Chainlink kündigt den Erwerb von DECO der Cornell University an

Ali Raza
30. Aug. 2020, 01:45 AM
  • Chainlink kündigte den Erwerb von DECO an, einer Lösung zum Datenschutz, entwickelt von der Cornell University
  • Die Lösung kann Schlüsselinformationen aus Off-Chain-Quellen erfassen und an die Blockchain übergeben
  • Sie sammelt dabei keine persönlichen Informationen und schützt damit die Privatsphäre der Benutzer

Das Kryptowährungsprojekt Chainlink (LINK) hat kürzlich seine zweite Akquisition bis heute getätigt. Das Unternehmen hat eine von der Cornell University entwickelte Datenschutzlösung namens DECO erworben. Beide haben den Betrag, der für den Erwerb gezahlt wurde, nicht bekannt gegeben.

Die Lösung DECO wurde ursprünglich von Ari Juel, dem ehemaligen Chefwissenschaftler bei RSA, einem Unternehmen für digitale Sicherheit, entwickelt. Soweit bekannt ist, wird sich Juel im Rahmen der Vereinbarung auch Chainlink anschließen und arbeitet bereits gemeinsam mit dem CEO des Unternehmens, Sergey Nazarov, an der Erstellung des neuen Whitepapers von Chainlink.

Nasarow fügte auch hinzu, dass DECO als Grundlage für Krypto-Wunschlistenelemente wie dezentralisierte Identifikation, genehmigungsfreie Kredite und mehr verwendet wird.

Wie funktioniert DECO und was kann es tun?

Die neue Orakel-Lösung von Chainlink funktioniert durch die Portierung von Daten aus Off-Chain-Standorten in die Blockchain selbst. Dazu verwendet sie Smart Contracts und nutzt die Art und Weise, wie Informationen übertragen werden, um sichere Webpraktiken zu gewährleisten.

DECOs eigene Website erklärt, dass das Produkt für Benutzer nützlich sein kann, die Daten monetarisieren wollen, aber nichts verschenken wollen, mit Ausnahme der zum Verkauf angebotenen Daten.

Wie bereits erwähnt, kann DECO zur Identifizierung verwendet werden, und als solche kann sie beweisen, dass eine Person über 18 Jahre alt ist, ohne ihr Geburtsdatum preiszugeben. Dies ist zwar ein einfaches Beispiel dafür, was das Orakel ermöglichen kann, aber es hat große Verwicklungen.

Das gleiche Prinzip kann z.B. dem DeFi hinzugefügt werden, um genehmigungsfreie Kreditsysteme zu ermöglichen. Laut Nasarow könnte DECO sogar Smart Contracts zulassen, um Off-Chain-Kreditinformationen wie Bankunterlagen anzufordern und zu erhalten. Auf diese Weise müsse sie jedoch keine persönlichen Daten des Einzelnen sammeln und damit in keiner Weise dessen Privatsphäre verletzen.

Nasarow schloss mit der Bemerkung, dass DECO die Lösung sein könnte, um die Kreditsicherheit zur DeFi zu bringen. Als solche ist sie für die Zukunft des Sektors viel versprechend.