Zieht Apollo Management ein Angebot für Twitter in Betracht?

Zieht Apollo Management ein Angebot für Twitter in Betracht?
Ruchi Gupta
20. Apr. 2022, 21:44 PM
  • Apollo Management erwägt, nach dem 43 Mrd. $-Angebot von Musk ein Angebot für Twitter abzugeben
  • Musk hatte 53,2$ pro Aktie für die Übernahme von Twitter geboten
  • Thoma Bravo und Morgan Stanley gehören zu den Unternehmen, die die Übernahme unterstützen sollen

Apollo Global Management Inc. (NYSE: APO) erwägt die Möglichkeit, ein Angebot für Twitter Inc. (NYSE: TWTR) nachdem Tesla-CEO Elon Musk ein 43 Mrd. $-Angebot für die Übernahme des Social-Media-Unternehmens abgegeben hat.

Apollo Management beteiligt sich am Wettbewerb um den Kauf von Twitter

Nach Angaben von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, hat Apollo, eines der weltweit größten Übernahmeunternehmen, Gespräche über die Möglichkeit geführt, ein potenzielles Angebot für Twitter zu unterstützen. Das Wall Street Journal berichtete, dass die Personen angedeutet haben, dass Apollo Musk oder anderen Bietern wie Thoma Bravo LP Schulden oder Eigenkapital zur Unterstützung der Übernahme anbieten könnte.

Den Angaben zufolge hat Apollo, der Betreiber von Yahoo, eine mögliche Zusammenarbeit zwischen dem Internet-Unternehmen und Twitter in Erwägung gezogen. Es gibt jedoch keine Garantie, dass Twitter dieses oder ein anderes Angebot annehmen wird. Mehrere Quellen deuten darauf hin, dass Twitter den Vorschlag von Musk in den kommenden Tagen voraussichtlich ablehnen wird. Das Unternehmen wird voraussichtlich am 28. April seine Geschäftsergebnisse veröffentlichen und könnte dann seine Haltung erläutern.

In jedem Fall reiht sich das Interesse von Apollo in eine Reihe von Großunternehmen der Wall Street ein, wie z. B. Morgan Stanley, die sich für einen Kauf von Twitter angestellt haben, einem Unternehmen, das trotz der Popularität seiner Plattform Schwierigkeiten hat, zu expandieren. Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, bestätigten letzte Woche, dass Private-Equity-Firmen wie Thoma Bravo das Social-Media-Unternehmen nach dem überraschenden Angebot von Musk umkreist haben.

Musk bot 53,2$ pro Aktie für die Übernahme von Twitter

Das WSJ berichtet, dass es keine Garantien dafür gibt, dass eine Private-Equity-Gesellschaft am Ende ein starkes Angebot vorlegen wird, egal ob für das gesamte Unternehmen oder einen Teil davon. Die Privatisierung eines Social-Media-Unternehmens könnte eine der größten fremdfinanzierten Übernahmen der Geschichte sein, auch wenn Twitter nicht die Merkmale eines klassischen LBO-Ziels aufweist, wie z. B. einen soliden, beständigen Cashflow.

Musk hatte 54,2$ pro Twitter-Aktie geboten, aber es gibt nur wenige Details darüber, wie er das Angebot finanzieren wollte. Das Wall Street Journal berichtet jedoch, dass er eine Fremdfinanzierung von Morgan Stanley erhalten könnte, und einige ungenannte Investoren, die sich an der Übernahme beteiligen wollen, sind an den Milliardär herangetreten.