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BMW erwartet trotz Ukraine-Krieg deutliches Ergebniswachstum

BMW erwartet trotz Ukraine-Krieg deutliches Ergebniswachstum
Wajeeh Khan
16. März 2022, 18:56 PM
  • Der BMW-Chef sprach in einem CNBC-Interview über die Auswirkungen des Ukraine-Krieges
  • Der Luxusautohersteller erwartet für 2022 eine Stagnation der Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr
  • BMW prognostiziert einen FCF von mindestens 7 Mrd. € aus dem Automobilsegment

Der Aktienkurs von BMW AG (ETR: BMW) ist am Mittwoch um 2,5% gestiegen, nachdem sich der Luxusautohersteller zuversichtlich gezeigt hat, dass seine Gewinne in diesem Jahr trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine deutlich steigen werden.

Die Anmerkungen von CEO Oliver Zipse auf CNBC

BMW zitierte die Konsolidierung von BMW Brilliance Automotive – seinem chinesischen Joint Venture für die optimistische Prognose. Der Autohersteller erwartet jedoch aufgrund der geopolitischen Spannungen kein Wachstum der Auslieferungen im Jahresvergleich. In einem CNBC-Interview sagte CEO Oliver Zipse:

BMW geht nun davon aus, dass die EBIT-Marge für das Automobilgeschäft in diesem Jahr zwischen 7% und 9% liegen wird - gegenüber 10,3% im Jahr 2021.

BMW erwartet 7 Mrd. € FCF aus dem Automobilgeschäft

Nach Angaben von BMW wird der freie Cashflow aus dem Automobilsegment voraussichtlich mindestens 7 Mrd. € im Jahr 2022 erreichen. Die kurzfristigen Auswirkungen des Ukraine-Krieges sind laut CEO Zipse jedoch schwierig zu bewerten.

BMW gab Anfang März seine Finanzergebnisse für 2021 bekannt. Die Aktie, die mit einem KGV von 4,30 gehandelt wird, ist im Laufe des Jahres um 15% gefallen.