Kevin O'Leary ist mit der Bewertung der Deutschen Bank für Robinhood nicht einverstanden

Kevin O'Leary ist mit der Bewertung der Deutschen Bank für Robinhood nicht einverstanden
Wajeeh Khan
19. Nov. 2021, 23:47 PM
  • Die Deutsche Bank bewertet Robinhood kurzfristig mit einem "Sell"-Rating
  • Kevin O'Leary widersprach dieser Einschätzung in der CNBC-Sendung "Halftime Report"
  • Der Aktienkurs von Robinhood ist seit dem Börsengang um fast 25% gefallen

Robinhood Markets Inc (NASDAQ: HOOD) erlebt einen ziemlich schwierigen November. Der Aktienkurs ist im Vergleich zu seinem IPO-Preis von 38$ pro Aktie um fast 25% gefallen, was die Deutsche Bank dazu veranlasst hat, heute Morgen ein kurzfristiges "Sell"-Rating für das Unternehmen festzulegen.

Analyst Brian Bedel hat sein Kursziel für HOOD gesenkt

Brian Bedel von Deutsche Bank senkte am Freitag sein Kursziel für Robinhood von 40$ auf 32$ pro Aktie, was immer noch einen Aufwärtstrend von fast 10% gegenüber dem Aktienkurs zum Zeitpunkt des Schreibens darstellt. In seiner Notiz schrieb der Analyst:

Laut Bedel könnten die Gewinne und Umsätze von Robinhood in naher Zukunft durch steigende Kosten und ein nachlassendes Kundenwachstum beeinträchtigt werden, was sich durch die jüngste Sicherheitsverletzung noch verschlimmert haben könnte.

Er fügte hinzu, dass der Meme-Aktien-Wahn "die Fundamentaldaten und den Wachstumspfad des Unternehmens überschätzt haben könnte".

Kevin O'Leary zeigt die andere Seite der Medaille

In der CNBC-Sendung "Halftime Report" widersprach Kevin O'Leary, "Mr. Wonderful", der optimistisch in Bezug auf Robinhood ist, der Einschätzung von Bedel und sagte, es gebe kaum ein Unternehmen im S&P 500, das in den letzten zehn Jahren keine Sicherheitslücke gehabt habe. Er sagte weiter:

O'Leary ist nicht davon überzeugt, dass das Phänomen der Meme-Aktien bereits vorbei ist. Diese Bewertung kommt Wochen nachdem Robinhood seine Finanzergebnisse für das 3. Quartal veröffentlicht hat.