Darum möchte Paul Meeks keine Intel-Aktien besitzen

Darum möchte Paul Meeks keine Intel-Aktien besitzen
Wajeeh Khan
16. Juli 2021, 22:22 PM
  • Intel Corp erwägt den Kauf von GlobalFoundries Inc für 30 Mrd. $
  • Analysten bezeichnen den Schritt von Intel in der CNBC-Sendung "The Exchange" als "verzweifelt"
  • Laut Paul Meeks von Independent Solutions wäre das ein furchtbar teures Geschäft

The Wall Street Journal teilte am Freitag in einem Bericht mit, dass Intel Corp (NASDAQ: INTC) GlobalFoundries Inc. für 30 Mrd. $ übernehmen will, was den Wert des Halbleiterherstellers aus Santa Clara in die Höhe treibe. Der Aktienkurs von Intel stieg bei der Markteröffnung um mehr als 1%, gab aber später wieder nach.

Intel hat noch keine offiziellen Gespräche mit GlobalFoundries über eine mögliche Übernahme geführt, und die Aussicht, dass GlobalFoundries mit dem erwarteten Börsengang fortfährt, bleibt auf dem Tisch, stellt der WSJ-Bericht klar.

Larry Cordiscos Kommentare in CNBCs "The Exchange"

Larry Cordisco von Osterweis Capital Management und Paul Meeks von Independent Solutions Wealth Management fanden die Nachricht jedoch nicht aufregend und nannten es einen "verzweifelten" Schritt von Intel. In CNBCs „The Exchange“ sagte Cordisco:

Im Halbleitergeschäft steht Intel in hartem Wettbewerb mit Advanced Micro Devices (AMD), Nvidia und IBM.

Laut Paul Meeks wäre es ein furchtbar teures Geschäft

Meeks wiederholte dasselbe, als er bestätigte, dass er keine Intel-Aktien besitzen würde. Während desselben Interviews schätzte er den Tech-Riesen dafür, dass er endlich zugab, was er schon vor langer Zeit hätte tun sollen, warnte aber, dass es ein "furchtbar teures Geschäft" wäre.

Der Aktienkurs von Intel liegt derzeit etwa 20% unter dem bisherigen Jahreshoch von 68$ im April. Die Nachricht kommt eine Woche, nachdem Intel angeboten hat, 20 Mrd. $ in Chipfabriken innerhalb der EU zu investieren, um politische und finanzielle Unterstützung aus der Region zu gewinnen.