Stellantis CEO: "Wir sind gut positioniert, um eine starke Leistung zu erbringen"

Stellantis CEO: "Wir sind gut positioniert, um eine starke Leistung zu erbringen"
Wajeeh Khan
23. Feb. 2022, 19:57 PM
  • Stellantis meldete solide Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2021
  • Für 2022 erwartet das Unternehmen einen positiven industriellen FCF und eine zweistellige Betriebsgewinnmarge
  • Der Aktienkurs des viertgrößten Autoherstellers der Welt ist am Mittwoch um rund 6% gestiegen

Stellantis NV (NYSE: STLA) ist am Mittwoch an der Börse um 6% gestiegen, nachdem das Unternehmen solide Ergebnisse für sein Geschäftsjahr 2021 gemeldet hatte, die die Erwartungen der Wall Street deutlich übertrafen.

Der Nettogewinn von Stellantis hat sich fast verdreifacht

Stellantis gab an, dass sein Nettogewinn für das Gesamtjahr 13,4 Mrd. € (15 Mrd. $) betrug. Der viertgrößte Autohersteller der Welt erzielte einen Umsatz von 152 Mrd. €. Dies steht im Vergleich zu den 11,4 Mrd. € Gewinn und 148,4 Mrd. € Umsatz, die Experten prognostiziert hatten.

Es war der erste Jahresbericht für Stellantis seit seiner Gründung Anfang 2021 aus einer Fusion zwischen der französischen PSA Groupe und dem italienisch-amerikanischen Fiat Chrysler. Die Ergebnisse stellen eine Umsatzsteigerung von 14% im Jahresvergleich und einen Nettogewinn von fast 200% dar.

Die angegebenen Zahlen sind auf Pro-forma-Basis, bereinigt um den Zeitpunkt der FCA-PSA-Kombination. In der Pressemitteilung zu den Ergebnissen heißt es:

Auswirkungen der Halbleiterknappheit

Stellantis begründete die positiven Ergebnisse mit einem günstigen Fahrzeugmix und einer guten Preisgestaltung, obwohl die geplante Produktion aufgrund von Halbleiterknappheit um 20% reduziert wurde.

Die bereinigte Betriebsmarge lag bei 11,8% und damit über dem eigenen Ziel von 10% und deutlich über den 6,9% des Vorjahres. Alle Geschäftsbereiche des Unternehmens waren im Geschäftsjahr 2021 profitabel. CEO Carlos Tavares sagte:

Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet Stellantis einen positiven industriellen FCF und eine zweistellige Betriebsgewinnmarge (bereinigt). Die Aktie liegt immer noch um mehr als 10% unter ihrem Hoch von Mitte Januar.