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Hauptgründe für den Kursrückgang des südkoreanischen KOSPI heute (14. Sept.)

Hauptgründe für den Kursrückgang des südkoreanischen KOSPI heute (14. Sept.)
Crispus Nyaga
14. Sept. 2026, 04:38 AM

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Kaufen: Samsung Electronics (005930.KS)

Trotz der heutigen KI‑Verunsicherung ist der Kernpunkt, dass die Branche voraussichtlich weiterhin in Rechenzentren investiert, um gegenüber China konkurrenzfähig zu bleiben. Das stützt die langfristige Nachfrage nach Samsungs Speicher‑ und KI‑bezogenen Produkten. Kaufen Sie Samsung Electronics (005930.KS) bei Schwäche, während SK Hynix überproportional verkauft wird (relatives Übertreiben).

Kernrisiko: Die KI‑Ausgaben verlangsamen sich tatsächlich substantiell (nicht nur rhetorisch), was die Nachfrage nach Speicher‑ und GPU‑bezogenen Produkten über mehrere Quartale schwächt.

KOSPI verkaufen (KOSPI‑Index‑ETF)

Der KOSPI notiert mehr als 2,25 % tiefer mit einem bärischen Setup: unter dem Supertrend, unter dem 50‑Tage‑EMA und mit einem aufsteigenden Keilmuster, das häufig nach unten dreht. Zudem steigen die Ölpreise aufgrund von Lieferkettenrisiken im Nahen Osten, was das importabhängige Südkorea durch höhere Kosten und geringere Risikoaversion trifft. Verkaufen Sie KOSPI‑Exponierung über einen ETF, der den Index abbildet (z. B. iShares MSCI South Korea ETF, EWY).

Kernrisiko: Die Fed dreht in Richtung zinslockernder Politik und Öl kehrt schnell zur Mitte zurück, wodurch sich das Sentiment wieder in Richtung Risk‑On drehen könnte.

  • Der KOSPI-Index fiel, da führende Technologieunternehmen Verluste verzeichneten.
  • Es besteht Sorge über eine mögliche Verlangsamung bei der Entwicklung von KI‑Modellen.
  • Der Rückgang erfolgte, während die Rohölpreise angesichts von US‑Iran‑Sorgen sprunghaft anstiegen.

Der KOSPI-Index gab heute um mehr als 2,25 % nach, wobei Samsung Electronics und SK Hynix die Verluste anführten angesichts von Verunsicherung in der Branche der künstlichen Intelligenz. Er fiel zudem, nachdem Rohöl im Zuge der anhaltenden US‑Iran‑Krise stark gestiegen war. Er sank auf 6.754 und liegt damit 28 % unter seinem diesjährigen Höchststand.

Aktien von Samsung Electronics und SK Hynix geben nach

Der KOSPI-Index, der die größten Unternehmen Südkoreas abbildet, gab nach, da seine größten Komponenten fielen. Die Samsung Electronics-Aktie verlor 3,76 %, während SK Hynix um 5,30 % nachgab. SK Square, ein bedeutender Investor in SK Hynix, büßte 7 % ein. 

Diese Aktien fielen vor dem Hintergrund wachsender Sorgen um die künstliche Intelligenz (KI). Letzte Woche trat ein Mitarbeiter von Anthropic zurück und warnte, die aktuelle Entwicklungsphase könne die Menschheit auslöschen. 

In einem langen Blogbeitrag am Samstag forderte Dario Amodei, der CEO des Unternehmens, die Branche dazu auf, das Tempo der Entwicklung von KI-Modellen zu verlangsamen. Andere Branchenführer wie Sam Altman und Elon Musk unterstützten den Vorstoß ebenfalls.

Theoretisch sollte dies zu einer Verlangsamung in Schlüsselbranchen wie Speicher und GPUs führen. In der Praxis ist jedoch wahrscheinlich, dass diese Unternehmen weiterhin in Rechenzentren investieren, was Unternehmen wie Samsung Electronics zugutekäme. 

Eine zentrale Herausforderung bei einer Verlangsamung dieser Modelle ist, dass chinesische Unternehmen wie Moonshot und Deepseek nicht zurückfahren. Deshalb werden US-Unternehmen bestrebt sein, die besten Modelle zu entwickeln, um mit ihren chinesischen Konkurrenten konkurrieren zu können.

Stark steigende Rohölpreise inmitten des Nahost‑Chaos

Der KOSPI-Index fällt, da die Rohölpreise steigen, während die Krise im Nahen Osten eskaliert. Brent, der globale Referenzpreis, stieg am Montag um 2,25 % auf $106.9, während der West Texas Intermediate (WTI) auf $102 sprang. 

Das Öl steigt, nachdem Saudi-Arabien seine East-West-Pipeline geschlossen hat, nachdem diese anhaltenden Angriffen irakischer Milizen ausgesetzt war, die auf einen jüngsten Anschlag reagierten, bei dem Dutzende Menschen getötet wurden. Die Schließung dieser Pipeline ist eine bedeutende Entwicklung, da Saudi-Arabien sie genutzt hat, um die Straße von Hormuz zu umgehen.

Gleichzeitig hat Trump erklärt, der US‑Iran‑Konflikt werde nach den Zwischenwahlen enden. Das bedeutet, dass die Blockade der Straße von Hormuz andauern könnte, was die Ölversorgung beeinträchtigt. Südkorea importiert den Großteil seines Öls aus dem Nahen Osten. 

Blickt man nach vorne, wird der KOSPI-Index auf die bevorstehende Zinsentscheidung der Federal Reserve und auf ein Treffen zwischen dem Iran und den GCC‑Staaten reagieren.

Technische Analyse des KOSPI-Index

Kospi-Index-Chart | Quelle: TradingView

Das Tageschart zeigt, dass der Kospi-Composite‑Index in den letzten Tagen gefallen ist. Er hat einen aufsteigenden Kanal ausgebildet und befindet sich nun am unteren Rand. Dieser Kanal ähnelt stark einem aufsteigenden Keilmuster, einer typischen bärischen Umkehrformation.

Der Index liegt weiterhin unter dem Supertrend‑Indikator, ein Zeichen dafür, dass die Bären derzeit das Ruder haben. Er notiert außerdem unter dem 50‑Tage‑Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) und dem wichtigen S/R‑Pivotpunkt der Murrey‑Math‑Linien.

Daher ist der Weg des geringsten Widerstands für den Index nach unten gerichtet, das nächste wichtige Ziel liegt bei 6.000.