Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq vor dem US-Arbeitsmarktbericht

- Auf Wochenbasis legten S&P 500 um 1,8%, Dow um 0,3% und Nasdaq um 2% zu
- Die USA werden am Freitag die monatlichen Beschäftigungszahlen für März veröffentlichen
- Die USA erklärten sich bereit, ihre Exporte von Flüssigerdgas in die EU zu erhöhen
Die drei Hauptindizes der Wall Street sind die zweite Woche in Folge gestiegen, aber die Ungewissheit über den möglichen Ausgang des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland beunruhigt die Anleger weiterhin.
Die Staats- und Regierungschefs der NATO, der EU und der G-7 trafen sich letzte Woche, und US-Präsident Joe Biden erklärte, die "freie Welt" sei gegen Russlands Einmarsch in der Ukraine.
Die NATO-Führer erklärten sich bereit, ihre chemischen und nuklearen Verteidigungseinheiten angesichts eines möglichen chemischen Angriffs russischer Streitkräfte in der Ukraine zu aktivieren, aber NATO-Chef Jens Stoltenberg bestätigte, dass die NATO keine Truppen entsenden oder Jets auf ukrainisches Territorium stationieren würde.
Das würde noch mehr Zerstörung verursachen. Dennoch wird die NATO die Ukraine weiterhin mit fortschrittlichen Luftverteidigungssystemen, Panzerabwehrwaffen, Munition und Treibstoff versorgen.
Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass die USA zugestimmt haben, ihre Exporte von Flüssigerdgas in die EU um 15 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2022 zu erhöhen, um die Abhängigkeit der EU von russischer Energie zu verringern.
S&P 500 stieg in dieser Woche um 1,8%, Dow um 0,3% und Nasdaq um 2%, obwohl die US-Notenbank die Marktteilnehmer mit restriktiven Ankündigungen für die bevorstehenden Sitzungen überraschte.
Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell sagte, die Zinssätze könnten schneller als zuvor erwartet steigen, um die hohe Inflation zu bekämpfen, und erwähnte die Möglichkeit einer Zinserhöhung um 50 Basispunkte im Mai.
Jerome Powell warnte davor, dass „die Inflation viel zu hoch ist“, was einen Ausverkauf von Staatsanleihen auslöste und die Renditen auf den höchsten Stand seit Mai 2019 schickte.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine stellt auch ein Inflationsrisiko dar, und Morgan Stanley erwartet, dass das Federal Open Market Committee den Leitzins im Mai und Juni um jeweils 50 Basispunkte anheben wird. Morgan Stanley berichtete:
Nächste Woche werden die USA die endgültigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal und die monatlichen Beschäftigungszahlen für März veröffentlichen. Der Arbeitsmarktbericht wird voraussichtlich zeigen, dass das Land im März 450.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, während die Arbeitslosenquote bei 3,7% liegen dürfte.
S&P 500 stieg auf Wochenbasis um 1,8%
Auf Wochenbasis verzeichnete der S&P 500 (SPX) einen Anstieg von 1,8% und damit den zweiten Wochengewinn in Folge.
Das Risiko eines weiteren Rückgangs besteht weiterhin, aber wenn der Kurs über 4.600 Punkte steigt, könnte er bald 4.800 Punkte erreichen.
4.200 Punkte stellen das starke Unterstützungsniveau dar, und wenn der Kurs darunter sinkt, wäre dies ein „Verkaufs“-Signal und der Weg zu 4.000 Punkten frei.
DJIA legte auf Wochenbasis um 0,3% zu
Dow Jones Industrial Average (DJIA) stieg auf Wochenbasis um 0,3% und schloss bei 34.861 Punkten.
Der Dow Jones Industrial Average notiert immer noch unter seinen im letzten Monat erreichten Höchstständen, und der aktuelle Wiederstand liegt bei 35.000 Punkten.
Das aktuelle Unterstützungsniveau liegt bei 34.000 Punkten, und wenn der Preis unter dieses Niveau sinkt, wäre dies ein „Verkaufs“-Signal.
Nasdaq Composite wuchs auf Wochenbasis um 2%
Nasdaq Composite (COMP) verzeichnete auf Wochenbasis einen Anstieg von 2% und schloss bei 14.169 Punkten.
Trotz der Gewinne der letzten Woche ist Nasdaq Composite in diesem Jahr bisher um mehr als 10% eingebrochen, und wenn der Kurs wieder unter 13.500 Punkte sinkt, wäre dies ein starkes „Verkaufs“-Signal.
Zusammenfassung
Die drei Hauptindizes der Wall Street sind die zweite Woche in Folge gestiegen, aber die Ungewissheit über den möglichen Ausgang des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland beunruhigt die Anleger weiterhin. Am Freitag werden die USA den monatlichen Arbeitsmarktbericht veröffentlichen, und die Anleger werden weiterhin auf die Kommentare der US-Notenbank für mögliche Hinweise achten.

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