Rocket Lab-Aktie steigt stark – seltenes Muster deutet auf Gewinne, aber mit Haken

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Kaufen: RKLB. Die Viasat-GEO-Lieferung (mit Bezug zur U.S. Space Force) sowie der Anstieg des Auftragsbestands auf $2.34B und das Q2-Umsatzwachstum von 62% signalisieren beschleunigte Umsetzung, nicht nur Hype. Der Doppelboden im Chart nahe ~$58 mit einer Nackenlinie um ~$99.77 bereitet einen Momentum-Ausbruch vor, falls diese Marke überwunden wird.
Kernrisiko: Eine gravierende Programmverzögerung oder Vertragsstornierung, die das Wachstum des Auftragsbestands in nicht realisierten künftigen Umsatz verwandelt.
Kaufen Sie Lockheed Martin (LMT) und/oder Boeing (BA) als sekundäre Nutznießer. Rocket Labs vertikal integrierte Erfolge im Bereich nationale Sicherheit (mit Space Force-Bezug) ziehen in der Regel Nachfrage und Budgets entlang der Verteidigungs-/Raumfahrtlieferkette vor — mehr Starts, Nutzlastintegration und Aufrüstungen bei Boden-/Kommunikationsinfrastruktur — und stützen so den kurzfristigen Auftragseingang der großen Auftragnehmer.
Kernrisiko: Verschiebungen in der Verteidigungsbeschaffung weg von Raumfahrtkommunikation oder Haushaltskürzungen, die Folgeausgaben trotz Fortschritten von Rocket Lab reduzieren.
- Die Rocket Lab-Aktie erholte sich, während der Auftragsbestand stark anstieg.
- Das Unternehmen schloss einen bedeutenden Vertrag mit Viasat ab.
- Im Tageschart hat sich eine Doppelboden-Formation ausgebildet.
Die Rocket Lab-Aktie hat sich in den vergangenen Wochen erholt und stieg von einem Tief von $58.25 auf $82, begünstigt durch starke Quartalsergebnisse und einen wachsenden Auftragsbestand. Sie legte auch zu, nachdem das Unternehmen einen Großauftrag mit Viasat und weiteren Organisationen unterzeichnet hatte. Es hat eine ausgedehnte Doppelboden-Formation ausgebildet, die kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial signalisiert.
Rocket Lab-Aktie steigt nach großem Viasat-Deal
Die RKLB-Aktie setzte ihren Anstieg diese Woche fort und erzielte einen bedeutenden Vertrag mit Viasat, einem der führenden Unternehmen in der Satellitenkommunikationsbranche. In einer Erklärung teilte Rocket Lab mit, dass es eine GEO-Konfiguration seiner leistungsfähigen Lightning-Raumfahrzeugplattform liefern werde, um Viasats dualbandige X-/Ka-Band-Nutzlast zu tragen. Dieses Projekt ist Teil der U.S. Space Force. In einer Erklärung sagte Peter Beck, der CEO, sagte:
"Moving from design into production marks an important milestone for this program and for Rocket Lab's growing role in national security space. By pairing our vertically integrated spacecraft with Viasat's protected communications payload, we're delivering resilient, space-based communications infrastructure that keeps our forces connected.”
Weitere Unternehmen und Organisationen haben die Produkte und Dienstleistungen von Rocket Lab angenommen. So setzte das Unternehmen beispielsweise kürzlich einen großen Vertrag für MDA Space, ein kanadisches Unternehmen, um. Dieser Vertrag war Teil der Wiederauffüllung von Globalstars bestehender Konstellation, die Direkt-zu-Gerät-Kommunikationsdienste und IoT-Anwendungen bereitstellt. Die ersten acht der 17 Satelliten wurden am 15. August gestartet.
Die jüngsten Zahlen zeigten, dass der Umsatz-Auftragsbestand von $2.00 billion im ersten Quartal des Jahres auf $2.34 billion sprang. Der Auftragsbestand für das dritte Quartal lag bisher bei $800 million. Einige dieser Aufträge stammen von Unternehmen wie Kepler Communications, iQPS und der Space Force.
Diese Zahlen trieben den Umsatz deutlich an. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 62% auf $234 million, gestützt durch das Space Systems-Geschäft. 51% der Verträge stammen von kommerziellen Kunden, der Rest von staatlichen Auftraggebern.
Rocket Lab geht davon aus, dass sein vertikal integriertes Modell das Umsatzwachstum im Zeitverlauf weiter stärken wird. Zur Umsetzung dieser Strategie übernahm das Unternehmen kürzlich Iridium in einem $8 billion-Deal. Zuvor erwarb es Mynaric und Motiv. Mynaric ist ein Unternehmen für Laserkommunikation, das optische Kommunikationsterminals für Raumfahrt- und Luftfahrtanwendungen herstellt. Motiv hingegen produziert Roboterarme und Motorcontroller.
Das Wachstum von Rocket Lab dürfte in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter robust bleiben. Analysten erwarten beispielsweise, dass die nächsten Ergebnisse einen Umsatz von $230 million ausweisen werden, was einem Anstieg von 60% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatzsprung um 58% auf $952 million erwartet, gefolgt von $1.3 billion im nächsten Jahr.
RKLB-Kurs bildet Doppelboden-Formation

Rocket Lab-Aktienchart | Quelle: TradingView
Der Tageschart zeigt, dass sich die RKLB-Aktie in den vergangenen Tagen erholt hat. Sie stieg von einem Tief von $58.24 auf $82 heute. Ein genauerer Blick zeigt, dass die Aktie langsam einen Doppelboden bei $58.25 ausgebildet hat, mit einer Nackenlinie am Allzeithoch von $151.
Das Risiko besteht jedoch darin, dass sich stattdessen eine Kopf-Schulter-Formation ausbildet, ein übliches bärisches Signal. In diesem Fall liegt die linke Schulter bei $99.77. Die Aktie muss daher über den Schlüsselwiderstand bei $99.77 steigen, um den bullischen Ausblick zu bestätigen. Sollte dies gelingen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie auf ein Allzeithoch klettert.
Andererseits würde ein Rückfall unter die Unterstützungsmarke von $60 den bullischen Ausblick ungültig machen und weiteres Abwärtspotenzial signalisieren.

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