EUR/USD inverses H&S-Muster setzt sich nach starken EU-EMI-Daten fort

By: Crispus Nyaga
Crispus Nyaga
Crispus ist ein aktiver Trader, wo er bei Capital.com verfolgt und kopiert wird. Er lebt in Nairobi mit seiner Frau, seinem… read more.
on Feb 19, 2021
  • Der EUR/USD-Kurs hat ein inverses Kopf-Schulter-Muster gebildet
  • Der Kurs stieg nach den starken EU-EMI-Zahlen für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor
  • Er reagierte auch auf den anhaltenden Ausverkauf des Dollars

Der EUR/USD-Kurs stieg heute nach den relativ starken europäischen EMI-Zahlen für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor an. Das Währungspaar stieg auch wegen des anhaltenden Ausverkaufs des US-Dollars.

EUR/USD
EUR/USD technisches Diagramm

Positive Daten aus Europa

Die europäische Wirtschaft erlebt ein starkes Comeback, da die Länder ihre Reisebeschränkungen lockern. Laut IHS Markit stieg der EMI für das verarbeitende Gewerbe in der Region von 54,8 im Januar auf 57,7 im Februar. Dieser Anstieg war besser als die mittlere Schätzung eines Rückgangs auf 54,3.

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Der wichtige EMI für den Dienstleistungssektor verbesserte sich ebenfalls und stieg von 47,8 auf 48,1. Die von Reuters befragten Analysten rechneten mit einem Anstieg des EMI auf 48,0. Da der EMI unter 50 liegt, ist dies ein Zeichen dafür, dass viele Unternehmen des Sektors immer noch Schwierigkeiten haben. Hotels, Restaurants und die Tourismusbranche sind am meisten betroffen.

In Deutschland stieg der EMI für das verarbeitende Gewerbe von 51,6 im Januar auf 60,6 im Februar. Der EMI für den Dienstleistungssektor stieg von 50,8 auf 51,3, was ein Zeichen dafür ist, dass sich die größte Volkswirtschaft stärker als andere entwickelt hat.

In Frankreich stieg der EMI für das verarbeitende Gewerbe von 51,6 auf 55,0, während der EMI für Dienstleistungen von 47,3 auf 43,6 fiel.

Diese Zahlen zeigen, dass sich das verarbeitende Gewerbe besser als der Dienstleistungssektor entwickelt hat. Letzteres ist das wichtigste und beschäftigt Millionen von Menschen in der Region.

Der EUR/USD stieg auch nach den relativ starken deutschen EPI-Daten. Im Januar stieg der Erzeugerpreisindex um 1,4%, was zu einem Anstieg von 0,9% auf Jahresbasis führte.

Am wichtigsten ist, dass der EUR/USD-Kurs aufgrund des Ausverkaufs des Dollars steigt. Der Greenback ist gegenüber den meisten Währungen der Industrie- und Schwellenländer gefallen. In der Tat ist der Dollar-Index in den letzten zwei aufeinanderfolgenden Tagen gefallen, da die Erwartungen an eine hohe Inflation zunehmen.

EUR/USD technischer Ausblick

EUR/USD
EUR/USD inverses Kopf-Schulter-Muster

Das Vier-Stunden-Chart zeigt, dass der EUR/USD-Kurs heute stark gestiegen ist. Ein genauerer Blick zeigt, dass dieser Trend nicht zufällig ist. In der Tat hat das Währungspaar ein inverses Kopf-Schulter-Muster gebildet, wie ich vor zwei Tagen geschrieben habe. Sie können mehr über diese Muster in unserem kostenlosen Forex-Handelskurs lernen.

Der Kurs hat sich auch über den 25- und 50-Tage Weighted Moving Averages (WMA) bewegt. Daher besteht auf kurze Sicht die Möglichkeit, dass das Währungspaar zunächst die Halslinie des H&S-Musters bei 1,2173 erneut testen und dann nach oben in Richtung 1,2250 steigen wird.

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