Warum SpaceX-Aktie am Mittwoch erneut um 3 % nachgibt

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SpaceX (SPCX) kaufen nach dem am 20. August durch die Freigabe ausgelösten Ausverkauf. Der Artikel weist auf ein starkes Angebotsaufkommen in den kommenden Monaten hin, doch die Aktie notiert bereits deutlich unter dem IPO und hat sich wiederholt erholt, als Anleger ihren Fokus auf Wachstum richteten. Die Nachfrage-/Token‑These von UBS (Anstieg der Starlink‑Abonnenten) stützt die Fähigkeit, Volatilität aus Sperrfristen zu absorbieren.
Kernrisiko: Ein anhaltender Einbruch der Nachfrage nach Starlink-/KI‑Tokens, der die Wachstumserzählung zum Scheitern bringt, sodass der Angebotsdruck in einen lang anhaltenden Abwärtstrend übergeht.
SpaceX (SPCX) verkaufen/shorten gegenüber Peer-Titeln, indem man die Erzählung eines ‚schmaler werdenden Wiederverwendbarkeitsvorteils‘ infolge der Zhuque‑3‑Erststufenbergung von LandSpace antizipiert. Der Vorteil der Falcon 9 liegt in der Leistung der Wiederverwendbarkeit; LandSpaces Bergung einer orbitalen Stufe ist eine direkte Bedrohung für diesen Burggraben und kann Druck auf Startpreise und Marktanteilsprognosen ausüben.
Kernrisiko: SpaceX erweist bessere/schnellere oder günstigere Wiederverwendbarkeit oder gewinnt bedeutende Verträge, die LandSpaces Meilenstein ausgleichen und das Vertrauen in den Burggraben wiederherstellen.
- SpaceX-Aktien fallen, nachdem ein chinesischer Raketenrivale einen Bergungsmeilenstein erreicht hat.
- Etwa 319 Millionen SpaceX-Aktien werden am Donnerstag zum Verkauf freigegeben.
- Das wachsende Angebot war ein wesentlicher Faktor im frühen Handel der Aktie.
Die SpaceX-Aktie SPCX setzte am Mittwoch ihren Rückgang fort, während Anleger einen neuen Meilenstein des chinesischen Raketaherstellers LandSpace neben einer weiteren großen Aktiencharge, die zum Verkauf freigegeben werden soll, abwägen.
Die SpaceX-Aktien lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nach einem etwa 2 %igen Verlust am Dienstag.
LandSpace landete erfolgreich die erste Stufe seiner Zhuque-3-Rakete und erzielte damit die erste Bodenbergung einer orbitalen Boosterstufe durch ein privates chinesisches Unternehmen.
Zur gleichen Zeit sollen etwa 319 Millionen SpaceX-Aktien, die von frühen Investoren und Mitarbeitern gehalten werden, am 20. August zum Verkauf freigegeben werden.
Diese Entwicklungen treten auf, während die SpaceX-Aktie weiterhin über ihrem IPO-Preis von $135 liegt, aber unter ihrem Höchststand nach dem Börsengang.
Die Aktien schlossen ihren ersten Handelstag bei $161,11, rund 19 % über dem IPO-Preis, bevor sie auf einen Höchststand nach dem Börsengang von $225,64 kletterten.
Die Aktie gab daraufhin einen Großteil dieser Gewinne vor dem ersten Quartalsbericht wieder ab, erholte sich dann aber, als Anleger ihren Fokus auf das Wachstum der Kernbereiche von SpaceX richteten.
Aktienfreigabe erhöht Angebotsdruck
Die jüngste Aktiencharge trägt zu einer erheblichen Menge an SpaceX-Aktien bei, die nach dem Börsengang des Unternehmens für den Handel verfügbar werden.
SpaceX verkaufte rund 556 Millionen neue Aktien zu je $135 und nahm damit etwa $75 Milliarden ein, ohne die Mehrzuteilungsoption der Konsortialführer einzurechnen.
Das entsprach einem kleinen Teil der rund 13,2 Milliarden ausstehenden Aktien.
SpaceX hat bei den Sperrfristen nach dem Börsengang einen gestaffelten Ansatz gewählt, sodass Aktien in mehreren Intervallen und nicht durch eine einzige große Freigabe verfügbar werden.
Etwa 912 Millionen Aktien wurden am 6. August handelbar, während weitere 319 Millionen am 20. August freigegeben werden sollen.
Mehr als 700 Millionen Aktien werden voraussichtlich im September freigegeben, gefolgt von mehr als 650 Millionen im Oktober.
Bis zum Jahresende werden etwa 4,9 Milliarden SpaceX-Aktien zum Handel freigegeben sein.
Das wachsende Angebot war ein wesentlicher Faktor im frühen Handel der Aktie.
Anleger haben sich beim Kauf zurückhaltend gezeigt, da sie möglichen Gewinnmitnahmen früher Investoren vorgreifen wollten, was zum Rückgang der SpaceX-Aktie auf rund $105 beitrug, deutlich unter dem IPO-Preis.
LandSpace hebt wachsenden Wettbewerb im Raketensektor hervor
Die erfolgreiche Landung der Zhuque-3 durch LandSpace lenkt auch neue Aufmerksamkeit auf SpaceX' Wettbewerbsposition bei wiederverwendbaren Raketen.
Wiederverwendbare Raketen gehören zu SpaceX' wichtigsten Vorteilen im kommerziellen Startmarkt.
Die 216 Fuß lange Zhuque-3 kann etwa 14,2 metrische Tonnen in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen, verglichen mit rund 22,8 metrischen Tonnen bei SpaceX' Falcon 9.
SpaceX behält außerdem einen erheblichen Erfahrungsvorsprung und hat seit 2015 Hunderte von Booster-Landungen durchgeführt.
LandSpace hat nun seine erste Bergung einer orbitalen Boosterstufe abgeschlossen.
Der Meilenstein zeigt dennoch, dass Wettbewerber die Fähigkeit entwickeln, orbitalklassige Raketen zu bergen, was potenziell einen der technologischen Vorteile einschränken könnte, die SpaceX' Stellung im kommerziellen Startgeschäft stützen.
UBS bleibt optimistisch gegenüber SpaceX
Anfang der Woche bekräftigte UBS seine Kaufempfehlung und das Kursziel von $210 für SpaceX.
Analyst John Hodulik verwies auf die Stellung des Unternehmens als bedeutender Cloud-Anbieter und als Vorreitermodell.
UBS erwartet, dass sich SpaceX-Aktien weiterhin am Interesse an Tokens orientieren, angesichts der Hebelwirkung im Modell.
UBS modelliert derzeit 3 Millionen US-Starlink-Abonnenten, steigend auf 6 Millionen bis Ende 2027 und 20 Millionen bis Ende 2031.

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