Rivian hebt Produktionsprognose an: Greene sagt immer noch, es könnte "gegen eine Wand laufen"

Rivian hebt Produktionsprognose an: Greene sagt immer noch, es könnte "gegen eine Wand laufen"
Wajeeh Khan
09. Aug. 2023, 00:11 AM
  • Der Verlust pro Aktie im 2. Quartal des Geschäftsjahres von Rivian war höher als erwartet
  • Das EV-Unternehmen hebt seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr dennoch an
  • Victoria Greene sprach heute auf CNBC über die Ergebnisse des Autoherstellers

Der Verlust pro Aktie von Rivian Automotive Inc. (NASDAQ: RIVN) im 2. Quartal des Geschäftsjahres war höher als erwartet. Die Aktie notiert nachbörslich leicht im Minus.

Wichtige Zahlen im Ergebnisbericht von Rivian für das 2. Quartal

  • Verlust von 1,2 Mrd. $ gegenüber 1,7 Mrd. $ im Vorjahr
  • Der Verlust pro Aktie stieg ebenfalls geringfügig von 1,88 $ auf 1,89 $
  • Der bereinigte Verlust lag laut Pressemitteilung bei 1,62 $ pro Aktie
  • Der Umsatz stieg von 95 Mio. $ auf 1,12 Mrd. $
  • Der Konsens war ein Verlust von 1,43 $ pro Aktie bei einem Umsatz von 1,02 Mrd. $
  • Der Kassenbestand ging sequenziell auf 10,2 Mrd. $ zurück
  • Auch die Investitionsausgaben sanken von 359 Mio. $ auf 255 Mio. $

Rivian Automotive Inc. hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2024 einen Bruttogewinn zu erzielen. Sein CEO RJ Scaringe sagte heute gegenüber CNBC:

Rivian erhöht seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr

Positiv zu vermerken ist, dass Rivian am Dienstag seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr angehoben hat. Das Unternehmen rechnet nun mit der Produktion von 52.000 Fahrzeugen in diesem Jahr gegenüber 50.000, die es zuvor prognostiziert hatte. Dennoch warnte Victoria Greene von G Squared Private Wealth in der CNBC-Sendung „Closing Bell: Overtime“:

Bislang stimmte sie jedoch zu, dass Rivians Leistung gut aussieht.

Letzten Monat gab das EV-Unternehmen bekannt, dass sich seine Auslieferungen im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht und die Produktion mehr als verdreifacht haben. Das Unternehmen erwartet nun, dass die Investitionsausgaben auf etwa 1,7 Mrd. $ gedeckelt werden - etwa 300 Mio. $ weniger als die bisherige Prognose.