Darum stieg der Aktienkurs von Bed Bath & Beyond um 15% an

Darum stieg der Aktienkurs von Bed Bath & Beyond um 15% an
Wajeeh Khan
23. Apr. 2022, 00:39 AM
  • Bed Bath & Beyond Inc hat Angebote für sein BuyBuy Baby-Geschäft erhalten
  • Zwei Private-Equity-Firmen sind am Kauf des Unternehmens für Babybekleidung interessiert
  • Der Aktienkurs von Bed Bath & Beyond stieg kurz vor Börsenschluss um fast 15%

Die Aktien von Bed Bath & Beyond Inc. (NASDAQ: BBBY) schossen kurz vor Börsenschluss um fast 15 % in die Höhe, nachdem das WSJ berichtet hatte, dass der US-Einzelhändler Angebote für sein BuyBuy Baby-Geschäft erhalten hat.

Wer ist am Kauf des Unternehmens für Babybekleidung interessiert?

Anonyme Quellen berichteten dem Wall Street Journal am Freitagabend, dass die Private-Equity-Firmen Cerberus Capital Management und Tailwind Acquisition Corp. am Kauf der amerikanischen Einzelhandelskette, die unter anderem Babykleidung und Kinderwagen verkauft, interessiert sind.

Details zu den Angeboten werden noch nicht bekannt gegeben. Bed Bath & Beyond hat sich bisher noch nicht offiziell zu den Neuigkeiten geäußert.

Der Bericht bot eine dringend benötigte Erholung für Bed Bath & Beyond, das ansonsten in diesem Monat um 40 % an der Börse gefallen war, vor der Kursaktion vom Freitag.

BBBY hat kürzlich einen Vertrag mit Ryan Cohen unterzeichnet

Die Nachricht kommt kurz nachdem Bed Bath & Beyond eine Vereinbarung mit Ryan Cohen (aktivistischer Investor) unterzeichnet hat, um eine strategische Überprüfung von BuyBuy Baby zu starten. Der Mitbegründer von Chewy und Vorsitzende von GameStop hatte sich im März mit 9,80% an BBBY beteiligt.

Als eigenständiges Unternehmen, so Cohen, könnte BuyBuy Baby mit mehreren Milliarden Dollar bewertet werden. Ein teilweiser oder vollständiger Verkauf des Geschäfts könnte daher Bed Bath & Beyond helfen, seine Bilanz zu stärken und die Anzahl der Aktien zu reduzieren.

Im Zuge der Vereinbarung mit Cohen hat BBBY auch drei neue unabhängige Direktoren in seinen Vorstand berufen. Anfang April meldete das Unternehmen mit Hauptsitz in New Jersey einen überraschenden Verlust für sein viertes Quartal.