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Dow steigt um 40 Punkte – Nvidia‑Ergebnisse und Inflationsdaten halten Märkte in Atem

Dow steigt um 40 Punkte – Nvidia‑Ergebnisse und Inflationsdaten halten Märkte in Atem
Ananthu C U
24. Aug. 2026, 15:42 PM

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NVDA – Long‑Position

Kaufen Sie Nvidia (NVDA). Der Markt preist bereits Bewertungsrisiken und Störgeräusche durch Renditen/Inflation ein; der Katalysator sind die Ergebnisse und die Prognosen zur Nachfrage nach KI‑Servern. Kundenmitteilungen zu Preiserhöhungen (>15%) signalisieren Preisgestaltungsmacht und ein eingeschränktes Angebot, was den Umsatz und die Bruttomarge stützen sollte, selbst wenn das makroökonomische Umfeld unruhig bleibt.

Kernrisiko: NVDA weist auf eine Abschwächung der KI‑Infrastruktur‑Ausgaben oder eine Margenkompression hin, die die Preisgestaltungsmacht überwiegt.

Halbleiter‑Short (SOXX)

Verkaufen Sie den iShares Semiconductor ETF (SOXX). Nvidia‑spezifische Schwäche kann sich über eine Neubewertung der Erwartungen an die KI‑CapEx‑Intensität auf die gesamte Gruppe ausweiten; der Artikel weist auf breite Verkäufe bei Micron, AMD, Broadcom und KI‑Infrastrukturwerten vor den nächsten Veröffentlichungen hin (NVDA Mi., Marvell Do.).

Kernrisiko: Die KI‑CapEx bleibt in den NVDA‑Zahlen stark und hebt das gesamte Segment, was eine schnelle Neubewertung der Multiples nach oben erzwingt.

  • Dow legt zu, da Nvidia‑Ergebnisse und Inflationsdaten bevorstehen.
  • Renditen der Staatsanleihen geben nach, während die Märkte auf Nvidia warten.
  • Iran‑Spannungen und Inflation verstärken die Unsicherheit an der Wall Street.

Die Wall Street zeichnete sich am Montag vorbörslich schwächer ab, da Anleger erneute geopolitische Spannungen, Bewegungen am Markt für US-Staatsanleihen und eine ereignisreiche Woche mit Inflationsdaten sowie Quartalsergebnissen großer Technologieunternehmen abwogen.

Der Dow Jones Industrial Average notierte 47 Punkte höher. Der S&P 500 fiel um 0,28 %, während der Nasdaq Composite um 0,55 % nachgab.

Der schwächere Start folgte auf eine volatile Woche, in der steigende Renditen von Staatsanleihen Druck auf Technologiewerte ausübten und zu Verlusten bei den großen US-Indizes beitrugen.

Renditen der Staatsanleihen geben nach, doch Sorgen bleiben

Die Renditen von US-Staatsanleihen zogen am Montag nach Berichten nach, wonach das US-Finanzministerium sein General Account einsetzen könnte, um Rückkäufe von Anleihen zu finanzieren.

Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe fiel um rund 4 Basispunkte auf 4,7 %, während die Rendite der 30-jährigen Anleihe auf etwa 5,23 % zurückging. 

Die längerfristige Rendite hatte letzte Woche die 5,3%-Marke überschritten und damit Niveaus erreicht, wie sie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurden.

Anleger beobachten zudem die Auswirkungen des Konflikts zwischen den USA und Iran auf die Ölpreise und die Inflation. 

Höhere Energiepreise haben Befürchtungen geschürt, dass inflatorische Druckfaktoren anhalten könnten, was den Ausblick für die Zinspolitik verkomplizieren würde.

Nvidia‑Ergebnisse rücken den KI‑Trade in den Fokus

Der Technologiesektor stand vor den Quartalszahlen von Nvidia, die später in dieser Woche erwartet werden, weiter unter Druck.

An den Nvidia‑Ergebnissen wird genau beobachtet, ob die KI‑bezogenen Ausgaben stark genug bleiben, um die Rallye bei Halbleiter- und Technologiewerten zu stützen. 

Die Besorgnis über hohe Bewertungen hat nach jüngster Schwäche im Sektor zugenommen.

Bloomberg News berichtete am Wochenende, dass Nvidia Kunden mitgeteilt habe, dass Server mit den Vera‑Rubin‑ und Blackwell‑Chips Preissteigerungen von mehr als 15 % erleiden könnten.

Mehrere Halbleiteraktien gaben im Handel nach. Micron fiel um mehr als 5 %, während Advanced Micro Devices und Broadcom ebenfalls nachgaben. 

Der iShares Semiconductor ETF verlor 2,6 %.

Weitere Technologie‑ und KI‑Infrastrukturunternehmen gerieten ebenfalls unter Druck, darunter Coherent, Lumentum, SanDisk, Corning und Seagate Technology.

KI‑Ergebnisse bleiben die ganze Woche über im Fokus: Nvidia will am Mittwoch berichten, Marvell Technology wird voraussichtlich am Donnerstag Zahlen vorlegen.

Inflation und Iran‑Spannungen erhöhen die Marktunsicherheit

Geopolitische Entwicklungen bleiben nach wie vor ein zentrales Thema, nachdem die USA erklärt hatten, wirtschaftliche Sanktionen gegen Irans Handelspartner prüfen zu können.

Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die geplanten Maßnahmen als einen „wirtschaftlichen D‑Day“, Anleger verfolgen, ob zusätzliche Sanktionen die Energiemärkte weiter stören könnten.

Die Ölpreise sind bereits gestiegen, da befürchtet wird, dass der Konflikt das Angebot weiter einschränken und die Inflation erhöht halten könnte.

Am Mittwoch werden die Daten zum Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Juli veröffentlicht. 

Der Bericht ist das von der Federal Reserve bevorzugte Inflationsmaß und könnte die Zinserwartungen für später in diesem Jahr beeinflussen.

Die Märkte haben eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bis Ende 2026 bereits vollständig eingepreist, obwohl schwächere Inflationsdaten Anfang dieses Monats die Erwartungen für eine unmittelbare Maßnahme verringerten.