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Nasdaq-Futures fallen 200 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart an der Wall Street

Nasdaq-Futures fallen 200 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart an der Wall Street
Devesh Kumar
24. Aug. 2026, 13:16 PM

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NVDA-Optionen/Aktie

Kauf von NVDA vor den Ergebnissen am Mittwoch mittels eines Call-Spreads (z. B. Calls mit 1–2 Monaten Laufzeit kaufen, näher liegende höhere Strikes verkaufen), da die Aktie bereits fünf Tage in Folge gefallen ist und der Markt auf den Preisschock bei KI-Servern fokussiert ist; wenn die Prognosen Bestand haben und die Nachfrage stark bleibt, kann die ‚eingepreiste schlechte Nachricht‘-Konstellation die Aktie schnell nach oben treiben. Wichtigster Katalysator: Quartalszahlen + jegliche Kommentare zur Weitergabe höherer Speicherkosten an Kunden.

Kernrisiko: Das Management signalisiert, dass die KI-Nachfrage nachlässt oder die Margen strukturell unter Druck stehen (nicht nur vorübergehend), wodurch die ‚eingepreiste‘ Erholung ausfallen würde.

Öl/Energie-Beta

Kauf von USO/WTI-Exponierung (z. B. WTI-Futures oder einen ETF wie USO) vor der Darstellung der Iran-Sanktionen, da eine strengere Durchsetzung, die Käufer iranischen Öls ins Visier nimmt, schnell wieder Aufwärtsdruck auf Rohöl und Inflation erzeugen könnte, was auch die Energiegewinne stützt. Der Artikel weist auf Brent nahe $91 und WTI nahe $85 hin und sieht Raum für Neubewertungen bei Exportbeschränkungen.

Kernrisiko: Die Sanktionen fallen enger aus als erwartet oder die Durchsetzung verzögert sich, sodass der Rohölpreis gedämpft bleibt und der inflationäre Impuls nachlässt.

  • US-Futures geben nach, da Nvidia-Ergebnisse und Iran-Sanktionen die Woche dominieren.
  • Nasdaq-Futures fallen 0,6%: Chip-Aktien stehen vor einem weiteren wichtigen Ergebnisstest.
  • Jackson Hole und PCE-Inflationsdaten könnten die Fed-Erwartungen für September neu ausrichten.

Die US-Aktien-Futures gingen am Montag leicht zurück, als die Wall Street in eine der folgenreichsten Wochen im August eintrat: Nvidia-Ergebnisse, neue Sanktionen gegen den Iran und die Jackson-Hole-Rede von Federal Reserve-Chef Kevin Warsh könnten das Markt-Sentiment jeweils neu bestimmen.

Die Nasdaq-100-Futures fielen um etwa 0,6%, während die S&P-500-Futures um rund 0,2% nachgaben und die Dow-Futures im frühen Handel nahezu unverändert blieben.

Technologieaktien bleiben besonders anfällig, nachdem höhere Treasury-Renditen den Technologiesektor des S&P 500 letzte Woche um mehr als 3% belastet hatten.

Gleichzeitig hat ein erneuter Handelsstreit zwischen den USA und Kanada ein weiteres makroökonomisches Risiko hinzugefügt, gerade während Investoren über die Nachhaltigkeit der KI-Rallye debattieren.

5 Dinge, die Sie vor Handelsstart wissen sollten

1. Nvidia steht vor dem größten Markttest der Woche

Nvidia veröffentlicht die Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals am Mittwoch, 26. August, in einem möglicherweise bisher wichtigsten Test für die KI-Rallye.

Investor’s Business Daily berichtet, dass die Wall Street ein weiteres Quartal außergewöhnlichen Umsatz- und Gewinnwachstums erwartet, doch die Aktie geht in den Bericht nach fünf aufeinanderfolgenden Rückgängen.

Die Messlatte steigt weiter, nachdem Bloomberg berichtet hatte, dass einigen Kunden mitgeteilt wurde, die Preise für KI-Server könnten aufgrund stark steigender Speicherkosten um mehr als 15% steigen.

2. Iran-Sanktionen könnten die Ölpreise erneut treiben

US-Finanzminister Scott Bessent wird voraussichtlich um 14:00 Uhr ET strengere Sanktionen gegen den Iran darlegen, die möglicherweise Länder und Unternehmen ins Visier nehmen, die weiterhin mit Teheran handeln.

Die Ölpreise fielen vor der Ankündigung, da Händler Gewinne mitnahmen; Brent fiel Richtung $91 und WTI lag bei etwa $85.

Commerzbank-Analysten sagten laut dem Wall Street Journal, dass Käufer iranischen Öls wahrscheinlich im Mittelpunkt der Sanktionen stehen werden. Maßnahmen, die die Exporte spürbar einschränken, könnten rasch den Aufwärtsdruck auf Rohöl und die Inflation zurückbringen.

3. Treasury-Renditen bleiben ein Problem für Technologieaktien

Der Anleihemarkt bleibt zentral für den Aktienausblick, nachdem die Rendite der 30-jährigen US-Treasury letzte Woche rund 5,34% erreichte – ihr höchstes Niveau seit 19 Jahren.

Washingtons Entscheidung, Rückkäufe langfristiger Treasuries auszuweiten, beruhigte die Märkte kurzfristig, doch Anleger bleiben auf die Rekordverschuldung des Staates und anhaltende Defizite fokussiert.

Für Technologieaktien bedeuten anhaltend hohe Renditen einen höheren Abzinsungsfaktor auf künftige Gewinne, gerade da Unternehmen stark Kredite aufnehmen, um KI-Infrastruktur zu finanzieren.

4. Jackson Hole und PCE könnten die Fed-Erwartungen neu ausrichten

Warsh spricht auf Jackson Hole am Freitag, 28. August, während die PCE-Inflationsdaten für Juli früher in der Woche eintreffen.

Der Fed-Kalender bestätigt Warshs Keynote, die auf mögliche Änderungen in seiner Herangehensweise an Inflation und Zinsen genau untersucht werden wird.

Die Märkte haben ihre Erwartungen an eine unmittelbare Zinserhöhung nach schwächeren Inflationsdaten zurückgeschraubt, doch anhaltender Öldruck und hohe Anleiherenditen lassen die Entscheidung für September weiterhin offen.

5. Kanada sorgt für weiteren Handelsärger

Die Handelsbeziehung zwischen den USA und Kanada hat sich ebenfalls deutlich verschlechtert.

Washington verhängte 50% Zölle auf rund $20 Milliarden kanadischer Importe, nachdem die Verhandlungen gescheitert waren, während Kanada ab dem 8. September entsprechende Vergeltungsmaßnahmen plant.

Für Anleger, die Trading-Plattformen nutzen, um global exponierte Unternehmen zu verfolgen, fügt der Streit eine weitere Quelle für Inflations- und Gewinnunsicherheit hinzu.

Das Wall Street Journal schrieb, dass die Spannungen ebenfalls zur Schwäche der Nasdaq-Futures am Montag beigetragen hätten.