CEO von AMC zu den Ergebnissen des 2. Quartals: "Wir gehen in die Offensive"

CEO von AMC zu den Ergebnissen des 2. Quartals: "Wir gehen in die Offensive"
Wajeeh Khan
10. Aug. 2021, 18:33 PM
  • Adam Aron erläutert Strategien für das zukünftige Wachstum des Kino-Kerngeschäfts
  • Laut dem CEO wird sich AMC Entertainment im Bereich Kryptowährungen engagieren
  • Die weltgrößte Kinokette meldete für das 2. Quartal einen geringeren Verlust als erwartet

AMC Entertainment Holdings Inc (NYSE: AMC) hat Anfang dieses Jahres seinen neuen Status als „Meme-Aktie“ angenommen, nachdem Einzelhandelsinvestoren den Kurs von 2$ auf über 60$ pro Aktie getrieben hatten. Keine der Entwicklungen hat jedoch den Fokus des Unternehmens von seinem Kerngeschäft der Kinoketten abgelenkt.

CEO Aron erläutert die Zukunftsstrategie in der CNBC-Sendung "Squawk on the Street"

Nach der Bekanntgabe eines Quartalsverlustes, der geringer als erwartet ausfiel, sagte CEO Adam Aron heute Morgen in der CNBC-Sendung "Squawk on the Street", dass er "in die Offensive geht". Der CEO stellte mehrere Strategien vor, die auf das künftige Wachstum des Kinogeschäfts abzielen.

Was ist sonst noch zu erwarten?

AMC Entertainment hat bereits im vergangenen Monat den Mietvertrag für zwei der umsatzstärksten Kinos in LA unterzeichnet: eines im Einkaufszentrum The Grove und ein weiteres im The Americana at Brand. Die Liquidität von 2 Mrd. $ wird laut CEO Aron auch dazu beitragen, das bestehende Netz der US-Kinos in Bezug auf Sitzplätze und Ausstattung zu verbessern.

Die weltgrößte Kinokette beabsichtigt außerdem, neben Filmen auch andere Inhalte wie aufgezeichnete Konzerte und Sport anzubieten. Darüber hinaus deutete Aron eine mögliche Partnerschaft mit GameStop und anderen verwandten Unternehmen an, um Gaming-Events in ihren Kinos zu veranstalten.

AMC Entertainment betreibt derzeit 593 Kinos in den USA, die alle seit Anfang Juli für die Öffentlichkeit zugänglich sind. International ist das Unternehmen nun zu 95% in Betrieb. Der Aktienkurs des Unternehmens ist am Dienstag auf dem Intraday-Chart um fast 10% gefallen.