Warum fallen Intel- und AMD-Aktien heute?

KI-Sentiment: 35/100 Bärisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
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Buy Intel (INTC) wegen einer technischen Mean-Reversion-Erholung: Die Aktie liegt unter den 200- und 20-Tage-SMA, hält sich jedoch knapp über dem 50-Tage-SMA (≈ $89). Der Artikel stellt dies als Rücksetzer nach einer starken Rally dar, nicht als bestätigte Trendumkehr. Als Katalysator dient eine Stabilisierung des Preises und das Zurückerobern kurzfristiger gleitender Durchschnitte, während sich die breiten Märkte beruhigen.
Kernrisiko: Intel durchbricht und bleibt unter der 50-Tage-Unterstützung, wodurch der Rücksetzer in einen echten Abwärtstrend übergeht.
Sell AMD (AMD) kurzfristig: Die Reduzierung der Positionen durch ARK ist ein klares Signal institutioneller Risikoabdeckung, auch wenn AMD den Ausbau seiner KI-Infrastruktur ankündigt. Da AMD mit einem sehr hohen Multiplikator von etwa 74 gehandelt wird, kann jede Marktschwankung die Bewertung schnell komprimieren. Positionen sollten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin gehandelt werden, bis der Kurs aufhört, tiefere Tiefs zu markieren.
Kernrisiko: Die Nachricht zur KI-Infrastruktur von AMD löst anhaltende Käufe aus und die Aktie erobert wichtige gleitende Durchschnitte zurück, wodurch sich der Verkaufsdruck umkehrt.
- Intel- und AMD-Aktien fallen, da die US-Märkte den September schwächer beginnen.
- Technische Indikatoren bei Intel zeigen Schwäche.
- AMD sieht sich trotz starker KI-Wachstumsprognosen Verkaufsdruck durch ARK ausgesetzt.
Intel- und AMD-Aktien sanken am Dienstag, als die US-Aktienmärkte den September schwächer begannen und Halbleiterwerte erneut unter Druck gerieten.
Der S&P 500 fiel um 0,4 %, während der Nasdaq Composite um 0,8 % nachgab. Der Dow Jones Industrial Average verlor 38 Punkte bzw. 0,1 %.
AMD-Aktien fielen um 2,4 %, während Intel einen Großteil seiner früheren Verluste wieder aufholte und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 0,45 % im Minus lag.
Der Rückgang bei Intel schien eher die generelle Schwäche des Marktes als einen unternehmensspezifischen Katalysator widerzuspiegeln. Die Aktie zieht sich zudem vom Hoch im Juni zurück, sodass Händler darauf achten, ob sie nahe liegende Unterstützungen halten und kurzfristige gleitende Durchschnitte zurückerobern kann.
Technische Entwicklung bei Intel bleibt uneinheitlich
Intel notiert 5,7 % unter seinem 200-Tage-SMA von $94,54, was darauf hinweist, dass bärische Tendenzen in der Aktie intakt sind. Die Aktie liegt 0,85 % unter ihrem 20-Tage-SMA von $89,83. Allerdings notiert sie 0,1 % über dem 50-Tage-SMA von $88,97.

Intel erreichte im Juni ein 52-Wochen-Hoch von $142,35, bevor ein Schwingungstief verzeichnet und im Juli die Unterstützung unterschritten wurde. Folglich könnten frühere Unterstützungsniveaus als Widerstand wirken, falls die Aktie versucht, sich zu erholen.
Der aktuelle Rückgang ähnelt weiterhin eher einem Pullback nach einer starken Rally als einer bestätigten Trendumkehr.
Dennoch könnte das Halten wichtiger Unterstützungszonen für den technischen Ausblick der Aktie bedeutsam bleiben.
Intel hat eine Konsens-Einstufung von Hold und ein durchschnittliches Analysten-Kursziel von $110.
Bank of America Securities behielt am 12. Aug. ein Buy-Rating bei und senkte gleichzeitig sein Kursziel auf $145.
UBS beließ das Rating bei Neutral und senkte am selben Tag sein Kursziel auf $112.
Bank of America hatte zuvor am 28. Juli ein Buy-Rating und ein Kursziel von $160 bestätigt.
AMD steht trotz KI-Expansion unter Verkaufsdruck
Auch AMD steht nach Reduzierungen der Position durch ARK Invest unter Beobachtung durch Investoren.
ARK verkaufte 156.286 AMD-Aktien im Wert von etwa $74,5 Mio. über mehrere ETFs, nachdem am Vortag weitere 37.977 Aktien im Wert von rund $18,3 Mio. veräußert worden waren.
Der Verkauf erfolgt trotz AMDs Ausbau im Bereich KI-Infrastruktur.
Das Unternehmen kündigte in Zusammenarbeit mit Cisco und dem staatlichen Technologieunternehmen HUMAIN eine KI-Infrastrukturplattform in Saudi-Arabien an.
Die Initiative kombiniert AMDs Instinct MI355X-GPUs und EPYC-CPUs mit Ciscos Silicon One AI-Netzwerkarchitektur, um in Saudi-Arabien GPU-as-a-Service-Infrastruktur bereitzustellen.
AMD zielt auf wachsende staatliche KI-Nachfrage
Die Plattform wird AMDs MI355X-Chips mithilfe von Ciscos 800G-Optik und N9000-Series-Fabric verbinden. Die geplante Infrastruktur soll Trainingsaufgaben für KI-Modelle und Echtzeit-Inferenz-Workloads unterstützen.
Die Anfangsbetriebe sollen die Grundlage für 250 Megawatt KI-Bereitstellung ab 2027 bilden, mit potenzieller Skalierung auf 1 Gigawatt bis zum Ende des Jahrzehnts.
AMD wird mit einem hohen Bewertungsmultiplikator von etwa 74 gehandelt und ist damit teurer als Nvidia.
Nichtsdestotrotz bleibt das Analystensentiment positiv: AMD hat im Konsens ein Strong-Buy-Rating und ein mittleres Kursziel von fast $622, was mehr als 30 % Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs impliziert.

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