kernrisiko: Berkshires KI‑These scheitert — Regulierung, kartellrechtliche Auflagen oder eine anhaltende Schwäche im Anzeigen‑/Suchgeschäft könnten Alphabets Gewinnwachstum enttäuschen.

Kraft Heinz verkaufen (KHC)

Abel bezeichnete die Investition in Kraft Heinz als „enttäuschend“ und „weit unter angemessen“, wobei er ausdrücklich Spielraum für weitere Verkäufe ließ. Berkshire hatte bereits zuvor reduziert; die 13F könnte weitere Kürzungen zeigen. Verkaufen Sie KHC bei negativer Kursdynamik und möglicher fortgesetzter Risikoreduzierung durch Berkshire.

Kernrisiko: Krafts Turnaround gelingt tatsächlich — Margenausweitung und stabilisierte Nachfrage könnten dazu führen, dass Berkshire die Verkäufe stoppt und die Aktie neu bewertet wird.

  • Berkshires 13F könnte $7 billion an nicht offengelegten Aktienkäufen aufdecken.
  • Alphabet könnte Berkshires drittgrößte Beteiligung werden.
  • Anleger beobachten Greg Abels nächste Portfolio‑Umschichtung.

Die 13F-Einreichung von Berkshire Hathaway für das zweite Quartal, die am Freitag fällig ist, dürfte Anlegern ein klareres Bild darüber geben, wie CEO Greg Abel das Aktienportfolio des Konglomerats nach der Übernahme von Warren Buffett umgestaltet.

Die Einreichung ist erst die zweite vierteljährliche Portfoliooffenlegung unter Abels Führung und folgt auf ein aktives erstes Quartal, in dem Berkshire erstmals seit Jahren Netto-Käufer von Aktien wurde.

Obwohl Berkshire bereits in seinem Quartalsbericht offenlegte, dass es im zweiten Quartal mehr als $23 billion an Aktien gekauft hat, wird die bevorstehende 13F offenlegen, wohin ein Großteil dieses Kapitals geflossen ist.

Alphabet-Beteiligung dürfte weiter zunehmen

Die größte bestätigte Investition im Quartal war Berkshires Kauf von mindestens $10 billion an Alphabet-Aktien im Rahmen der Eigenkapitalbeschaffung des Google-Mutterkonzerns im Zusammenhang mit dessen Ausgaben für KI-Infrastruktur.

Laut Schätzungen von Barron's hatte Berkshire bereits vor dem jüngsten Kauf rund 58 Millionen Alphabet-Aktien angesammelt.

Die zusätzliche Investition erhöhte diese Beteiligung auf etwa 86 Millionen Aktien, während weitere Käufe im Quartal die Position bis Ende Juni auf nahe 100 Millionen Aktien hätten treiben können.

Wenn diese Schätzung zutrifft, wäre Alphabet innerhalb von Berkshires Portfolio fast $35 billion wert und stünde damit zusammen mit Coca-Cola als eine der größten Aktienbeteiligungen des Konglomerats hinter Apple und American Express.

Abgesehen von Alphabet gab Berkshire Käufe von nahezu $2 billion beim japanischen Versicherer Tokio Marine sowie mehr als $1 billion an zusätzlichen Investitionen in die japanischen Handelsunternehmen bekannt, an denen es bereits bedeutende Beteiligungen hält.

Die 13F-Einreichung für das zweite Quartal zeigte zudem insgesamt mehr als $23 billion an Aktienkäufen, wodurch noch rund $7 billion an Investitionen in der bevorstehenden 13F offen bleiben, die zu identifizieren sind.

Könnte Greg Abel neue Positionen offenlegen?

Anleger werden zudem auf völlig neue Positionen achten, nachdem Berkshire im ersten Quartal Beteiligungen an Delta Air Lines, Macy's und Alphabet aufgenommen hatte – die ersten größeren Portfoliozugänge unter Abels Führung.

Die Spekulationen konzentrieren sich darauf, ob Berkshire nach der Schwäche des Microsoft-Kurses im zweiten Quartal eine Position aufgebaut haben könnte.

Barron's wies darauf hin, dass Berkshires nicht offengelegte Käufe wahrscheinlich in den Bereichen konzentriert sind, die das Unternehmen in seinem Quartalsbericht als "commercial, industrial, and other businesses" klassifiziert hat, basierend auf den dort ausgewiesenen Veränderungen.

Umgestaltung des Portfolios dürfte anhalten

Obwohl Berkshire im zweiten Quartal Aktien im Wert von mehr als $3 billion verkaufte, war das ein deutlich langsameres Tempo als die mehr als $24 billion im ersten Quartal.

Anleger werden genau beobachten, ob Abel weiterhin Altbestände reduziert hat.

Kraft Heinz bleibt eine der am genauesten beobachteten Positionen, nachdem Abel in seinem Aktionärsbrief eingeräumt hatte, dass „unsere Investition in Kraft Heinz enttäuschend gewesen ist.“ Er fügte hinzu, dass „unsere Rendite weit unter dem Angemessenen liegt“, was signalisiert, dass weitere Reduzierungen möglich bleiben.

Constellation Brands ist eine weitere Beteiligung, die ganz verschwinden könnte, nachdem Berkshire seine Position im vorherigen Quartal um rund 95 % reduziert hat.

Kleinere Positionen wie Jefferies Financial könnten ebenfalls weitere Kürzungen erfahren.

Gleichzeitig hat Abel Berkshires langfristige Überzeugung in mehreren Kernbeteiligungen betont.

In seinem Aktionärsbrief schrieb er, dass „Apple, American Express, Coca‑Cola und Moody's“ Unternehmen seien, die Berkshire gut verstehe, deren Führung es respektiere und von denen es erwarte, dass sie „sich über Jahrzehnte hinweg vervielfachen.“