Darum fiel der Aktienkurs von Zynga am Freitag um rund 20%

Darum fiel der Aktienkurs von Zynga am Freitag um rund 20%
Wajeeh Khan
07. Aug. 2021, 00:13 AM
  • Zynga Inc übertraf die Schätzungen der Wall Street im 2. Quartal des Geschäftsjahres
  • Der Videospiel-Publisher gab schwächer als erwartete Prognosen für die Zukunft
  • CEO Frank Gibeau besprach die Quartalsergebnisse beim "TechCheck" von CNBC

Zynga Inc. (NASDAQ: ZNGA) übertraf im zweiten Geschäftsquartal die Schätzungen der Wall Street für Gewinn und Umsatz. Der Aktienkurs des Videospiel-Publishers gab jedoch am Freitagmorgen um etwa 20% nach, da sich die Anleger mehr auf die schwächer als erwarteten Prognosen konzentrierten.

Finanzielle Leistung

Zynga verzeichnete im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 27,8 Mio. $ (2 Cent pro Aktie) gegenüber dem Vorjahreswert von 150,3 Mio. $ an Verlust (16 Cent pro Aktie). Es erwirtschaftete einen Umsatz von 720 Mio. $ – eine deutliche Steigerung gegenüber 451,7 Mio. $ im Vorjahr, da die Buchungen um mehr als 35% auf 711,9 Mio. $ stiegen.

Laut FactSet hatten Experten einen Umsatz von 679,9 Mio. $, einen Verlust von 2 Cent pro Aktie und 718,1 Mio. $ an Buchungen prognostiziert.

Weitere wichtige Zahlen und M&A-Aktivitäten

Weitere wichtige Zahlen sind ein annualisiertes Wachstum von 87% der durchschnittlichen mobilen DAUs, 51% der Online-Gaming-Einnahmen und beispiellose 109% der integrierten Spiele-Werbeeinnahmen, die der im letzten Jahr erworbenen Rolic zugeschrie ben wurden.

Zynga befindet sich derzeit in einer M&A-Tour, wobei Chartboost und StarLark zwei seiner jüngsten Akquisitionen sind. Darüber hinaus minimiert Zynga seine physische Präsenz in San Francisco, da es beabsichtigt, ein hybrides Arbeitsplatzmodell einzuführen.

Zukunftsprognose

Für das dritte Quartal prognostiziert Zynga nun einen Umsatz von 665 Mio. $ und Buchungen in Höhe von 660 Mio. $ gegenüber dem FactSet-Konsens für einen Umsatz von 679,9 Mio. $ und Buchungen in Höhe von 718,1 Mio. $. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr stimmt mit den Erwartungen der Analysten überein, aber die Buchungserwartungen sind um etwa 140 Mio. $ schwächer.

Kommentar von CEO Gibeau in der CNBC-Sendung "TechCheck"

Zu den schwachen Prognosen sagte CEO Frank Gibeau beim „TechCheck“ von CNBC: